„Das Wasser ist nicht das Schlimmste, sondern das Feuer“, sagt Frazier über den weiteren Weg der Überlebenden. „Es blockiert sie, zwingt sie zur Umkehr, zu Umwegen.“
Laut Drehbuch zerplatzt ein Benzintank, so dass ein brennender Wasserfall über den Fluchtweg regnet. In diesem Fall setzte Fraziers Team eine Mischung aus Wasser und brennendem Waschbenzin ein, „um den Kaskadeneffekt zu erzielen. Anschließend hat Boyd Shermis nur noch die Färbung der Wassermischung ein wenig korrigiert und ihr den richtigen Farbton verpasst, damit sie wie richtiges Benzin aussieht“, erklärt er.
Als das Feuer auf der Wasseroberfläche brennen sollte, die von oben gefilmt wird, brachte man unter Wasser unsichtbar zwei Zentimeter starke Rohre an, in die flüssiges Propangas gepumpt und dann entzündet wurde.
Am kompliziertesten waren die Aufnahmen des brennenden Ölteppichs, den Josh Lucas von unten sieht, als er unter dem Feuer hindurchschwimmt und nach einer Stelle sucht, wo er ungefährdet auftauchen kann. Zuleitungen wären zu sehen gewesen. Deswegen konstruierte Frazier mit seinem Team eine Vorrichtung, die sie „Keksflächen“ nennen: flache, nierenförmige Metallstücke, die mit Propangas präpariert und fünf Zentimeter über der Wasserfläche angebracht werden. „Wenn man das anzündet, verteilt sich das Feuer unter der Keksfläche, kann sich aber nicht weiter ausbreiten. Wenn man dann von unten zur Wasseroberfläche aufschaut, entsteht die Illusion eines großen Ölteppichs, der auf dem Wasser brennt.“
Außerdem hauchten die Effekte-Experten den Sets „Leben“ ein, indem sie im Hintergrund Funken stieben, Flammen lodern und Rauch aufsteigen ließen. In Absprache mit Seale wurde Dampf über Trockeneis geblasen, um so die verwüstete Disco in dicken Rauch zu hüllen.