Kurz vor seinem Abitur muss der junge Reda die Provence verlassen, um seinen Vater mit dem Auto nach Mekka zu bringen.
Von Anfang an scheint es eine schwiege Reise zu werden, denn Reda und sein Vater haben nichts gemeinsam. Der junge, westlich orientierte Mann hat mit Tradition und Religion nicht viel am Hut, sein traditionsbewusster Vater hingegen lehnt den engeren Kontakt zur westlichen Welt ab und verlangt von Reda Respekt für seine Pilgerreise.
Im Laufe dieser 5.000 Kilometer langen Pilgerfahrt mit zufälligen Begegnungen werden Vater und Sohn sich näher kennen lernen und dabei entdecken, was sie voneinander trennt, aber - und vor allem - was sie trotz aller Unterschiedlichkeiten verbindet.
| Kurzinhalt - 1
Der junge Franzose Réda, Sohn marokkanischer Einwanderer, steht kurz vor dem Abitur, da verlangt sein Vater, dass er ihn auf der traditionellen Pilgerreise nach Mekka begleitet. Für den alten Mann kommt ein Flug nicht in Frage, weshalb Réda ihn im Auto chauffieren soll. Doch die tagelange erzwungene Nähe überfordert den gläubigen Muslim und seinen in Frankreich aufgewachsenen Sohn. Neben dem Generationenkonflikt reißt von Kilometer zu Kilometer der kulturelle Graben zwischen ihnen weiter auf.
Der Vater, seit dreißig Jahren in Frankreich, hält nach wie vor an den muslimischen Traditionen fest und lehnt den westlichen Lebensstil seines Sohnes deutlich ab. Réda hat mit Religion und Tradition nichts am Hut und beobachtet die Handlungen des Vaters mit unverhohlener Skepsis.
Schließlich führen verschiedene menschliche Begegnungen auf der Reise zur Wende in ihrer schwierigen Beziehung. Allmählich öffnen sich die beiden Männer und geben ihre starren Positionen auf. Über 5.000 Kilometer im Auto – quer durch den Balkan und den Nahen Osten– haben die beiden einander näher gebracht...
| Kurzinhalt - 2
Reda, als Sohn marokkanischer Einwanderer in Frankreich geboren und aufgewachsen, steht kurz vor dem Abitur, als ihn sein Vater auffordert, ihn auf eine Pilgerreise nach Mekka zu begleiten. Weil sein Bruder den Führerschein verloren hat, ist es nun an Reda, den Vater zu fahren, denn ein Flug kommt für den alten Mann nicht in Frage. Im Gegensatz zu seinem Vater interessiert sich der in Frankreich aufgewachsene Reda kaum für die muslimische Tradition und Religion. Er hat nur wenig Verständnis für die Pilgerreise seines Vaters, zumal er kurz vor den Prüfungen steht und sich nur ungern von seiner Freundin Lisa trennt. Allen Einwänden zum Trotz machen sich Vater und Sohn in dem alten, klapprigen Kombi des Bruders auf den Weg. Ihre Reise führt sie quer durch Europa und Nahost, in weite Landschaften und fremdartige Städte. Zufällige Begegnungen mit Einheimischen sorgen zeitweise für Abwechslung auf der langen Fahrt. So steigt bei Belgrad eine alte Frau unaufgefordert in den Wagen, und es gelingt den Beiden nur schwer, die schweigsame Alte wieder loszuwerden. Und als es an der türkischen Grenze Probleme mit Redas Pass gibt, hilft ihnen Mustapha, ein französischsprachiger Türke weiter, der sich spontan den beiden Pilgern anschließt. Redas Vater ist damit nicht einverstanden, und sein Misstrauen wird bestätigt, als Mustapha eines Morgens mit ihrem Geld verschwindet. Viele Stunden auf engstem Raum miteinander konfrontiert, bleiben Konflikte nicht aus: So wirft der Vater eines Nachts heimlich das Handy seines Sohnes in den Müll, weil es ihn stört, dass Reda zwar körperlich anwesend, aber mit den Gedanken woanders ist. Doch im Laufe der Reise lernen Vater und Sohn sich immer besser kennen und tolerieren.