FILMDETAILS | Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2
Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2
Action,
Abenteuer,
Komödie,
Fantasy
| USA 2006
WERBUNG
| Produktionsnotizen
In der Kunst wie auch im Leben versteht es Geschichte, in einer Kreisbewegung wieder da anzukommen, wo sie einst begonnen hat. Das erste Bild, das es jemals in einem Spielfilm aus den Walt Disney Studios zu sehen gab, war in der klassischen Version von Robert Louis Stevensons TREASURE ISLAND („Die Schatzinsel“) aus dem Jahr 1950 die Nahaufnahme einer Piratenflagge mit ihrem Totenkopf und den überkreuzten Knochen.
53 Jahre später nahm es dasselbe Studio in Angriff, das in Vergessenheit geratene Genre des Piratenfilms mit FLUCH DER KARIBIK spektakulär neu zu erfinden, mit neuem Leben zu erfüllen und damit Millionen von Filmfans auf der ganzen Welt zu begeistern. Von Klassikern wie „Die Schatzinsel“ oder Howard Pyles „Book of Pirates“ hin zu Film-Evergreens wie THE BLACK PIRATE („Der schwarze Pirat“, 1926), THE BUCCANEER („Der Freibeuter von Louisiana“, 1938) oder THE CRIMSON PIRATE („Der rote Korsar“, 1952) gehörten Piraten als Inbegriff des Abenteurers auf hoher See immer zum festen Personal des Mantel- und Degen-Genres. Und ihre atemberaubenden Taten schienen unerschöpflich.
Doch zumindest im Kino waren sie zuletzt eine vom Aussterben bedrohte Art. Es mussten erst Jerry Bruckheimer, Gore Verbinski und eine umwerfende Gruppe von Schauspielern und Crewmitgliedern kommen, um die Segel der Piratenflagge mit neuem Wind zu erfüllen – mit einem Filmabenteuer, das auf einer Attraktion der Disney Theme Parks beruht, das Familien seit der Eröffnung von Disneyland in Anaheim im Jahr 1967 immer wieder aufs Neue erfreut. „Pirates of the Caribbean“, so der Name der Attraktion, setzte damals die brandneue Technologie so genannter Audio-Animatronics ein, die Walt Disney mit seinen Imagineers auf Aufsehen erregende Weise entwickelt hatten, und war schon bald nicht mehr aus der Popkultur wegzudenken: Wer jemals den fröhlichen Refrain „Yo ho, yo ho, a pirate’s life for me“ (und die weniger erfreuliche Warnung „Dead men tell no tales“) gehört hat, kann sie nicht mehr vergessen.
Die Attraktion diente als Ausgangspunkt für FLUCH DER KARIBIK, über dessen Handlung hinweg zahlreiche clevere Verweise auf die einzelnen Elemente der Attraktion verstreut sind. Überall, wo er in die Kinos kam, erwies sich der Abenteuerfilm als Sensationserfolg. Allein in den USA spielte er 305.413.918 Dollar ein. Weltweit brachte er es auf 653.913.918 Dollar. Dazu kamen fünf Oscar®-Nominierungen, darunter für Johnny Depp als besten Schauspieler. Wie die Themenpark-Attraktion kitzelte FLUCH DER KARIBIK den Piraten ins uns allen wach, den unbändigen Drang nach Freiheit, Abenteuer und – nicht zu vergessen – Unfug. Zum einen verbeugte sich FLUCH DER KARIBIK vor all den berühmten Vorbildern, andererseits wagte er sich vor in völlig neue Welten, indem der Film mit allen Traditionen brach und seine wilden Abenteuer auf den sieben Meeren mit großzügig verteiltem schrägen Humor würzte. Der kam nirgends besser zum Ausdruck als in Johnny Depps beherzter und brillant inspirierter Darstellung des Captain Jack Sparrow: Einen solchen Piraten hatte das Kinopublikum noch nie zuvor erlebt.
Doch der überwältigende Erfolg stand nicht von vornherein fest, wie Produzent Jerry Bruckheimer freimütig zugibt: „Die Erwartungen für FLUCH DER KARIBIK waren limitiert. Viele dachten, wir würden aus der Disneyland-Attraktion einen Film für Kinder machen. Dazu kommt, dass das Genre des Piratenfilms seit etwa 40 Jahren mausetot war. Jeder Versuch, es zu neuem Leben zu erwecken, war verheerend in die Hose gegangen. Aber dann kam FLUCH DER KARIBIK und überraschte einfach alle. Nichts ist besser, als wenn das gelingt. Die Kunstfertigkeit, mit der Gore und seine Leute den Film fertig gestellt hatten, und die Leistungen von Johnny, Orlando, Keira und Geoffrey packten das Publikum auf der ganzen Welt. Und sie machten den Film zu einem Blockbuster.“
„Alles, was wir im ersten Film ausgebreitet haben, wird in der Fortsetzung weiter voran getrieben“, fährt Bruckheimer fort. „Natürlich haben wir dasselbe Kreativteam eingesetzt. Gore ist ein brillanter Regisseur mit einem wundervollen Sinn für Humor und einem Auge für wunderbare Bilder. Oft ist es ja so, dass Filmemacher mit einem Sinn fürs Visuelle nicht so stark beim Erzählen von Geschichten sind, weil sie sich mehr um den Look ihrer Filme kümmern. Aber Gore hat’s nicht nur visuell auf dem Kasten. Er weiß auch, wie man eine Geschichte erzählt und Figuren zeichnet.“
„Johnny, Orlando und Keira sind ebenfalls wieder mit an Bord“, fügt Bruckheimer hinzu. „Dazu kommen noch ein paar wundervolle neue Gesichter. Natürlich ist auch die Black Pearl wieder mit von der Partie. Daneben gibt es mit dem Fliegenden Holländer noch ein weiteres, wunderbar geheimnisvolles Schiff, das unter dem Kommando von Davy Jones von einer Gruppe höchst außergewöhnlicher Matrosen gesteuert wird.“
Der Produzent meint abschließend: „Am Ende kommt es voll und ganz auf die Vorstellungskraft des Regisseurs, der Autoren und der hunderte von Leuten, die ihnen zur Hand gehen, an. Alle gingen mit großer Begeisterung an die Arbeit. Sie wollten einen in allen Belangen unterhaltsamen Film schaffen, der vom Publikum geliebt wird.“
FLUCH DER KARIBIK erweckte nicht nur ein Filmgenre zu neuem Leben, sondern auch ein umfassendes Interesse an allem, was auch nur im Entferntesten mit Freibeutern zu tun hat. Ein ganzer Schwung neuer Filme zum Thema wurde veröffentlicht. Kinderfeste mit Piratenthema erlebten einen regelrechten Boom ebenso wie Piraten-Dinnershows. Von „I (Heart) Jack Sparrow“-Aufklebern auf Federmäppchen von Schulmädchen auf der ganzen Welt muss man gar nicht erst reden.
Offensichtlich bestand ein weltweites Bedürfnis nach Piraten. Jerry Bruckheimer und Gore Verbinski beschlossen gemeinsam mit Walt Disney Pictures, das eine Fortsetzung allein nicht ausreichen würde, um den gewaltigen Appetit der Kinogänger zu stillen. Rein praktisch und wirtschaftlich machte es unbedingt Sinn, zwei Filme unmittelbar hintereinander zu drehen, um die Locations, Bauten und die Verfügbarkeit der ausgesprochenen gefragten Stars voll auszunutzen. Und auch von kreativer Seite sprach viel dafür, weil es alle Beteiligten kaum erwarten konnten, all die Figuren, die man im ersten Teil so wunderbar vorgestellt hatte, in neue Abenteuer zu schicken. „Wir haben schwer auf den Erfolg von FLUCH DER KARIBIK gesetzt, damit wir mehr PIRATES-Filme machen konnten“, weiß Jerry Bruckheimer. „Wenn man den zweiten und dritten Film sieht, wird man erkennen, dass alles auf diesem ersten Film aufbaut. Es ist eine Trilogie im besten Sinne.“
„Man muss schon die nötige Substanz vorweisen können“, bestätigt der ausführende Produzent Mike Stenson. „Man muss mehr zu bieten haben als ausgezeichnete Unterhaltung, eine tolle Achterbahnfahrt oder all die Lacher. Wenn man will, dass sich ein Publikum alle drei Filme ansieht, dann muss man das Gefühl haben, dass wir auch thematisch etwas bieten zu haben, dass all den Aufwand rechtfertigt.“
Drehbuchautor Terry Rossio sagt: „Im ersten Film konnten wir uns bei der Themenpark-Attraktion als Inspirationsquelle bedienen. Bei den beiden Fortsetzungen war nun der erste Film der Ausgangspunkt.“ Rossios Autorenkollege Ted Elliott bestätigt: „Die Figuren waren so aufregend und vielschichtig angelegt, dass wir den Eindruck hatten, sie seien noch längst nicht ausgeschöpft. Man will ja nicht noch einmal all dasselbe mit diesen Figuren anstellen und erleben. Was uns an den Figuren im ersten Teil besonders gefiel, war ihre moralische Ambivalenz. Das wollten wir genauer untersuchen. Wir wollten Jack Sparrow in eine Situation versetzen, die ihn dazu zwingt, dass seine Ziele in die entgegengesetzte Richtung weisen wie die von Will und Elizabeth. Uns ging es darum, die Figuren weiter zu führen und in neue Richtungen zu bewegen.“
Rossio fährt fort: „Im Mittelpunkt des ersten Films stand in besonderem Maße die romantische Geschichte von Will und Elizabeth. Wir wussten, dass wir ihre Beziehung in den Fortsetzungen etwas erwachsener betrachten wollten. Was passiert mit Will und Elizabeth nach dem wunderbar romantischen letzten Kuss vor dem hinreißenden Sonnenuntergang am Ende von FLUCH DER KARIBIK?“
PIRATES OF THE CARIBBEAN – FLUCH DER KARIBIK 2 taucht außerdem kopfüber ein in die prall gefüllte Schatztruhe mit Piratengeschichten und Seemannsgarn, wie die von dem von Piraten wie eine Gottheit verehrten Davy Jones oder dem legendären Kraken, ein Seemonster, das seit dem zwölften Jahrhundert immer wieder thematisiert wurde. „Wenn man an die See denkt“, meint Elliott, „dann fallen einem sofort all die übernatürlichen Geschichten ein, die man gehört hat. Aber niemand kam bisher auf den Einfall, all diese Geschichten als Teil eines größeren Piraten- oder Mantel-und-Degen-Films einzusetzen. Wir hatten also ziemlich freie Hand, uns bei all diesen Legenden zu bedienen. Ein paar davon werden ja bereits im ersten Film angesprochen. Da gibt es zum Beispiel eine Dialogzeile, in der Will davon spricht, sich zu Davy Jones an den Grund des Ozeans herabzulassen. Für PIRATES OF THE CARIBBEAN – FLUCH DER KARIBIK 2 nahmen wir uns also vor, ein bisschen mehr darüber herauszufinden, wer dieser Davy Jones ist. Dazu nahmen wir uns einen weiteren Meermythos vor, den Fliegenden Holländer, und kombinierten die beiden miteinander.“
Elliott und Rossio hatten zudem den klugen Einfall, eine der größten wirtschaftlichen und politischen Mächte der damaligen Zeit, die British East India Trading Company, zu einem Dreh- und Angelpunkt der Handlung des Films zu machen. Wie vieles andere in den PIRATES-Filmen ist die historische Realität hier aber nur ein Spielball für Fun und Fantasy. Die wahre East India Trading Company war ein Werkzeug für imperialistische Herrschaft, wirtschaftlich und politisch. Von 1600 bis zu ihrer Auflösung 1858 bestimmte sie sozusagen über die Geschicke Indiens und breitete ihre Tentakel bis zum Persischen Golf, Südostasien und Ostasien aus. Selbst die großzügigsten zeitgenössischen Berichte beschreiben die Aktivitäten der East India Company als ausgesprochen habgierig und unmenschlich. „Uns gefällt an Piraten“, gibt Elliott zu Protokoll, „dass sie für Freiheit stehen. Und die East India Trading Company steht als multinationales Unternehmen für das Ende der individuellen Freiheit. Sie definiert die Welt so, wie sie sie gerne hätte. Und da gibt es viele Menschen, die in ihren Planungen keine Rolle spielen. Je größer ihre Vorherrschaft, desto weniger Raum gibt es für Menschen wie Captain Jack Sparrow.“
Dieser Captain Jack Sparrow, so viel lässt sich mit einiger Gewissheit sagen, ist die bislang einzige wirklich ikonische Filmfigur, die das neue Millennium bislang vorgebracht hat. Er ist eine durch und durch originelle und aufregend exzentrische Schöpfung, die der Fantasie des für seine Wandelbarkeit bekannten Johnny Depp entsprungen ist: ein taumelnder, augenzwinkernder, hochgradig abergläubischer Piratenkapitän, dessen Moral ebenso zweifelhaft ist wie seine Reinlichkeit. Ausgerechnet diese Figur erwies sich also als DER Leinwand-Antiheld des neuen Jahrhunderts. Mit seinen langen Dreadlocks und seinem in Zöpfen geflochtenen Bart, seiner wilden Ansammlung von Kettchen und Tand, verschiedenen, luftgetrockneten Amuletten, die überall an seinem Gewand hängen, und in Gold und Silber eingefassten Zähnen sprach Captain Jack Sparrow – wie auch der Film selbst – ein weltweites Publikum an, ungeachtet des Alters, des Geschlechts und der Nationalität. Erst im Mai wurde Depps Darstellung des Jack Sparrow im amerikanischen Premiere Magazine zu einer der hundert besten Schauspiel-Performances aller Zeiten gewählt – und nicht von ungefähr war es das Antlitz des guten Captains, das auf dem Titelbild des Magazins größer zu sehen war als das der Kollegen (Johnny Depp findet sich mit einer weiteren Rolle in der Listung – als Edward Scissorhands).
„Wenn man die Menschen fragt, was ihnen am ersten Film am besten gefallen hat“, sagt Mike Stenson, „dann werden die meisten sagen: Captain Jack Sparrow. In einer Welt mit mehr als 500 Fernsehkanälen, wo es endlos viele Möglichkeiten gibt, sich unterhalten zu lassen, muss man dem Publikum etwas präsentieren, das einzigartig ist, anders. Genau das hat Johnny mit seinem Captain Jack Sparrow in FLUCH DER KARIBIK gemacht. Er schuf diese Figur und steckte da all seine Überzeugung rein. Jerry und Gore mussten den höheren Mächten erst einmal beibringen, ihm zu vertrauen, nachdem sie die ersten Muster zu sehen bekommen hatten. Schlussendlich ist es so: Johnny hat ein großes Risiko auf sich genommen. Und Gore und Jerry haben ihn hundertprozentig unterstützt.“
„Johnny ist einer unserer größten Schauspieler“, bestätigt Jerry Bruckheimer. „Im ersten Film hat er Jack Sparrow sozusagen selbst erfunden. Aber er ist nicht der Typ, der sich für die zweite oder dritte Runde auf seinen Lorbeeren ausruht. Er hat sich die Figur vorgenommen und noch einmal völlig neue Facetten gefunden, die sie in einem ganz anderen Licht dastehen lassen. Keiner von uns hätte seine Verträge für die Fortsetzungen unterschrieben, wenn Johnny nicht wieder mit dabei gewesen wäre. Er hat die Arbeit am ersten Film geliebt. Und die Liebe wurde vom Publikum erwidert.“
Der Schauspieler selbst sieht es so: „Ich habe nicht den blassesten Schimmer, warum ausgerechnet diese Figur die Herzen der Menschen so sehr bewegt hat. Ich stehe in Wahrheit noch immer unter Schock. Mir wurde die Gelegenheit gegeben, die Figur nach meinem Willen zu formen. Ich hatte gleich eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wer er war und wie er sein sollte. Es gab eine ganze Menge Leute, die mich für verrückt erklären wollten. Aber ich habe mich voll in diesen Typen reingehängt, und da war es einfach nicht zu vermeiden, ein bisschen den Verstand zu verlieren, um die Figur wirklich zu finden.“
„Ich habe einfach versucht“, meint Depp, „aus Jack Sparrow eine Figur zu machen, die von Kindern genauso geliebt werden kann wie von den verbissensten intellektuellen Typen.“
Terry Rossio merkt an: „Einer der Archetypen, der im amerikanischen Kino viel zu selten eingesetzt wird, ist das Schlitzohr. In den meisten amerikanischen Filmen wird der Krieger gefeiert, der zur richtigen Zeit immer das Richtige tut. Jack, den man auf jeden Fall als Schlitzohr bezeichnen kann, macht deshalb soviel Spaß, weil er nicht gerade über ein ausgeprägtes Talent verfügt, nicht geschnappt zu werden. Man fängt ihn ein. Nur: Man kann ihn nicht lange festhalten. Jack weiß, dass er nur abwarten muss. Irgendwann werden ihm die Sterne schon wieder hold sein. Das gibt ihm dieses ungeheure Selbstvertrauen, dass er mit eigentlich jeder Situation fertig werden kann.“
„Da gibt es noch etwas, was bei einem Schlitzohr einfach unterhaltsam ist“, setzt Ted Elliott hinzu. „Im Grunde will er einfach nur eine gute Zeit haben. Er folgt immer nur seinen eigenen Interessen. Was er tut, betrifft auch andere Menschen – die Sterblichen, wenn man so will. Manchmal ist es zu ihrem Guten, manchmal gereicht es ihnen zum Nachteil. Und das führt uns wieder zu der Frage, die bereits im ersten Film gestellt wird: Ist Jack Sparrow denn nun einer der Guten oder der Bösen? Ist er ein Piratenheld oder ist er ein Piratenbösewicht? Nun, im Grunde kommt es darauf an, von welcher Warte man es sieht.“
Dem Erfolg von FLUCH DER KARIBIK haben es Orlando Bloom und Keira Knightley zu verdanken, dass sie internationalen Starruhm erlangten. Selbstverständlich waren sie enthusiastisch, an Johnny Depps Seite als das junge Liebespaar Will Turner und Elizabeth Swann zurückzukehren. (Das vierte Mitglied des originalen Quartetts, Geoffrey Rush, ist im zweiten Film nicht mit von der Partie, weil seine Figur des Kapitän Barbossa beim Höhepunkt des ersten Films von Captain Jack Sparrow in die Unterwelt verbannt wurde). Jerry Bruckheimer, der ein Gespür für die Entdeckung von neuen Talenten hat, bevor der Rest der Welt auf sie aufmerksam wird, hatte Bloom als jungen U.S. Ranger in BLACK HAWK DOWN („Black Hawk Down“, 2001) besetzt, bevor die LORD OF THE RINGS-Trilogie in die Kinos kam, und hatte der damals 17-jährigen Keira Knightley die Rolle der Elizabeth übertragen, bevor ihr erster großer Film und internationaler Durchbruch BEND IT LIKE BECKHAM („Kick It Like Beckham“, 2002) in den USA auf der Leinwand zu sehen war. „Wir haben sofort gemerkt, dass Keira eine außergewöhnliche Schauspielerin ist, als wir sie für FLUCH DER KARIBIK unter Vertrag nahmen“, erinnert sich Bruckheimer. „Sie hat vor nichts Angst. In den zwei Jahren zwischen dem Dreh des ersten Films und dem Beginn der Produktion der Fortsetzung hatte sie dank der Arbeit, die sie in der Zwischenzeit geleistet hatte, und der entsprechenden Erfahrung deutlich an Können zugelegt.“ Zu diesen Erfahrungen gehört rein zufällig auch ihre Darstellung der Guinevere in der Bruckheimer-Produktion KING ARTHUR („King Arthur“, 2004).
„Das trifft auch auf Orlando zu“, sagt der Produzent, „Er hat ebenfalls zwischen den beiden Filmen hart geschuftet und mit wunderbaren Regisseuren wie Ridley Scott und Cameron Crowe gearbeitet. Orlando war von Anfang ein umwerfender Leinwanddarsteller. Und er ist mittlerweile noch viel besser geworden.“
Die Drehbuchautoren Elliott und Rossio stellten sicher, dass sich bei Will und Elizabeth im Verlauf der Geschichte von PIRATES OF THE CARIBBEAN – FLUCH DER KARIBIK 2 so einiges tun wird.
Bloom erzählt: „Ich wollte, dass Will nicht mehr der ernste, aufrichtige Junge wie im ersten Film ist, ich wollte dunklere Facetten sehen. Will geht es im zweiten Film in erster Linie um seinen Vater, Stiefelriemen Bill, der eine wichtige Rolle im ersten Film spielt, ohne jemals zu sehen zu sein. Will ist dazu auserkoren, seinen Vater von dem Schicksal zu befreien, auf immer und ewig an Bord des Fliegenden Holländers unter Davy Jones und seiner furchterregenden Crew zu leben. Wills Ziel ist es, wieder Kontakt zu seinem Vater aufzunehmen, gleichzeitig aber seine Beziehung mit Elizabeth nicht leiden zu lassen. Alle Figuren in PIRATES OF THE CARIBBEAN – FLUCH DER KARIBIK 2 verfolgen ihre eigenen Agendas, die sie bisweilen in Konflikt miteinander bringen. Die Spannung, die sich zwischen den jungen Liebenden Will und Elizabeth ergibt, fühlt sich ausgesprochen echt an.
Keira Knightley ging es so wie den meisten Menschen auf der Welt: Sie war vom Erfolg von FLUH DER KARIBIK völlig überrascht. „Wir drehten da einen Film nach dem Vorbild einer Disney-Themenpark-Attraktion in einem Genre, das seit ungefähr 50 Jahren keinen Erfolg mehr hervorgebracht hatte“, erinnert sie sich. „Aber wir hatten Gore Verbinski, dessen Vision absolut herausragend ist, und wir hatten Johnny Depp. Sein Porträt des Jack Sparrow hievte den Film in eine ganz andere, phänomenale Welt.“
Und sie fügt hinzu: „Mir gefällt, dass sich die Figuren weiterentwickelt haben. Am Anfang des Films treffen wir Elizabeth, die kurz vor ihrer Hochzeit mit Will steht. So weit kommt es jedoch nicht, da eine Figur namens Lord Cutler Beckett die Bildfläche betritt, der erklärt, dass er die Welt vom Piratentum befreien will. Er ist wild entschlossen, Will als Pirat zu verhaften – und Elizabeth gleich mit dazu, weil sie Captain Jack Sparrow bei dessen Flucht geholfen haben. Elizabeth wird eine Frau mit einer Mission. Und es lassen sich ein paar interessante Untertöne in ihrer Beziehung zu Will entdecken – und zu Jack Sparrow, die sich auf eine höchst interessante Weise entwickelt.“
Zudem gibt es ein Wiedersehen mit Jack Davenport als James Norrington, den jungen britischen Marine-Offizier, der Elizabeth Swann an Will Turner verliert und bei seinen Aufeinandertreffen mit Captain Jack Sparrow ein ums andere Mal das Nachsehen hat. „Jack Davenport ist ein derart superber Schauspieler, dass wir ihn auch diesmal dabeihaben wollten“, sagt Bruckheimer. „Die Arbeit mit ihm macht Spaß. Er hat viel an seiner Figur gefeilt, die jetzt mehr Tiefgang hat und einen wichtigen Beitrag zur Geschichte leistet. Jack ist im zweiten und dritten Film eine der tragenden Figuren.“
„Als wir Norrington zuletzt sahen“, berichtet Davenport, „sah er an allen Fronten wie der große Verlierer aus. Er verlor das Mädchen, seine Gefangenen entkamen aus dem Gefängnis, er wurde durch und durch gedemütigt. Hoffentlich hat man verstanden, dass sich hinter all den Demütigungen ein Mann versteckt, der erwachsene Entscheidungen in schwierigen Zeiten zu treffen hatte. Mich hat an der Rolle im ersten Film interessiert, dass es um einen Mann geht, der in einer sehr öffentlichen Rolle als Befehlshaber vieler Untergebener zu funktionieren hat. Und am Ende der ersten Geschichte befindet er sich in einer Situation, wo er sich mit vielen ausgesprochen privaten Dingen herumschlagen muss – und auch das in einer unglaublich öffentlichen Arena, immerhin vor etwa 200 Menschen, die um ihn herumstehen.“
Er sagt weiter: „Als ich das Drehbuch zu PIRATES OF THE CARIBBEAN – FLUCH DER KARIBIK 2 las, war ich erfreut darüber, wie man die Figur weiter entwickelt hatte. Norrington hat harte Zeiten hinter sich. Er sieht nicht mehr so aus, wie man ihn bisher kannte. Er hat seinen Job verloren, sein Mädchen und seinen Selbstrespekt. Auf einmal bietet sich ihm die Gelegenheit, als Crewmitglied bei niemand geringerem als Captain Jack Sparrow anzuheuern. Die Frage ist: Worum geht es Norrington? Rache? Elizabeth? Oder etwas anderes?“
(Es ist ein bezeichnender Zufall, dass Jack Davenports Vater – der renommierte britische Bühnen- und Filmschauspieler Nigel Davenport – einer der Stars von Alexander Mackendricks A HIGH WIND IN JAMAICA („Sturm über Jamaika“, 1965) war – eines der herausragenden Beispiele des Genres, kurz bevor es in der Versenkung verschwand.)
Nach und nach versammelten Bruckheimer und Verbinski die wichtigsten Darsteller der gewaltigen Besetzung, darunter auch viele neue Figuren, die PIRATES OF THE CARIBBEAN – FLUCH DER KARIBIK 2 neues Leben und eine ganz eigene Textur verliehen. Als Davy Jones, der ebenso sehr Meereswesen ist wie Mensch, wählten die Filmemacher den außerordentlich vielseitigen britischen Schauspieler Bill Nighy, weil sie wussten, dass er in der Lage sein würde, die Menschlichkeit hinter dem bestialischen Äußeren hervor zu bringen. „Davy Jones ist eine schwer gestörte und isolierte Persönlichkeit“, sagt Nighy. „Tief im Inneren ist er so sehr verletzt, dass er sich entschließt, eine Art von Halbleben zu führen – wenn es ihm nur dabei hilft, nichts mehr fühlen zu müssen. Auf diese Weise hat er das Zentrum seiner Gefühle – das Herz! – herausgerissen und in einer besonderen Truhe eingeschlossen. Zudem kontrolliert er ein ganz eigenes ,Haustier’ – den furchterregenden Kraken, ein Seemonster, wie man es noch nie zuvor gesehen hat, durch und durch bösartig, verdorben und so mächtig, dass man es nicht in Worte fassen kann. Wer im Besitz von Davy Jones’ Herz ist, kontrolliert nicht nur ihn, sondern auch den Kraken, womit man im Grunde den gesamten Ozean beherrschen kann.“
Nighys hauptsächliche Herausforderung war es, die beeindruckende körperliche Erscheinung von Davy Jones anzunehmen. Während der kompletten Dreharbeiten steckte er in einem grauen Turnanzug mit passender Haube, die mit Referenzpunkten für die Computerzauberer von Industrial Light & Magic ausgestattet waren. Diese schmückten die Figur später mit allerhand unglaublicher Details aus, die sich Gore Verbinski und der berühmte Konzeptkünstler Mark „Crash“ McCreery hatten einfallen lassen. Und Nighy war bereit, alles über sich ergehen zu lassen. „Der erste Film war nicht nur einfach erfolgreich“, merkt er an. „Er wurde vom Publikum in einer Form geliebt und vereinnahmt, wie es nur ganz wenigen Filmen gelingt. Teil einer solchen Unternehmung zu sein, war eine ausgesprochen zufrieden stellende Aussicht. Wie man eine Figur spielt, die überhaupt erst am Computer ihre wahre Form annimmt? Man muss seine Vorstellungskraft einsetzen. So wie das immer ist, wenn man als Schauspieler arbeitet. Ich muss allerdings gestehen, dass ich in PIRATES OF THE CARIBBEAN – FLUCH DER KARIBIK 2 einen Mann spiele, dem aus dem Kinn ein Oktopus wächst – und da konnte ich nicht auf persönliche Erfahrungen zurückgreifen.“
Der zweite neue Bösewicht in PIRATES OF THE CARIBBEAN – FLUCH DER KARIBIK 2 – vielleicht noch bösartiger als Davy Jones, dessen Verschlagenheit aus einem allzu menschlichen Herzschmerz in der Vergangenheit erwächst – ist der kalte, berechnende und durch und durch ruchlose Lord Cutler Beckett. Tom Hollander wurde eingeladen, diese niederträchtige Seele zu spielen. Er fiel gerade erst mit seiner brillanten Darstellung des Reverend Collins an der Seite von Keira Knightley in PRIDE & PREJUDICE („Stolz und Vorurteil“, 2005) auf. Die Rolle des Beckett reizte ihn, weil sie, wie die anderen Figuren des ersten und zweiten Films, multidimensional gezeichnet war. „Sanfter Handschuh, harte Faust“, merkt Hollander an, wenn man ihn auf Beckett anspricht. „Äußerlich kann er sehr arrogant und charmant sein, aber tief innen drin ist er unsagbar hart.“ Hollander entdeckte auch gewisse Parallelen zwischen der East India Company, wie sie im Film dargestellt wird, und der modernen Welt: „Es gibt eine moderne Parallele dazu, wie Lord Cutler Beckett und die East India Trading Company in unserer Geschichte vorgehen, wenn sie mit rücksichtsloser Gewalt gegen Piraten – als Sinnbild für absolute Freiheit – vorgehen.“
Er fährt fort: „Vor allem Captain Jack Sparrow ist in Becketts Augen ungezogen, schmutzig, hat Dreadlocks, könnte sich öfters einmal waschen – ein Pirat durch und durch, ein streunender Hund, den man auch entsprechend behandeln muss.“
Stellan Skarsgard ist in seiner Heimat Schweden bereits seit den 70er Jahren ein geachteter Star, hat sich mittlerweile aber längst auch international einen ausgezeichneten Namen als Schauspieler mit blendendem Ruf und beachtlichem Können gemacht. Er war überaus erfreut, als Verbinski und Bruckheimer ihn fragten, ob er Stiefelriemen Bill Turner spielen wolle, eine Figur, über die in FLUCH DER KARIBIK viel geredet wird, aber bislang noch nicht zu sehen war. Skarsgard war Bruckheimer bereits bestens bekannt, weil er den Schauspieler zuvor als brandschatzenden Barbaren in KING ARTHUR („King Arthur“, 2004) besetzt hatte. „Stellan ist ein Weltklasseschauspieler“, sagt der Produzent. „Und Johnny und Orlando wollten unbedingt mit ihm arbeiten. Wir wussten, dass er aus Stiefelriemen Bill eine wunderbare, mitfühlende und interessante Figur machen würde – einen Mann, der sich nach und nach selbst verliert.“
„Man konnte bereits im ersten Film sehen, dass es für die Schauspieler viel Platz geben würde, ihre Rollen zu erweitern und innerhalb der Szenen erblühen zu lassen“, erzählt Skarsgard. „Man merkte auch, dass sie viel Spaß dabei hatten – und das ist sehr ansprechend.“
Eine weitere spannende neue Figur in PIRATES OF THE CARIBBEAN – FLUCH DER KARIBIK 2 ist die geheimnisvolle karibische Wahrsagerin Tia Dalma, die von einer der interessantesten Newcomerinnen der britischen Filmszene gespielt wird: Naomie Harris. „Tia Dalma ist eine Zigeunerkönigin, ein Freigeist, sie verfügt über magische Kräfte, kann in Menschen hineinsehen und versteht ihre innersten Wünsche“, erklärt Harris. „Sie ist eine wirklich starke Frau. Das gefällt mir. Sie hat Verbindungen zu den Naturelementen. Und sie ist feurig und temperamentvoll.“
Der bekannte britische Charakterdarsteller David Schofield spielt Mercer, die gnadenlose rechte Hand von Lord Beckett. Er freute sich vor allem auf die Zusammenarbeit mit Keira Knightley. Das letzte Mal, dass er sie davor getroffen hatte, war sie ganze drei Jahre alt, und Schofield trat auf der Bühne beim britischen Chichester Festival mit ihrem Vater, Will Knightley, auf. Schofield war außerdem beeindruckt, wie viele seiner Landsleute im zweiten Teil von FLUCH DER KARIBIK mitspielten. „Es ist, als würden all diese englischen Theaterdarsteller auf einer sehr luxuriösen Walt-Disney-Matratze zu exotischen Plätzen geschippert werden. Und sie können miteinander gemütlich über ihr englisches Leben und ihre englischen Ansichten plaudern. Aber dabei werden sie von einer amerikanischen Struktur unterstützt. Es ist ein bisschen wie ein englischer Handschuh, in dem eine amerikanische Hand steckt.“
Und dann sind da noch die verbleibenden Rückkehrer, die für eine weitere fantastische Reise auf der Black Pearl anheuerten. „Ich hätte nie gedacht, wieder mit dabei zu sein“, gesteht Jonathan Pryce, den man aber in der Tat wieder als Port-Royal-Gouverneur Weatherby Swann, Elizabeths liebender, aber doch leicht verwirrter Vater, sehen kann. Weil er wegen seines eng gesteckten Terminplans all die Premieren und Vorführungen des Originals verpasst hatte, löste er schließlich in einem Londoner Kino eigenhändig ein Ticket für den Film und „fand beinahe keinen Platz, was ich doch als recht ironisch empfand. Das war vier oder fünf Wochen, nachdem der Film angelaufen war – und doch war das Kino restlos ausverkauft. Es war ein wunderbares Erlebnis, sich den Film mit einem richtigen Publikum anzusehen, mitzuerleben, wie es lachte und die Augen vor Begeisterung nicht von der Leinwand nehmen konnte. Es war ausgesprochen erfreulich, Teil eines kommerziellen Films zu sein, der von den Zuschauern, jung und alt, so bereitwillig aufgenommen wurde.“
Lee Arenberg und Mackenzie Crook kehren zurück als Pintel und Ragetti, die sich in FLUCH DER KARIBIK als wunderbar komisches Duo – und als Publikumslieblinge – erwiesen hatte. „Pintel und Ragetti sind ohnehin ganz tolle Filmfiguren“, berichtet Jerry Bruckheimer. „Aber Lee und Mackenzie leisteten ausgezeichnete Arbeit, indem sie das nahmen, was auf den Seiten des Drehbuchs stand und dann bis zum geht nicht mehr verstärkten und aufbliesen.“
Entsprechend ihrer Rollen kamen der gebürtige Amerikaner Arenberg und der Brite Crook gleich von Beginn an bei den Dreharbeiten von FLUCH DER KARIBIK blendend miteinander aus und waren sowohl vor als auch hinter der Kamera absolut unzertrennlich. „Wir gehören zusammen, als wären wir Laurel & Hardy, die sich im 18. Jahrhundert als Piraten durchschlagen“, meint Arenberg. „Ich sage immer, dass es mein großes Glück war, dass sie keinen kleinen, glatzköpfigen Irren in London gefunden haben, den man Mackenzie zur Seite hätte stellen können. Also gab es einen Vorsprechtermin für kleine, glatzköpfige Irre in Hollywood. Und das war wohl Schicksal, dass die Wahl auf mich fiel.“
Und Crook sagt: „Pintel und Ragetti sind Piraten, die wie die meisten Piraten auf der Seite der Guten wie auch der Bösen kämpfen können – es hängt ganz davon ab, wer sie gerade bezahlt. Sie sind die klassische Doppelnummer – der eine hält sich für intelligent, der andere stellt sich dumm. Und natürlich ist es ein Glück, dass die beiden klug genug waren, am Ende des ersten Films die Hände hoch zu nehmen und sich zu ergeben.“
Crook witzelt: „Wir haben damals schon gelächelt, weil wir wussten, dass es eine Fortsetzung geben würde – und all die anderen Jungs an Deck, die bis zum bitteren Ende kämpften, wussten das nicht.“
„Ich weiß nicht, welche Erwartungen man beim ersten Film hatte“, erläutert Kevin R. McNally, dessen Figur Joshamee Gibbs über ein lexikalisches Wissen von all dem unterschiedlichen Seemannsgarn verfügt, den sich Seeleute auf den sieben Meeren zusammengesponnen haben, – und über einen unstillbaren Appetit auf Rum. „Während der Arbeit hatte ich keine Ahnung, worauf ich mich eingelassen hatte, bis ich den Film dann mit einer Gruppe von Freunden im Kino gesehen habe. Es war eine angenehme Überraschung, wie gut der Film war, wie abenteuerlich und witzig, wie tief die Figuren ausgearbeitet waren. Ich dachte, ich könnte mein Piraten-Outfit an den Nagel hängen, aber während ich THE PHANTOM OF THE OPERA („Das Phantom der Oper“, 2004) drehte, traf ich Mike Stenson von Jerry Bruckheimer Films, der mir sagte: ,Pack Deine Taschen, Kevin, wir gehen wieder auf Piratenraubzug.’“
„Es war ein Zustand purer Glückseligkeit, als ich erfuhr, dass man mich für den zweiten und dritten Film haben wollte“, gesteht David Bailie, der den sprachlosen Piraten Cotton spielt. „Ich bin Mitte sechzig. Es gibt nicht viele Schauspieler, die am Ende ihrer Karriere die Gelegenheit haben, bei drei Blockbustern mitzuspielen und all das genießen können, was das so mit sich bringt.“
Schauspieler Martin Klebbs, der in FLUCH DER KARIBIK als Marty, ein Mitglied der Crew der Black Pearl, das zwar klein gewachsen, aber mit großem Mut gesegnet ist, zu sehen war, erinnert sich noch, was er am Ende der Dreharbeiten dachte: „Wenn sie mich für eine Fortsetzung haben wollen, wäre das sehr cool. Wenn nicht, dann kann ich mich an die großartige Zeit erinnern, die ich beim Dreh des ersten Films hatte. Dann erhielt ich einen Anruf, dass man mich für eine Kostümprobe für den zweiten und dritten Teil brauchte, und ich dachte mir: ,Wow! Wie oft hat ein Schauspieler so ein verdammtes Glück!’“