Mittwoch | 30. Mai 2012 | 17:41 Uhr
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  • Schräger als Fiktion

    Drama, Komödie, Fantasy | USA 2006
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      • | Ein Spion im Hause Eiffel

      • Bei der Besetzung von Penny Escher, der „Schriftsteller-Assistentin“, die vom Verlag losgeschickt wird, um sicherzustellen, dass Karen Eiffel endlich ihr neues Buch fertig stellt, trafen die Filmemacher eine unerwartete Wahl – sie wollten Musik- und mittlerweile auch Filmstar Queen Latifah. Marc Forster wollte jemand finden, der das genaue Gegenteil von Emma Thompsons Figur ist, eine starke, gesunde, geerdete, geradlinige Frau, die versuchen muss, einer genau daran nicht interessierten Frau Disziplin beizubringen.

        „Emma Thompson und Queen Latifah kommen aus zwei völlig verschiedenen Welten“, sagt Marc Forster. „Emma hat ihre Ursprünge auf der britischen Bühne, Queen Latifah hat in der Welt der Popmusik angefangen. Ich fand, dass sich eine interessante Alter-Ego-Dynamik ergeben würde, wenn die beiden nebeneinander vor der Kamera stehen.“

        Queen Latifah gefiel nicht nur Geschichte und Regisseur, sondern fühlte sich auch von dem herausragenden Cast angezogen. „Die Gelegenheit, mit Emma Thompson, Will Ferrell und Dustin Hoffman zu arbeiten und das alles in einem Film, fand ich wirklich aufregend“, sagt sie. Und natürlich war sie begeistert von ihrer Rolle der Penny, sozusagen die Geheimwaffe eines Verlegers, die zu allen nötigen Mitteln greifen soll, um Schriftsteller dazu zu bewegen, ihre lange überfälligen Bücher fertig zu stellen. „Penny wird gerufen, wenn das Leben eines Schriftstellers außer Kontrolle geraten und nur noch ein großes Durcheinander ist“, erklärt sie. „Sie muss mit großer Entschlossenheit und Stärke an die Arbeit gehen, denn diese Schriftsteller neigen dazu, ziemlich verrückt zu sein.“

        Penny nimmt zunächst an, dass Kay nur eine weitere Schriftstellerin sein wird, die sie wieder aufrichten muss, aber da passiert etwas bei Kays merkwürdigem Treffen mit der Hauptfigur ihres Buches, das Penny zutiefst berührt und sie von Grund auf verändert. „Als Penny beginnt, will sie einfach nur den Job hinter sich bringen, Harold Crick um die Ecke bringen und den Roman zu seinem Ende begleiten“, erzählt Latifah. „Aber Kay berührt Penny auf eine Weise, die sie nicht gewöhnt ist. Penny beginnt sich um Kay zu kümmern und ich denke, sie realisiert, dass es für Kay wirklich wichtig ist, sich wieder um sich selbst zu kümmern, was dann auch dazu führt, dass sie sich wieder mehr um das Leben ihrer Figuren kümmert.“

        Latifah genoss es besonders, eng mit Emma Thompson zu arbeiten. „Gleich am ersten Tag machte es zwischen uns Klick“, erinnert sie sich. „Es hat uns großen Spaß bereitet zusammenzuarbeiten, diese krassen Gegensätze zu mimen und doch stets füreinander da zu sein. Es war einfach fantastisch ihr zuzusehen – es ist großartig, wie sie sich all diese kleinen Eigenarten einfallen ließ, die Kay so interessant und so durchgeknallt machen.“

        Thompson bewunderte ihren Ko-Star ebenso: „Penny muss praktisch sein, weise, lieb und sehr, sehr stark – und Queen Latifah brachte das einfach auf den Punkt“, sagt sie.

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