Als Boog in JAGDFIEBER vorgestellt wird, lebt er ein bequemes Leben in der Garage von Rangerin Beth in der Stadt Timberline. Aber mit dem Idyll ist eines Tages Schluss, als Elliot, ein Hirsch, in seinem Leben auftaucht – gefesselt auf die Kühlerhaube des Lastwagens von Jäger Shaw. Zunächst ohnmächtig, aber am Leben, wacht Elliot schließlich auf und fleht Boog an, ihn zu befreien. Boog stimmt zu und soll dies schon bald bereuen. „Elliot ist ein Loser, und er sucht verzweifelt Freunde“, so Allers. „Er hängt sich an Boog und macht ihm das Leben schwer, indem er eine Reihe von Ereignissen herbeiführt, die Rangerin Beth dazu bringen, Boog im Wald auszusetzen.“
„Als er im Wald aufwacht“, fährt Culton fort, „entdeckt Boog, dass er Elliot nicht loswerden kann, denn Elliot verspricht, für Boog einen Weg zurück nach Hause zu finden – allerdings nur, wenn Boog Elliot bei sich in Timberline leben lässt.“ Als die zwei ihre Reise beginnen, lernen sie ein ortsansässiges Eichhörnchen namens McSquizzy kennen, ein Paar schlaue Stinktiere, zwei neurotische Enten und Mitglieder aus Elliots früherer Herde. Außerdem streifen in der Wildnis ein paar unglückselige Camper in ihren Wohnwagen herum, begleitet von ihrem für Unruhe sorgenden Dackel Herr Wiener, und einem wahnsinnigen Jäger – unzählige, wunderbar originelle Figuren, die alle nach ihren eigenen Stimmen suchten.
„Bei Animationsfilmen beginnt alles mit der Inspiration der Sprecher. Wir mögen uns mit dem groben Dialoggerüst oder temporären Sprechern an die Computer setzen, aber sobald wir die Stimmen der Schauspieler haben, wird der Film lebendig“, erklärt Koproduzentin Amy Jupiter. „Stellen Sie sich die Szene in Pinocchio vor, in der Gepetto feststellt, dass Pinocchio sprechen kann. Die Stimmen schenken der Story ihren Geist und ihre Inspiration, die Animation schenkt den Stimmen und den Figuren ihr Leben.“
Sobald ein erster Entwurf des Drehbuchs von JAGDFIEBER vorlag, begann das Team die Suche nach den Schauspielern, die den Figuren ihre Stimmen leihen würden. Die Filmemacher waren insbesondere daran interessiert, zwei Hauptdarsteller zu finden, die den Kontrast zwischen Boog, dem freundlichen Grizzlybär, und Elliot, dem dürren Hirschen, einfangen würden. Während eines frühen Castings setzte die Cutterin Pam Ziegenhagen-Shefland verschiedene Stimmen zu den Bildern von Boog und Elliot zusammen.
Die Filmemacher hörten die Tests an, ohne dass sie wussten, welchen Schauspielern die Stimmen gehörten.
„Wir bewerteten viele verschiedene Stimmen“, erzählt Culton. „Schließlich ging uns ein Licht auf, als wir Martin Lawrence und Ashton Kutcher paarten. Martin verlieh Boog diesen tollen, sanften Aufschneider-Ton, und Ashtons spielerische, manische Energie war perfekt für Elliot.“
„Was ich besonders liebte, war das unterschiedliche Tempo in den Stimmen von Martin und Ashton“, fügt Allers hinzu. „Als sie sich in Boogs Garage treffen, ist Ashton als Elliot ein bisschen drüber – er sagt immer so was wie ,Schau dir das an! Oh, wow, ist das cool! Schau mal!‘ Als Boog ist Martin ein bisschen langsamer beim Verarbeiten der Dinge – er ist so ,Hey, Moment, das ist mein Bett! Hey, nein, hau ab!‘ Ich liebte die Frechheit der Elliot-Figur, die der Unschuld und der Unverdaulichkeit von Boog gegenüber stand.“
„Als wir mit dem Casting
begannen, legten wir Martins Stimmaufnahmen über Zeichnungen von Boog und die Wärme, die Tiefe und der volle Klang seiner Stimme überzeugten uns, dass er diesen gigantischen Bären-
Körper füllen konnte“, fügt Stacchi hinzu. „Und Ashtons Stimme passte perfekt zu dem Charakter dieses winzigen, dürren, kleinen Hirschen. Seine komische Ader passt hervorragend zu Elliots sprunghafter Persönlichkeit.“
Lawrence brachte ein großartiges Gespür für Weltgewandtheit hinzu, die ursprünglich nicht in seiner Figur angelegt war. „Es hätte die Versuchung geben können, Boog wie einen Teenager zu spielen, der zu lange zu Hause gelebt hat“, sagt JAGDFIEBER-
Ko-Autor Donnie Long. „Lawrence verlieh Boog eine Gewandtheit und Coolness, die er vorher nicht hatte. Das machte ihn spezifischer und unterhaltsamer als eine gewöhnliche Figur, die ,aus ihrem natürlichen Umfeld’ geraten ist.“
Lawrence näherte sich ganz pragmatisch der Entwicklung seiner Figur an, sagt er. „Boog ist ein 900 Pfund schwerer Grizzlybär ohne Bären-Fähigkeiten. Er war noch nie im Wald. Er ist gezähmt und lebt in der luxuriösen Welt der Garage von Park Ranger Beth. Er ist der Star der ,Wild-Life-Show’ in der Stadt, und er liebt das einfach alles. Er ist am Anfang ein knuddeliger, liebenswerter Bär, der eines Tages feststellt, dass er keine Grizzlybär-Fähigkeiten mehr besitzt.“
Auf ähnliche Weise verlieh Kutcher seiner Figur einzigartige Färbungen. Das kreative Team staunte, wie der Schauspieler seinen jungenhaften Charme, seine ansteckende Energie und sein Charisma nutzte, um unzählige Wege zu finden, ein und denselben Satz zu sprechen und bei jeder Aufnahme eine andere Richtung einzuschlagen.
Auf die Frage hin, warum er den Part des dürren Elliot übernahm, scherzt Kutcher: „Ich wurde mit einer Pistole an der Stirn dazu gezwungen. Nein, ernsthaft: Ich traf mich mit den Filmemachern, und sie zeigten uns das Konzept und wie die Figuren aussehen würden. Sie hatten die Story und Storyboards bereits dabei. Als sie mir die Geschichte zeigten, gab mir das sehr viel Vertrauen. Das zeigte mir, wie viel Vorbereitung bereits in dem Projekt steckte, bevor überhaupt ein einziges Bild gedreht worden war.“
„Als ich zu dem Projekt kam, hatte ich einen bestimmten Charakter im Sinn – einen kleinen Hirschen, der sich gegen diesen großen Grizzlybär behauptet“, erinnert sich Kutcher. „Ich hatte eine Energie zum Bäume ausreißen, wie ein Kind, dem man zu viel Zucker gegeben hatte. Ich hatte sozusagen alle Zensoren-Knöpfe ausgeschaltet, denn wenn Kids reden, reden sie einfach drauflos, und manchmal so sehr, dass man vergisst, was sie überhaupt sagen – als wenn sie auf dem Rücksitz des Autos sitzen und einfach reden und reden. Da ist nichts in ihrem Kopf, das sagt: ,Vielleicht sollte ich das nicht sagen. Vielleicht sollte ich lieber den Mund halten.‘ Die Regisseure halfen mir dabei, die Energie zu finden, diese Idee weiterzuverfolgen. Sie spornten mich einfach weiter an, und ich brauchte
in der Regel schon ungefähr nach der Hälfte jeder Sitzung eine Mittagspause.“
Der technische Prozess der Aufnahmen für JAGDFIEBER verhinderte, dass die Schauspieler ihre Szenen gemeinsam sprachen. Dieser Herausforderung begegneten die Regisseure damit, dass sie immer bereit waren, den Szenenpartner zu „spielen“ und sie sprachen den Dialog annähernd so, wie er schon von dem Ko-Star, manchmal auch noch nicht komplett, aufgenommen worden war.
Lawrence lobt ihre unermüdlichen Bemühungen, die Aufnahmen in die richtige Richtung zu treiben, und sagt: „Sie sagten mir, wo ich hinkommen sollte, welche Energie ich haben sollte und was ich mir zu jedem Zeitpunkt vorstellen sollte. Ich hatte nicht die Gelegenheit, Ashton während der Aufnahmen zu treffen. Aber wenn ich jetzt die Szenen in dem fertigen Film anschaue, sieht es aus, als hätten wir zusammen gesprochen, und als wären wir mit dem komödiantischen Timing des anderen vertraut gewesen. Das ist dem Zauber zu verdanken, den die Regisseure ermöglicht haben.“
Die Stimmen bereichern die Figuren eines Animationsfilms um eine enorme Dimension und inspirieren gleichzeitig alle, die an dem Film arbeiten. Ein perfektes Beispiel war die Figur des immer verwirrter werdenden Jägers Shaw, so wie Schauspieler Gary Sinise ihn sich vorstellte. „Gary ist ein seriöser Schauspieler“, stellt Allers fest. „Er näherte sich Shaw in einzelnen Schritten, ließ seine Verrücktheit ansteigen und beschleunigen, bis er plötzlich mit diesem verrückten Lachen kam, das wir alle liebten. Es war ein großer Spaß, ihm zuzusehen, wie er sich selbst in diesen Irren mit dem irren Lachen verwandelte. “
Für Sinise fanden die Aufnahmen oft nach einem kompletten Drehtag am Set der erfolgreichen Serie „CSI: NY“ satt, was sich ironischerweise für ihn als eine vorteilhafte Situation entpuppte. „Ich arbeitete den ganzen Tag am Set von ,CSI’ – prüfte DNA, suchte nach Hinweisen, so etwas in der Art. Meine Figur ist ziemlich ruhig und total auf ihre Arbeit konzentriert. Dann fuhr ich zum Tonstudio und hatte eine zweistündige After-Work-Aufnahme-Session“, erinnert sich Sinise. „Ich konnte dabei wirklich sehr viel Spannung abbauen, das war großartig. Die Figur des Shaw ist groß und laut und ,AARRRGGGHHH!’ — er ist total wild. Es war ungewöhnlich und ganz anders als alles, was ich den ganzen Tag gemacht hatte – und ein großer Spaß.“
Laut Stacchi verlieh Debra Messing der Rolle der Rangerin Beth ihre besondere Begabung und ihren komödiantischen Charme. „Beth ist ein bisschen übergeduldig mit Boog, und sie behandelt ihn wie einen Hund, was zu komischen Situationen angesichts von Boogs Größe führt“, sagt Stacchi. „Wenn er sie um einen Fisch-Cracker bittet, geschieht das mit sehr viel Höflichkeit. Wenn sie ihm ein Gute-Nacht-Lied vorsingt, ist das ein sehr süßer Moment. Beths Teddybär-Song ist eigentlich das Herz des Films.“
„Als wir die Arbeit mit Debra begannen“, fügt Culton hinzu, „war sie schwanger, und wir setzten die Arbeit fort, nachdem ihr Sohn geboren war. Ich denke, ihre persönliche Geschichte fügte der Rangerin Beth Charme und Authentizität hinzu. Als sie Boog den Teddybär-Song vorsang, konnte sie sich wirklich in die Rolle der Mutter hineinversetzen.“
JAGDFIEBER war für Emmy-Gewinnerin Messing ihr erster Ausflug in die Welt der Animation, eine Kunstform, die sie liebt. Sie war glücklich darüber, einmal spielen zu können, „ohne Kostüme und Make-up anlegen zu müssen“, sagt sie, obwohl der Unterschied zwischen den Aufnahmen in der Tonkabine als Beth und das Performen vor einem Live-Publikum (während ihrer langjährigen Hauptrolle in der ausgezeichneten Serie „Will & Grace“) eine kleine Herausforderung war. „Es war zuerst nicht einfach für mich“, gibt sie zu, „weil ich hier nicht die sofortige Reaktion und den Maßstab dafür bekam, wie etwas funktioniert hat. So ist das ja immer beim Filmen. Aber es gab Witze im Drehbuch, die mich zum Lachen brachten, also dachte ich ,Na ja, da kannst du nicht viel falsch machen. Aber es hat auch Spaß gemacht, die Momente zu entdecken, von denen ich gar nicht gedacht hatte, dass sie so lustig sein würden, oder so verrückt oder schrullig. Es machte Spaß, mit dem Material zu spielen und sich davon überraschen zu lassen, wie es am Ende wirkte. Das hat für mich alles zu einer großartigen, lustigen Erfahrung gemacht.“
Am anderen Ende der Sympathie-Skala, an deren Spitze Beth steht, befindet sich das griesgrämige (wenngleich nicht weniger liebenswerte) Eichhörnchen McSquizzy, das von dem schottischen Schauspieler und Comedian Billy Connolly gesprochen wird. Connolly verlieh dem befehlshaberischen Nagetier laut Donnie Long eine winzige Ahnung von seinem Heimatland. „Billy Connolly fügte McSquizzy schottischen Slang und Ausdrucksweisen hinzu, von denen wir gar nicht wussten, dass sie existieren. Einen so exzellenten schottischen Schauspieler in der Rolle zu sehen, war wirklich erfreulich.“
Genau wie bei den anderen Schauspielern wurden einige von Connollys Aufnahme-Sessions auf Video aufgezeichnet, so dass die Zeichner die Möglichkeit bekamen, das Aussehen und die Ausdrucksweise des Schauspielers für die Figuren zu übernehmen. Connolly sagt, dass er die Arbeit genoss, aber dass er anfangs ein wenig verwirrt davon war, was ein Regisseur eines Animationsfilms tatsächlich tut. „Wenn du für Aufnahmen für einen Animationsfilm ins Studio kommst und den Regisseur siehst, fragst du dich: ,Was inszeniert der denn? Winzige Eichhörnchen auf einem Stück Papier? Aber dann lernt man, dass man einen Regisseur braucht, der dich durch den Text führt und die Stimmung deiner Performance entscheidet. Könntest du es wütender machen? Könntest du es fröhlicher machen? Könntest du es langsamer machen? Du endest damit, dass du vier oder fünf Versionen jedes Satzes sprichst. Jetzt weiß ich, wie notwendig Regisseure sind, aber vor diesem Job habe ich mich jedes Mal, wenn ich einen Trickfilm oder Cartoon gesehen habe, gefragt: ,Was macht eigentlich der Regisseur? Wartet er darauf, dass Donald Duck auftaucht? Schickt er ihn dann in die Maske, damit er sich seinen Schnabel pudern lässt?’ Heute nicht mehr. Jetzt weiß ich sehr gut Bescheid.“
Auf ihrer Reise durch den Wald begegnen Boog und Elliot einer Mannschaft Biber, die unter der Anleitung ihres Bauleiters Reilly (Jon Favreau) eifrig dabei ist, einen Damm zu bauen: „Reilly ist der süßeste Biber im ganzen Wald, aber wenn seine Stimme ertönt, ist es die eines Bauarbeiters mit Schutzhelm. Er ist Stärke und Kraft in Person“, so Culton.
Favreau verlieh seiner Figur eine typische New Yorker Geradlinigkeit. „Ich war sehr beeindruckt von den implizierten, kulturellen Eigenheiten der verschiedenen Spezies im Wald, wie zum Beispiel dem schottischen Eichhörnchen“, erinnert sich Favreau. „Ich wollte meiner Figur ein wenig von dem amerikanischen Stolz des Arbeiters hinzufügen, den unsere Handwerker-Einheit verkörpern sollte. Ich dachte, das wäre sehr lustig, wenn so etwas aus dem Mund eines Bibers kommt.“
Wenn sich Elliot auf der Leiter der Hirsch-Rangfolge auf der niedrigsten Stufe befindet, dann ist Ian der Alpha-Hirsch und ganz weit oben. Der profilierte Schauspieler und Sprecher Patrick Warburton wurde auserwählt, in Ians Hufspuren zu treten. Der unverwechselbare Bariton des Künstlers war bereits aus den Mündern einer Reihe von animierten Figuren zu hören, von „The Tick” und „Buzz Lightyear of Star Command” im Fernsehen bis hin zu Figuren in Filmen wie Hoodwinked (Die Rotkäppchen-Verschwörung, 2005), Chicken Little (Himmel und Huhn, 2005) und The Emperor’s New Groove (Ein Königreich für ein Lama, 2001).
„Ja, Ian fasst Elliot ein bisschen hart an“, erklärt Warburton lächelnd. „Das ist sein Job als Anführer der Herde – eine Gruppe ist immer nur so stark wie sein schwächstes Mitglied, das ist alles. Er wird also keinen Preis damit gewinnen, warmherzig und liebenswert zu sein – das steht nun einmal nicht in seiner Charakterbeschreibung.“
Ian und seine diktatorische Art bekräftigten den Handlungsverlauf des Films. „Ian, der Alpha-Hirsch, ist ein wichtiges Element in Elliots Geschichte. Durch ihn erkennen wir, warum Elliot so ist, wie er ist – er wurde ausgesucht und von dem größten Tyrannen im ganzen Wald hinausgeworfen. Das erklärt umso mehr Elliots verzweifelten Wunsch, Boog als seinen Freund zu haben. Aber natürlich erweist sich in unserem Wald der Tyrann als kindischer Idiot. Jill beschrieb Ian immer als den dümmsten High-School-Quarterback der ganzen Welt. Unsere Story-Abteilung stellte sicher, dass er lustig und nicht zu bedrohlich wurde, so dass er am Ende auch erlöst werden kann.“
Beide, sowohl Elliot als auch Ian, sind in ein schönes Reh namens Giselle verliebt, das von der vielseitigen Fernseh- und Bühnenschauspielerin Jane Krakowski gesprochen wird. Krakowski entdeckte, dass sie die typischen, stereotypen Vorstellungen eines Rehs hatte: „Wenn man dir sagt, dass du ein Reh sein und Giselle heißen wirst, hast du auf einen Schlag diese altmodische Vorstellung im Kopf: ,Oh, sie wird total schön und leichtfüßig sein‘. Als ich dann die Regisseure traf, merkte ich, dass sie einen viel lebhafteren Charakter wollten. Und je lebhafter Giselle wurde, umso größer wurde der Spaß für mich und für alle anderen von uns auch.“
Die Besetzung der Sprecher der Hauptfiguren wurde von zwei weiteren Stars abgerundet: Die gefeierte Schauspiel-Veteranin Georgia Engel übernahm die Rolle der Bobbie, einer geselligen Camperin, die ihren geliebten Dackel, Herr Wiener, an die Wildnis verliert, und Gordon Tootoosis die des besonnenen Sheriff Gordy, Timberlines Stimme der Vernunft.
Alle drei Regisseure nahmen an den Aufnahmen teil und nach deren Abschluss wussten Culton, Allers und Stacchi, dass sie damit den Kern ihres Films hatten. Während der Aufnahmen, die viele Monate dauerten, lieferten die Schauspieler einzeln nach Vorlage der Storybords in einem Tonstudio ihren Text ab. Jetzt war es Zeit für den alchemistischen Prozess des Zusammensetzens. Produzentin Michelle Murdocca: „Es ist wirklich erstaunlich, wenn alles zusammengeschnitten ist. Jeder Schauspieler bringt etwas Anderes und Einzigartiges mit in den Film.“