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  • Glück im Spiel

    Drama, Komödie, Romanze | Australien / USA 2007
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      • Die Lovestory „Lucky You“ (Glück im Spiel) von Autor/Regisseur/Produzent Curtis Hanson spielt 2003 in Las Vegas, es geht um Poker mit hohen Einsätzen. Hanson hat selbst langjährige Erfahrung mit diesem Spiel: „Mich interessierte die Beziehungsgeschichte vor dem Hintergrund der Pokerwelt, weil mich die Gegensätze faszinieren: Die Fertigkeiten, die ein guter Pokerspieler mitbringen muss, sind praktisch das genaue Gegenteil von dem, was man für eine funktionierende Beziehung braucht. Täuschungen und Bluffs untergraben das Vertrauen, das für eine erfolgreiche Beziehung Voraussetzung ist – doch im Spiel gehören sie unabdingbar dazu. Dieses Spiel hat mit Teamarbeit gar nichts zu tun – es ist ein Sport für Individualisten. Pokerspieler müssen völlig selbstsüchtig sein – wer anderen Mitgefühl entgegenbringt, kann nicht gewinnen. Man darf nicht darüber nachdenken, ob sich der Gegner überhaupt leisten kann zu verlieren. Im Gegensatz dazu werden intakte menschliche Beziehungen von Sorge, Mitgefühl, Aufrichtigkeit bestimmt – oft ist der Partner wichtiger als man selbst. Angesichts dieser Gegensätze hatte ich das Gefühl, dass Poker als Metapher und auch als Spiegel für die verschiedenen Beziehungen in der Story dienen kann.“

        Drehbuchautor Eric Roth schrieb bereits an dem Drehbuch zu „Glück im Spiel“, bevor Poker in jüngster Zeit einen ungeahnten Popularitätsschub erlebte: „Ich suchte einen neuen Ansatz für eine Geschichte über Glücksspieler – alle Glücksspielfilme sind im Grunde Liebesgeschichten: Immer geht es um alles oder nichts – dazwischen muss der Held seinen eigenen Weg finden.“

        Dazu Hanson: „Die Zeit der Handlung ist 2003, weil sich die Pokerwelt in jenem Jahr entscheidend verändert hat. Damals kamen drei Dinge zusammen: Poker im Internet breitete sich explosionsartig aus, was Amateuren in aller Welt die Gelegenheit gab, online Erfahrungen zu sammeln. Im selben Jahr wurde die Kamera für die verdeckten Karten eingeführt – dadurch wurde das Spiel im Fernsehen ein Quotenrenner, weil die Zuschauer zu Hause die verdeckten Karten der Spieler sehen und so die Nuancen der Spitzenspieler beim Setzen und Bluffen miterleben konnten. Und in jenem Jahr gewann ein unbekannter Amateur und Internet-Spieler namens Chris Moneymaker die Poker World Series; das spornte jedermann an – nach dem Motto: ,Das könnte ich auch schaffen.‘“

        Hanson und Roth arbeiteten bereits an der letzten Skriptfassung, als das rapide wachsende Interesse am Poker der Filmstory des dynamischen jungen Pokerspielers Huck eine ganz neue Dimension verlieh. Huck setzt sich mit seinem Vater L.C. Cheever auseinander, einem legendären Pokerchampion, den er kaum kennt. Und er beginnt eine Beziehung mit der ehrgeizigen Sängerin Billie – sie wird nicht nur seine Muse, sondern fungiert auch als sein Gewissen.

        Produzentin Carol Fenelon kommentiert: „Curtis richtet sein Augenmerk auf ein ganz wichtiges Element in jeder Beziehung: auf die Fähigkeit, Wahrheit von Täuschung zu unterscheiden. Um das herauszuarbeiten, bietet das Milieu des Profi-Pokers in Las Vegas die besten Voraussetzungen. Beim Poker kann nur der ein echter Meister werden, der überragende Sensoren für den Unterschied zwischen Aufrichtigkeit und Täuschung entwickelt. Man muss in den Gesichtern lesen können, die ,Anzeichen‘ wahrnehmen und diese Indizien dann zum eigenen Vorteil nutzen – darin liegt wahrscheinlich der eigentliche Schlüssel zum Erfolg in diesem Spiel.“

        Produzentin Denise Di Novi stellt fest, dass der Poker-Boom gerade zu diesem Zeitpunkt „ein sehr schöner Zufall war, denn inzwischen gibt es eine breite Schicht von Menschen, die Poker spielen, bei den Spielen im TV zuschauen und genau wissen, worum es geht. Im Film dient Poker als eine Art Metapher für den Lebenswandel der Hauptfiguren und die Bewältigung ihrer Beziehungen. Je besser man also Poker versteht, desto leichter begreift man auch, welche Rolle das Spiel im Leben der Helden einnimmt – entsprechend macht der Film viel mehr Spaß. Es geht um das Spiel des Lebens, wie man es spielt und wie man das Beste daraus macht. Welche Risiken muss man eingehen, wie viel darf man von sich selbst preisgeben?“

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