Mittwoch | 30. Mai 2012 | 20:42 Uhr
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  • Silent Hill

    Thriller, Horror, Mystery | Frankreich / Kanada / USA 2006
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      • | Über die Produktion

      • Die spannende Mischung aus Horror, Science Fiction und Drama, die jeglichen Genre-Regeln widerspricht - das war es, das Regisseur Christophe Gans an SILENT HILL besonders gereizt hat. "Eigentlich handelt es sich bei dem Film um eine klassische Twilight Zone Story, in der es sowohl um Gefühle als auch um übernatürliche Phänomene geht", so Gans. "Die Geschichte spielt in verschiedenen Dimensionen, die durch die Tatsache verbunden sind, dass alle Personen, egal in welcher Dimension sie sich befinden, leiden müssen. Das Ergebnis ist ein sehr interessanter Mix aus romantischem Melodram und surrealistischer Science Fiction. Mir gefällt besonders gut, dass Silent Hill auf den ersten Blick ein normaler Ort zu sein scheint. Aber er birgt ein düsteres Geheimnis: alle, die ihren Fuß in diese Stadt setzten, sind dazu verflucht, ewig dort herumzuirren. Es ist keine normale Geschichte, sondern etwas sehr Mythologisches. Und genau das hat mich fasziniert."

        Die Idee, aus dem beliebten Videospiel-Klassiker SILENT HILL einen Film zu machen, entstand zusammen mit Produzent Samuel Hadida, Chef von Metropolitan FilmExport und Davis Films, am Set von LE PACTE DES LOUPS ("Pakt der Wölfe"). Gans und Hadida, die auch schon bei dem Film CRYING FREEMAN ("Crying Freeman - Der Sohn des Drachen") zusammengearbeitet hatten, waren sofort begeistert von der packenden Geschichte über eine zwischen Himmel und Hölle gefangene Stadt, die ein dunkles Geheimnis birgt.

        "SILENT HILL geht einen Schritt weiter und bietet ein Erlebnis, das so zuvor noch nie auf der Leinwand zu sehen war. Das Videospiel ist besonders deshalb so beliebt, da jeder Spieler seine ganz eigenen Erfahrungen sammeln kann. Mit dem Film vertiefen wir diese Erlebnisse und erweitern das herausragende Konzept des Videospiels um neue Dimensionen und Rätsel", so Hadida. "Als ich Christophe zum ersten Mal traf, stellte ich gerade einen meiner Filme, EVIL DEAD, auf dem Festival du Film Fantastique de Paris vor. Das war 1982 und Christophe war mit seinem Kurzfilm "Silver Slime" vertreten. Seit wir zusammenarbeiten, träumten wir beide davon, einmal einen Film als Hommage an das Horror-Genre zu drehen. Dies ist uns mit SILENT HILL nun gelungen."

        Es war eine große Herausforderung, die Macher des Videospiels, Konami, davon zu überzeugen, die Rechte für den Film an Gans und Hadida abzutreten. Doch Hadida wusste, dass Gans´ enormes Filmwissen perfekt zu der visuellen Darstellung und der gruseligen Erzählung passen. "Da die japanischen Entwickler sich bei der Gestaltung des Videospiels von Meilensteinen des Horror-Genres inspirieren haben lassen, weist das Spiel viele Parallelen zum heutigen Kino auf. Christophe, der beinahe jeden Film, der jemals gemacht wurde, gesehen hat, ist genau der Richtige dafür, um diese Parallelen auch im Film herauszuarbeiten", so Hadida. Die Konkurrenz im Kampf um die Filmrechte zu SILENT HILL war hart. Neben Gans und Hadida buhlten auch einige der größten Filmproduktionsfirmen Hollywoods um die Gunst der Spieleentwickler. Ausschlaggebend für die Entscheidung war letztendlich ein 30-minütiges Videoband, auf dem Gans den Spieleherstellern seine Visionen und Vorstellungen zum Film erläuterte. Das Filmstatement überzeugte die Chefetage von Konami sofort. Die Firma fand, dass Gans als einziger den ganz speziellen Charakter des Spiels verstanden hatte und so erhielt er den Zuschlag.

        Trotz der vielen Parallelen zwischen Spiel und Film ist es wichtig, den grundlegenden Unterschied dieser beiden Medienformen nicht aus den Augen zu verlieren: "Ein Spiel ist ein Spiel, und ein Film ist nun mal ein Film", so Gans. "Im Spiel geht es besonders darum, Teil einer Furcht einflößenden Welt zu sein und in diese einzutauchen. Für den Film war es mir wichtig, die eigentliche Hintergrundgeschichte in den Vordergrund zu rücken. Außerdem sollten alle Charaktere vieldeutig und mehrdimensional gezeichnet werden."

        Produzent Don Carmody arbeitete mit Samuel Hadida bereits bei einer anderen erfolgreichen Computerspiel-Verfilmung zusammen: RESIDENT EVIL: APOCALYPSE ("Resident Evil: Apocalypse"). Als er von SILENT HILL erfuhr, war er sofort Feuer und Flamme und versprach sich von dem Projekt "ein kluges, interessantes, aufregendes und natürlich filmisch anspruchsvolles Kinoerlebnis".

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