Donnerstag | 31. Mai 2012 | 14:40 Uhr
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  • Star Trek

    Action, Science Fiction | USA 2009
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      • | Produktion: Die Eishölle auf Delta Vega

      • Ein immer wieder faszinierender Reiz des „Star Trek“-Universums besteht darin, dass die Crew (und im übertragenen Sinne die Zuschauer) ständig neue Gelegenheiten bekommen, fremdartige Planeten und ihre Bewohner kennenzulernen, die sich völlig von uns Erdlingen unterscheiden.

        Um die spannenden Forschungsexpeditionen auf fernen Sternen stets im Brennpunkt des Films zu halten, machte Abrams die Gestaltung realistischer Planetenoberflächen zur Chefsache: vom trockenen Felsenplaneten Vulkan bis zu den ausgedehnten Schneewüsten auf dem entlegenen Delta Vega. Gleich zu Anfang stellte sich das Team der kniffligen Frage, wie man den froststarrenden Eisplaneten Delta Vega gestalten sollte.

        Ursprünglich planten Chambliss und Abrams Dreharbeiten auf Island, aber dann stellte sich Chambliss selbst die Aufgabe, die Eiswüste unter der kalifornischen Sonne zu erschaffen. Das gelang ihm dort, wo es niemand vermutet hätte – auf dem Parkplatz des Dodger-Stadions, denn dort hatte das Team genügend Platz, um einen ganzen Planeten zu bauen, und das Gelände befindet sich hoch genug über der Stadt, um einen freien Horizont zu gewährleisten. Auf dem Parkplatz bestreute man ein Areal etwa in der Größe 15 x 40 Meter mit „Schnee“, der aus grundwasserneutralem Papierschnipseln bestand.

        Hinzu kamen zackige Felsspitzen. „Wir modellierten monumentale Gletscherbrocken, die wir wie riesige Schachfiguren auf dem Set verschieben konnten, um jede gewünschte Konstellation, jeden Blickwinkel zu ermöglichen“, sagt Chambliss. „Dann kamen achte große Windmaschinen zum Einsatz, um den chaotischen Schneesturm zu erzeugen. Mit klug gewählten Kamerapositionen, visuellen Effekten und wunderbar gestalteten Setteilen der Ausstattungsabteilung konnte J. J. Szenen gestalten, die alle möglichen, höchst unterschiedlichen Gegenden auf diesem Planeten darstellen.“ Mindel fügt hinzu: „J. J. hat ungeheuren Mut. Sobald er die Entscheidung getroffen hatte, unter freiem Himmel zu drehen und diese Sets zu bauen, stand er mit vollem Engagement zu seiner Idee. Dadurch wirkt der Eisplanet sehr echt.“

        Auf Delta Vega begegnet Kirk zwei außerirdischen Wesen – einem schrecklichen Monster und einem noch schlimmeren Untier. Dazu Roger Guyett: „Vor dem Dodger-Stadion sind wir auf dem Eisplaneten gelandet, wo uns eingebildete Bestien und der Schnee um die Ohren flogen – das wirkte zunächst total chaotisch, aber tatsächlich war das eine äußerst effektive Methode, diese beiden Szenen zu drehen.“

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