Um die Zeit, den Ort und die Stimmung korrekt darzustellen, legten die Filmemacher auch auf die musikalische Untermalung besonderen Wert. Fenelon berichtet: „Die Musik geht schon in die frühesten Planungen mit ein. Wie können wir sie einsetzen, um das Wesentliche der Figuren, Schauplätze und Themen herauszuarbeiten? Bei den Vorbereitungen zu ,Glück im Spiel‘ tendierten Curtis und ich unabhängig voneinander zur Americana-Musik, zu Sängern wie Bob Dylan, Bruce Springsteen, Ryan Adams und George Jones.“
Der legendäre Musik-Pionier Bob Dylan hatte mit Hanson und Fenelon bereits an dem Film „Wonder Boys“ (Die WonderBoys) gearbeitet, für den er den Song „Things Have Changed“ schrieb – damit gewann Dylan den Oscar und den Golden Globe Award für den Besten Originalsong. Entsprechend begeistert reagierten die Filmemacher, als Dylan anbot, für „Glück im Spiel“ einen neuen Song zu schreiben. Das Resultat heißt „Huck’s Tune“, den Fenelon als „mitreißendsten Beitrag zum Soundtrack des Films“ bezeichnet. „Auf poetische Weise repräsentiert er den gesamten Film, bringt sowohl Huck als auch die Story auf den Punkt.“
Weitere Songs in „Glück im Spiel“: „Lucky Town“ und „The Fever“ (Bruce Springsteen); „Like a Rolling Stone“ (Bob Dylan); „Let It Ride“ (Ryan Adams); „El Paso“ (Marty Robbins); eine Cover-Version von Leonard Cohens „Dance Me to the End of Love“ (von Madeleine Peyroux vor der Kamera in der Fontana Lounge des Bellagio gesungen); „Choices“ und „I Always Get Lucky With You“ (George Jones); eine Cover-Version von Kris Kristoffersons „They Ain’t Got Em All“ (von Drew Barrymore ebenfalls vor der Kamera gesungen); und Drew Barrymores Cover-Version von George Jones’ Klassiker „Cold Hard Truth“.
„In allen diesen Songs geht es essenziell um die Wahrheit der Gefühle – sie sprechen sie offen und ehrlich aus“, sagt Fenelon. „Es geht um Liebeskummer und Beziehungsfrust, um das Leben, das Älterwerden, falsche Entscheidungen, Risiken, um Verlust und Neuanfang.“