Donnerstag | 31. Mai 2012 | 07:40 Uhr
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  • Akte X: Jenseits der Wahrheit

    Thriller, Mystery | USA 2008
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      • | Produktion: Heimkehr

      • Im Zuge der Vorbereitungsarbeiten beschlossen die Filmemacher, AKTE X – JENSEITS DER WAHRHEIT dort zu drehen, wo alles begonnen hatte: in Vancouver, British Columbia, Kanada. Die ersten fünf Staffeln hatte man dort realisiert. „In Vancouver nahm unsere Erfolgsgeschichte ihren Ausgang,“ konstatiert Carter. „Wenn ich zehn Dinge nennen müsste, warum AKTE X zum Erfolg wurde, stünde Vancouver sehr weit oben auf meiner Liste.“

        „Von Anfang an,“ so stimmt Spotnitz zu, „gefiel uns der Gedanke, nach Vancouver zurückzukehren. Es fiel uns damals nach fünf Jahren sehr schwer, der Stadt den Rücken zu kehren. Wir vergossen viele Tränen. Und so ermöglichte es uns unsere Rückkehr mit AKTE X – JENSEITS DER WAHRHEIT, viele Freunde und Bekannte wieder zu sehen, die wir hier kennen gelernt und lieb gewonnen hatten. Während Chris und ich am Drehbuch saßen, hatten wir zudem immer unsere Drehorte in und um Vancouver im Kopf. Als wir sie dann wirklich wieder sahen, waren sie noch besser, als wir sie in Erinnerung hatten.

        Carter, Spotnitz, Duchovny und Anderson freuten sich sehr, wieder mit vielen Mitgliedern des alten AKTE X-Teams zusammenzuarbeiten – und natürlich auch mit den Leuten aus Vancouver, der Belegschaft von Carters Firma Ten Thirteen, die Shows wie „Millennium“, „The Lone Gunmen“ und „Harsh Realm“ verantwortete. Zu den „alten“ Mitarbeitern des neuen Films zählten Tom Braidwood (erster Regie-Assistent des zweiten Drehteams und Darsteller des „Lone Gunman“ Frohike bei „Akte X“ sowie deren Spin-off-Serie „Lone Gunmen“), John Bartley (Chef-Kameramann des zweiten Drehteams), Davis Gauthier (Spezialeffekte-Koordinator), William Terezakis (Spezialeffekte Make-up-Effekte-Designer), Mat Beck (Überwachung der visuellen Effekte), Michael Williamson (Tonmischung), Shirley Inger (Ausstattung) und Portia Belmont (Skript-Überwachung).

        Die Dreharbeiten begannen letzten Dezember in Vancouver, drei Monate lang wurde in der Stadt und der benachbarten Umgebung gefilmt. Obendrein reiste man auch noch rund 170 Kilometer nach Norden, in die Gegend um den berühmten Skiort Whistler, wo 2010 die Olympischen Winterspiele stattfinden werden. Hier schlug man drei Wochen lang in der tief verschneiten Gemeinde Pemberton die Zelte auf, wo beständig Temperaturen um den Gefrierpunkt herrschten. Eines Nachts war es sogar so kalt, dass Anderson Schwierigkeiten hatte, ihre Lippen zu bewegen um den Text sprechen zu können.

        In Pemberton wurden die dramatischsten Außenaufnahmen mit jeder Menge Stunts in Szene gesetzt. Aber auch hier herrschte Tag und Nacht... ja genau... höchste Geheimhaltung. Carter dazu: „Hier fand definitiv einer unsere schwierigsten Drehtage statt. Genauer gesagt war es Nacht. Tiefe, finstere Nacht. Niemand, ich schwöre, niemand, nicht einmal David (Duchovny) wusste, was in dieser Szene passiert. Ich leitete alle einfach an: ’Wir machen das so... und so... und so...’ Und es klappte. Jeder vertraute mir und wir bekamen die Szene super in den Kasten.“

        Mit der Rückkehr nach Vancouver schloss sich der AKTE X-Kreis perfekt. „Einer der Gründe für den Erfolg von AKTE X besteht sicherlich darin, dass Chris sich so ein einzigartige Akte X-Welt ausgedacht hat. Alles passt genau zusammen,“ sagt Spotnitz. „Er hat zwei sehr starke Charaktere geschaffen, die ideale Besetzung für sie gefunden und sie mit konträren Sichtweisen ausgestattet – der eine glaubt, der andere ist ein ewiger Skeptiker. Mulder und Scully stoßen immer wieder an die Grenzen dessen, was man landläufig über das Leben und unsere Welt verstehen kann. Und es ist ein sehr reiches, komplexes Universum – was wiederum einen unerschöpflichen Fundus für verschiedenartigste Formen von Geschichten darstellt. Ton und Tonalität unseres zweiten Kinofilms stehen ganz in der Tradition der Serie wie sie Chris Carter in seinem Pilotfilm vor 16 Jahren angelegt hat.“

        Sicher, es hat lange gedauert, bis man einen zweiten Kinofilm auf die Beine stellen konnte, aber Carter glaubt, dass alle diese Verzögerungen und Schwierigkeiten dem Projekt nur gut getan haben. Chris Carter: „Die Erwartungshaltung ist einfach gestiegen. Die Fans interessiert jetzt noch brennender, wie alles weiter gehen wird. Wir schlagen ein neues Kapitel auf, gewinnen neue Fans und erschließen neue Zuschauerschichten. Vielleicht stehen wir am Beginn eines neuen Franchise. Mein Appetit ist auf alle Fälle schon mal geweckt.“

        Mit dem „Heißhunger“ auf Neues steht Chris Carter sicherlich nicht alleine da. Legionen von treuen „X-philen“ warten schon lange auf den neuen mysteriösen Fall, der Mulder und Scully wieder alles abverlangen wird....

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