Mittwoch | 30. Mai 2012 | 20:52 Uhr
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  • L.A. Crash

    Drama | USA 2005
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      • | Los Angeles

      • Zuallererst erfährt man, dass jeder einzelne, egal welcher Herkunft, in Los Angeles lebt und arbeitet. Für Haggis und Moresco entwickelte sich die Stadt schon bald zu einem Hauptdarsteller, ethnisch so vielfältig wie New York, Chicago oder andere Großstädte und doch grundverschieden im Hinblick auf die Interaktion der einzelnen Bevölkerungsgruppen.

        „In New York ist man zum Miteinander durch die Stadt selbst und ihre Bevölkerungsstruktur gezwungen,“ erklärt Moresco. „Man geht zu Fuß die Straße hinunter, betritt einen Imbiss, fährt mit dem Aufzug, muss Treppen auf- und absteigen. Man überquert mit Menschen jeglicher Rasse die Straße. Man muss sich mit den Mitmenschen abfinden, ob man will oder nicht. In Los Angeles dagegen setzt man sich ins Auto, fährt zur Arbeit und wieder nach Hause. Die meiste Zeit muss man mit niemandem außer der eigenen Person zurechtkommen.“

        Weil sie sich ständig in klimatisierten Kapseln durch eine Welt der Drive-In-Restaurants, -Apotheken, -Getränkemärkte und –Supermärkte bewegen, wissen L.A.-Bewohner über die einzigartige Einsamkeit einer Welt Bescheid, die man nur durch Glas und Metallbarrieren wahrnimmt. „Für mich steht L.A. CRASH stellvertretend für Los Angeles, denn bei L.A. CRASH geht es um Autos,“ verdeutlicht Schulman. „Wir versuchen, herauszustellen, dass man sich in L.A. in seinen Autos versteckt. Das klingt stark vereinfacht, ist überraschenderweise aber wahr. Wir schließen uns ein, stöpseln die Freisprechanlage ein, schalten CD-Spieler, DVD-Player, PDA, Telefonanlage, Faxgerät und was weiß ich noch alles ein und kurven durch die Welt, ohne sie wahrzunehmen. Jede moderne Stadt kämpft mit der Multikulti-Gesellschaft, Rassismus, ethnischen Rivalitäten, doch in L.A. ist das allgegenwärtig, ohne dass man es wahrnimmt.“

        „Ich komme aus New York City, wo man immer in Hektik und üblicherweise aus einem bestimmten Grund unterwegs ist,“ erklärt Esposito. „Zu Hause lebe ich zwar alleine, bin aber gezwungen, mit anderen Auge in Auge zu kommunizieren, ob nun im Taxi, in der Bahn, auf der Straße, überall begegnest du Menschen. In L.A. dagegen kann man tagelang vor sich hinleben, ohne mit einer einzigen Menschenseele zu sprechen. Man fühlt sich schnell isoliert und einsam.“

        Dillon, der bereits in beiden Städten gelebt hat, stimmt zu, führt zudem aber auch die riesige Ausdehnung der Stadt als Grund für die Isolation an. „In Los Angeles sind die Entfernungen gigantisch und jeder fährt isoliert im Auto herum,“ bemerkt er. „Während meiner Recherche auf Streife mit der Polizei merkte man, dass die Cops beinahe noch isolierter sind, eingekapselt in ihren Wagen auf ihren Rundfahrten, miteinander nur verbunden durch den Funk und nie sicher, was als nächstes passieren wird.“

        Berüchtigte Vorfälle wie jüngst der Rampart-Polizeikorruptionsskandal sowie das Rodney-King-Verfahren mit den anschließenden Ausschreitungen unterstreichen die anhaltenden Spannungen in Los Angeles zwischen den Reichen und den Armen, dem unfassbaren Luxus und Glamour Hollywoods und Beverly Hills im Kontrast zu der beträchtlichen Armut und Gewalt, die in South Central und anderen Stadtteilen vorherrscht.

        „Ich verbrachte einen Großteil meines Lebens in New York und an der Ostküste, deshalb empfand ich L.A. schon immer als seltsam,“ gesteht Ryan Phillippe. „New York kommt einem Schmelztiegel wesentlich näher, man hat Kontakt mit Leuten aller Hautfarben. Dagegen wirkt L.A. viel reservierter, in gewissem Sinne sogar wie eine Stadt, in der – überspitzt ausgedrückt – noch die Rassentrennung gilt, auf jeden Fall sehr eigenartig. Es gibt Spannungen in Los Angeles, die sich sehr von den Problemen in New York unterscheiden, wo jeder einfach sein Ding durchzieht und alle miteinander klar kommen müssen. In L.A. dagegen gibt es die Elite auf der einen und die Immigranten und Armen auf der anderen Seite und alles ist schrecklich unfair.“

        „L.A. spielt definitiv eine der Hauptrollen,“ erläutert L.A. CRASH-Produktionsdesigner Laurence Bennett. „Die Einwohner kommen aus unvorstellbar vielen verschiedenen Ländern, die Stimmung ist intensiver als angenommen. So gibt es die größte mexikanische Gemeinde außerhalb Mexikos, die meisten Koreaner außerhalb Koreas, die größte Thai-Population außerhalb Thailands... ich finde das phänomenal. Ich hätte mir zuvor nie träumen lassen, wie schnell sich Viertel verändern und wie diese Veränderung nie aufhört, sich alles im stetigen immer schnelleren Wandel befindet.“

        Cheadle bemerkt: „Los Angeles gehört zu den ersten Städten Amerikas, in denen die Weißen bald eine Minderheit bilden werden, das macht sie auch so einzigartig. Aber man kann diese Entwicklung auch für andere Orte voraussehen.“

        Trotz der demografischen Besonderheiten von L.A. bezeichnet Harris Rassismus als Ignoranz, die alltäglich überall zu Tage tritt. „Ich denke, jeder, jede Kultur hegt ihre Vorurteile. Ob nun Muslime, Schwarze, Weiße, Schweden oder Deutsche – überall trifft man auf die selben Aussagen und Ängste.“

        Howard glaubt, der Film unterstreiche „die Natur des Menschen, alles bis zum Geht-nicht-mehr auszureizen. Die Situation hat sich nicht verbessert, im Gegenteil,“ sagt er. „Man misstraut dem Gouverneur, dem Präsidenten. Keiner vertraut den gewählten Volksvertretern und schon gar nicht der Polizei, die eigentlich dem Schutz dienen sollte.“

        Phillippe sieht in L.A. CRASH eine ganz menschliche Geschichte. „Verschiedene Leute erleben gewissermaßen einen Zusammenprall, einen Kollaps,“ erklärt er. „Nur diesmal sind es unterschiedliche Menschen aus so grundsätzlich verschiedenen Kulturen, die aufgrund eines verhängnisvollen Ereignisses frontal zusammenstoßen.“

        Der Vorfall nimmt seinen Anfang, als Peter (LARENZ TATE) und Anthony (CHRIS „LUDACRIS“ BRIDGES) den Lincoln Navigator des Bezirksstaatsanwalts klauen. „Die beiden Diebe fungieren wie die moderne Variation von Rosencrantz und Guildenstern,“ erläutert Fraser. „Sie fahren durch die Stadt in dem gestohlenen Wagen, kommentieren die Gesellschaft, das Leben in L.A. im allgemeinen. Ihre Lebensgeschichte ist mit anderen untrennbar verwoben – ich finde, sie sind die berührendsten Figuren in L.A. CRASH.“

        Tate gefiel vor allem die Direktheit und Respektlosigkeit des Drehbuchs mit all seinen Verwicklungen und Haken, sowie das Zusammenspiel der Charaktere, insbesondere seiner Figur des Autodiebs Peter. „Die Leute werden sich an den Film erinnern, weil er die Wahrheit ausdrückt,“ vermutet er. „Ich spiele gerne in Produktionen mit echten Charakteren, die sich ihrer Gefühle nicht schämen. Meine Figur macht sich gerne über Dinge lustig... und doch geraten er und Anthony in eine Menge Schwierigkeiten. Das ist Karma, Mann. Dein Karma kriegt dich immer an den Eiern, verstehst Du?“

        Peter kombiniert Intelligenz und Gewitztheit mit der allzu vertrauten Neigung, immerzu die falschen Entscheidungen zu treffen. „Er und Anthony hätten alles erreichen können,“ erklärt Tate, „schließlich bedeutet eine Kindheit in einer schlechten Gegend nicht automatisch die Todesstrafe. Doch sie nehmen die scheinbar einfachere Route und verwickeln sich immer tiefer in Schwierigkeiten. Also, was sollen sie machen?“

        Außer Frage bei Tate und seinen Co-Stars standen hingegen die Fähigkeiten ihres Debütregisseurs Paul Haggis. „Paul wusste genau, was er wollte,“ lobt Howard. „Wir waren uns im Klaren darüber, dass wir zu dem Drehbuch, das ja quasi nur als Vorlage diente, noch viel von uns selbst hinzufügen mussten. Und Paul kennt sich damit großartig aus. Wir haben ihm vertraut.“

        Howard empfand die erneute Zusammenarbeit mit Larenz Tate so „als ob ich mit meinem Bruder arbeite,“ erzählt er. „Wir liegen uns seit 1994 in den Haaren und konnten jetzt endlich damit weiter machen. Er ist eine der wenigen Personen, denen ich wirklich vertraue.“

        Ex-Rapper Chris „Ludacris“ Bridges hingegen empfand die Zusammenarbeit mit solch einem namhaften Ensemble weniger einschüchternd als vielmehr aufregend. „Ich war der Rookie des Ensembles,“ bemerkt der Darsteller des Autodiebs Anthony. „Ich fange gerade erst an, mir als Schauspieler auch in Indies einen Namen zu machen, nachdem ich erstmals in 2 FAST 2 FURIOUS („2 Fast 2 Furious“, 2003) spielte. Ich finde es bei der Schauspielerei toll, verschiedene Persönlichkeiten darstellen zu dürfen. Ich genieße einfach die Zeit, versuche so viel wie möglich mitzukriegen und von all diesen großartigen Schauspielern zu lernen.“

        Bridges, der nicht vor hat, seine Musikkarriere zugunsten des Films aufzugeben, sieht die Arbeit mit Darstellern wie Cheadle, Howard und Tate als Inspiration. „Mir gefällt es, mit Terrence Howard zu drehen, weil er mich motiviert, mein Bestes zu geben,“ gesteht Bridges. „Als ich Larenz Tate zum ersten Mal sah, fühlten wir uns schon nach zehn Minuten so, als würden wir uns seit Ewigkeiten kennen. Wir sind beide sehr zielgerichtete Menschen und wissen, was wir vom Leben wollen.“

        Bridges´ Figur Anthony gehört zu den Menschen, die hinter allem eine Verschwörung sehen. „Anthony ist intelligent und bauernschlau. Er glaubt an eine bevorstehende Revolution und will deshalb seinen Kumpel Peter darauf vorbereiten. Er möchte ihm so viel wie möglich davon beibringen, wie die Welt funktioniert.“

        Tate und Bridges sprachen intensiv über die Anforderungen, die man erfüllen muss, um einer Figur Leben einzuhauchen. „Ludacris ist definitiv bereit, die Ärmel hochzukrempeln und sich in Anthony hineinzuversetzen,“ lobt Tate. „Ich schätze jeden, der sich hinstellt und das Beste aus sich herausholt.“

        „Chris hat mich wirklich beeindruckt,“ freut sich Haggis. „Er hat es gepackt. Wir arbeiteten intensiv zusammen und dann ist er wirklich über sich hinausgewachsen.“

        Harris bezeichnet Bridges’ überzeugende Darstellung als positivste Überraschung der gesamten Produktion. „Er war einfach fantastisch,“ schwärmt er. „Das hatte ich so nicht erwartet. Schon bei den Proben bewies er eine natürliche Ausstrahlung und Leichtigkeit.“

        Produzentin Schulman hält Bridges für einen „Superstar und die wirklich tollste Entdeckung dieses Films. Die Arbeit mit ihm war ein Vergnügen und er ist wirklich telegen. Chris hat wirklich hart für diese Produktion gearbeitet und wird damit sicherlich einige Fans überraschen.“ Ein Wendepunkt für Bridges' Film-Ego ereignet sich während einer Schlägerei mit Howard. Die Szene selbst öffnete auch Bridges die Augen in bezug auf die realistische Darstellung eines Handgemenges. „Das war meine erste Kampfszene und ich war überrascht von der Ähnlichkeit mit einer echten Schlägerei,“ gesteht er. „Man steckt wirklich Schläge und so ein! Ich dachte, die tun immer nur so, aber von wegen. Wir schlugen und boxten echt!“

        Auch Co-Star Howard, der bei dieser Leinwandkeilerei selbst keine Schläge einstecken musste, zeigt sich beeindruckt von seinem jungen Kollegen. „Er war überhaupt nicht eingebildet, das muss ich schon sagen. Während all dieser endlosen Wiederholungen hat er sich nie geziert, und das fand ich schön...,“ lacht Howard, während Bridges sich noch genau an die Zahl erinnert. „Wir haben diese Szene bestimmt 50 Mal wiederholt,“ beschwert er sich. „Natürlich beklagte ich mich nicht oder bat um eine Pause, schließlich bin ich ein tapferer Soldat – trotz all der Magenschwinger. Ich hatte überall blaue Flecken und war echt am Ende, aber das Ganze war’s wert, weil es auf der Leinwand gut aussieht.“

        Neben dem Debütanten Bridges ging Haggis auch weitere Casting-Risiken ein – in der Annahme, eine Besetzung gegen den Strich würde die emotionalen Auswirkungen der Dialoge noch verstärken. „Die Darsteller spielten gegen ihr Image an und fühlten sich dabei etwas unsicher und das passte. Wir holten aus jedem etwas Ungewöhnliches, Einzigartiges heraus. Ich finde es wundervoll, die Schauspieler in einer Rolle zu beobachten, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat.“

        Schulman erwartete abwehrende Reaktionen von einigen Darstellern auf die negativen Seiten ihrer Leinwand-Figuren. „Ich stellte mich darauf ein, dass sie Widerstand leisten würden, einige der unangenehmen, unsozialen Aktionen darzustellen, doch sie gaben sich mit derselben Hingabe und Professionalität ihren Performances hin, die sie auch weit simpleren, einfacheren und sympathischeren Rollen entgegenbringen. Sie brachten den vollen Einsatz und ließen nie den Star heraushängen.“

        Bullock freute sich immens auf diese Rolle, gibt aber zu, Bedenken über eine Figur gehabt zu haben, die ihrer eigenen Erziehung und Neigung so diametral entgegensteht. „Ich habe meinen Ärger als Jean mit meiner ganzen Persönlichkeit ausgespieen und die Leute hören zu – das macht mich glücklich,“ erzählt sie. „Sie hat zu allem eine Meinung und ist ein echter Wolf im Schafspelz.“

        Bullock wird durch das Carjacking ihres Mannes auf die innere Leere ihres ach so sicheren Lebens gestoßen. „Sie ist das Paradebeispiel einer Person, die ihr ganzes Leben um absolut triviale und sinnlose Dinge herum gebaut hat,“ verdeutlicht Bullock. „Innerhalb eines kurzen Augenblicks entreißt man ihr ihre gesamte Existenz und sie muss den Tatsachen ins Auge blicken. Plötzlich ist ihr Mann nicht mehr der, für den sie ihn gehalten hat, ihr Leben zerfällt vor ihren Augen zu Staub und sie selbst ist ganz und gar nicht der gütige, makellose Mensch, für den man sie hält.“

        Fraser überzeugt in L.A. CRASH als Bullocks Ehemann und sieht Rick und Jean quasi als „Gewinnerpaar, das sich selbst im Lotto gewonnen hat. Ich kann nicht für Sandra sprechen, aber meines Erachtens löst sich Jeans gesamte Existenz, alles, was sie sich von ihrer Heirat mit diesem Mann erhoffte, vor ihren Augen in Luft auf,“ verdeutlicht Fraser. „Rick ist kein schlechter Mensch. Ein Bezirksstaatsanwalt mit politischen Absichten lässt sich leicht als Bösewicht abstempeln – ich will keineswegs behaupten, dass Korruption nicht existiert, schließlich kenne ich persönlich Leute, die sie bekämpfen. Aber er ist nicht der Grund für die Probleme seiner Frau.“

        Der Schauspieler überzeugte seine Leinwandpartnerin Bullock vor allem durch seine „Stärke und Souveränität“ und rief in ihr den Wunsch hervor, die Dreharbeiten verlängern zu können. „Er ist so begabt,“ schwärmt sie. „In jedem seiner Filme spielt und ist er jemand völlig anderes.“

        Fraser verbrachte einige Zeit mit L.A.-Bezirksstaatsanwalt Steve Cooley, um sich auf seine Rolle vorzubereiten. Er fand heraus, dass er dazu wirklich eine andere Person werden musste. „Bei unserer ersten Begegnung sagte Steve zuerst, ich müsse mir sofort graue Haare und 50 Pfund zulegen,“ lacht Fraser. „Nachdem ich das nicht vorhatte, gab er mir zumindest seine offiziellen Manschettenknöpfe und eine Anstecknadel, die er für gewöhnlich bei Pressekonferenzen trägt.“ Cooley widmete Fraser jedoch auch seine Zeit und sein Expertenwissen und erlaubte dem Schauspieler einen Blick hinter die Kulissen der Gerichtsbarkeit von Los Angeles. „Nach dieser Recherche muss ich wirklich meinen Hut vor ihm ziehen,“ gibt Fraser zu. „Ich fragte ihn, wie er denn überhaupt bei all dieser Arbeit Oberwasser behält, und er antwortete nur: ‚Ich fühle mich wie ein Feuerwehrmann. Man geht einfach von einem Brandherd zum nächsten und versucht, ihn zu löschen.´“

        In L.A. CRASH steht seine Figur laut Fraser „vor einem moralischen Dilemma – entweder er greift bei einer Situation hart durch und löst eventuell eine neue Welle von ethnischen Unruhen in L.A. aus, oder er lässt es zu, dass sich jemand vor der Öffentlichkeit zu einem gefallenen Helden anstatt eines Feindes hochstilisiert,“ erklärt er. „Rick ist im Grunde genommen ein guter Mensch, aber eben auch nur ein Mensch. Er macht Fehler wie wir und ist genau deshalb so interessant zu spielen. Im Büro des Bezirksstaatsanwalts in der Innenstadt sprach ich mit einigen Leuten über meine Gedanken und eine von ihnen sagte, sie glaube, dass man sich und seine Motive auch noch im hohen Alter ständig selbst hinterfragt. Ob mit fünf, 25, 35 oder 75 – wir stehen vor den immergleichen Fragen.“

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