Die Dreharbeiten begannen am 4. Dezember 2006 in Albuquerque, im US-Bundesstaat New Mexico. In der Stadt und deren näheren Umgebung wurde an 26 Drehorten gearbeitet. Darunter fallen ein riesiger Vergnügungspark, die New Mexico State Fairgrounds, das VA Hospital, ein Krankenhaus für Kriegsveteranen, eine Reihe von Bars und Strip-Clubs, sowie das Old Country Courthouse und das leer stehende Verwaltungsgebäude der Sozialhilfe.
Danach zog das Team nach Whiteville um _ ein kleiner Ort in der Nähe von Memphis, Tennessee. Dort fand man geeignete Schauplätze für das Haus der Deerfields und die Kleinstadt, in der sie lebten. Vier Tage blieb die Crew in Tennessee, dann wurden in Marokko die später in Rückblicken gezeigten Kriegsszenen aus dem Irak gedreht, bevor die Dreharbeiten schließlich zum Abschluss kamen.
Für Produktionsdesigner Laurence Bennett, der bereits bei CRASH (2004) mit Paul Haggis zusammengearbeitet hatte, stellte der ambitionierte, knappe Drehplan die größte Herausforderung dar. Größte Inspiration für das Design war die Figur des Hank Deerfield. „Der Weg, den Hank beschreitet, lieferte mir die Bilder für diesen Film“, erläutert Bennett. „Er kommt aus einem Ort in Tennessee, der ihm vertraut ist und ihm ein Gefühl großer Sicherheit gibt. Dann bricht er auf in die Welt und erkennt, dass die Gesellschaft nicht mehr die ist, die er in Erinnerung hat. Dass sich die Welt so verändert hat, dass er sie nicht mehr versteht und sie ihm auch nicht mehr wirklich gefällt.“
„Er ist extrem ruhig“, beschreibt Bennett die Hauptfigur. „Er ist sehr beherrscht, deshalb entsteht durch diese Ruhe im ziemlich grellen und knalligen Umfeld von Strip-Clubs und Bars ein interessantes Nebeneinander.“ Bennett studierte auch die Story, um weitere Anregungen für das Design zu bekommen: „Meiner Ansicht nach funktioniert sie auf mehreren Ebenen – sie ist geheimnisvoll, eine Vater-Sohn-Geschichte, es geht um Dinge, die ausgesprochen und verschwiegen werden. All das ist in eine ziemlich klassische Struktur integriert, das inspirierte mich zu einem klassischen, eher unauffälligen Ansatz. Hanks’ Story sollte im Mittelpunkt stehen.“
„In CRASH ging es um Fluidität und Beziehung“, analysiert Paul Haggis das visuelle Konzept seines vorherigen Erfolgsfilms. „Hier aber geht es um Amerika, um das typische Amerika, und so entschied ich mich, diesen Film auf die klassische amerikanische Art zu drehen. Um seinem Film diesen Look geben zu können, engagierte Haggis den renommierten Kameramann Roger Deakins: „Seine Augen erkennen das Magische“, schwärmt Produzent Becsey von Deakins. „Und zusammen mit Paul kreierte er auch pure Magie.“