Mittwoch | 30. Mai 2012 | 20:23 Uhr
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  • Iron Man

    Action, Science Fiction, Fantasy | USA 2008
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      • | Produktion: Die Filmemacher

      • Die Filmemacher entschieden sich, IRON MAN in Los Angeles zu drehen. Zu den Hauptdrehorten gehörten Edwards Air Force Base, die historische "Movie Road" im kalifornischen Lone Pine und die Playa Vista Stages. Favreau wollte, dass IRON MAN ein Westküsten-Superheld werden sollte.

        „Der Film führt einen um die ganze Welt, weil Tony Stark global operiert“, sagt Favreau. „Ich wollte den Film aber an der Westküste der USA ansiedeln, obwohl der Comic wie alles von Marvel traditionellerweise in New York spielt. Mir schwebte ein anderer Look vor: IRON MAN sollte nicht zwischen Wolkenkratzern herumfliegen, sondern am Meer und in den Bergen der Westküste. Außerdem schien es mir logisch in L. A. zu drehen, weil das viel besser zu Howard Hughes' Einfluss auf die Figur und die Geschichte der Fliegerei passte.“

        Die Dreharbeiten begannen in den Playa Vista Stages in Playa Vista, das im Westen von Los Angeles liegt. Die Studios dienten als Basislager der Produktion, wobei der Großteil des Films auf zwei Bühnen entstand, die tatsächlich schon Howard Hughes dienten.

        „Als wir nach Bühnen in L. A. suchten, die für unsere Zwecke groß genug waren, gingen wir zu Playa Vista Stages“, erinnert sich Favreau. „Wir fanden das cool, weil das Howard Hughes' alte Fertigungsfabrik war, der Ort, an dem die Tragflächen der Spruce Goose gebaut wurden.“
        „Filme entwickeln ein geheimnisvolles Eigenleben“, ergänzt Executive Producer Billingsley. „Es ist kein Zufall, dass wir in den beiden ehemaligen Hangars von Howard Hughes drehten. Hughes inspirierte Stan Lee zu der Figur Tony Stark, die in diesem Film Reichtum, Genie und Ruhm verkörpert.“

        Die erste Sequenz, die dort gedreht wurde, spielt in der Höhle, wo Raza und seine Rebellen Tony Stark gefangen halten und zwingen wollen, die Jericho-Rakete zu bauen. Tony macht sich stattdessen an die Entwicklung der ersten Rüstung. Produktionsdesigner J. Michael Riva tat alles, um dem Wunsch des Regisseurs nach größtmöglicher Authentizität gerecht zu werden. Er schuf ein Set, das wie eine Höhle in den Bergen Afghanistans wirkte und aussah.

        „Die Ausstattung der Höhle hat am meisten Spaß gebracht“, erklärt Riva. „Wenn man von Terroristen an einem Ort zwei oder drei Monate lang gefangen gehalten wird, stellt sich natürlich die Frage, wie man dann lebt. Wie sieht der Tagesablauf aus? Robert steuerte eigene Ideen zur Ausstattung der Höhle bei, die unsere Arbeit leichter machten und zur Authentizität beitrugen – beispielsweise, wie man Tee mit einem Socken kocht oder aus Nichts ein Backgammonspiel baut. Vor dem Dreh verbrachten wir eine Nacht in dem Set, um es auszuprobieren.“

        Riva ergänzt: „Bei meinen Recherchen wurde mir
        erstmals klar, wie kalt es in solchen Höhlen ist. Ich sah Filmaufnahmen aus einer Höhle im afghanischen Tora Bora, auf denen der Atem eines Talibankämpfers dampfte. Damit überzeugte ich Favreau, das Set "einzufrieren". Wir bauten eine Klimaanlage in die Höhle, um denselben Effekt zu erzeugen. Dafür hassen mich alle bis heute. Aber es war effektiv und unterstrich den harschen Gegensatz von Tonys Leben als Gefangenem und als Milliardär. Robert und den anderen Schauspielern gefiel es, und Jon auch.“

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