Mittwoch | 30. Mai 2012 | 21:10 Uhr
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  • Shrek der Dritte

    Komödie, Animation | USA 2007
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      • | Eine Familienangelegenheit

      • Nicht nur die Welt von SHREK vergrößert sich, auch die Familie der Darsteller, die die animierten Charaktere zum Leben erwecken, wird nach und nach umfangreicher. Man kann es sich nicht vorstellen, einen SHREK-Film ohne die Stimmen von Mike Myers, Eddie Murphy und Cameron Diaz zu haben, nein, auch Antonio Banderas, Julie Andrews, Rupert Everett, John Cleese und Larry King gehören dazu.

        In „SHREK DER DRITTE“ kommen die bemerkenswerten Stimmen von Justin Timberlake, Eric Idle, Cheri Oteri, Amy Poehler, Maya Rudolph, Amy Sedaris, John Krasinski, Ian McShane und Regis Philbin in der Originalversion dazu. „Am Anfang schreibst du jeden, mit dem du gerne arbeiten würdest oder der für die Rolle passen würde, auf“, sagt Regisseur Miller. „Zum Glück gibt es viele großartige Darsteller, die gerne an einem SHREK-Film mitarbeiten würden. So waren wir in der glücklichen Lage, nicht nur die besten zu wollen – nein, wir bekamen sie auch.“
        „Einige von uns kennen sich seit mehr als 10 Jahren“, fügt Produzent Aron Warner hinzu. „Wir mögen uns alle sehr, das ist gut so“.

        Dieser Sinn von Kameradschaft und spielerischem Wettbewerb untereinander, der jahrelang von Nachtarbeit und Termindruck geprägt war, hat sich als fruchtbar für die Filmemacher gestaltet. „Wir waren motiviert, einige Sachen immer noch lustiger zu machen“, erklärt Ko-Regisseur Raman Hui. „Wir sagten immer wieder: `warum versuchen wir es nicht so?`. Es war einfach eine tolle Zusammenarbeit mit der Crew.“

        Obgleich es manchmal eine Knochenarbeit war, wird Ko-Produzentin Denise Nolan Cascino nicht müde, ihre Kollegen zu loben. „Wir lachten viel“, sagt sie. „Das großartige an dieser Arbeit ist, dass du solch wunderbare Schauspieler hast, und jeden Tag gibt es irgend etwas, was dich zum Lachen bringt.“
        Natürlich dreht sich das meiste bei der Produktion um den Titelcharakter. Myers freute sich darauf, dass die Familie wieder zusammen kam. „Ich hatte während der Arbeit an „SHREK DER DRITTE“ eine Menge Spaß“, sagt er. „Man wird total albern – und ich liebe den Esel und Fiona und den Gestiefelten Kater, eigentlich alles. Ich bin sehr glücklich, wenn ich mich in dieser Welt befinde.“

        „Mike bringt eine Menge in die Figur von SHREK ein und somit auch in den Film“, sagt Warner. „Er lebt sozusagen die Rolle und weiß genau, wohin der Weg führen soll und wie es am besten passt. Seine Erfahrung war uns sehr nützlich, denn er versteht eine Menge vom richtigen Timing, das man bei einer Komödie haben muss.“

        „Mike ist aber mehr als nur ein großartiger Darsteller“, fährt Miller fort. „Er ist auch ein großartiger Schreiber. Er versteht die Story. Er half uns viel, so wussten wir, wie wir die Geschichte am besten erzählen konnten.“

        Die Filmemacher fragten aber auch Prinzession Fiona, wenn sie etwas Zusätzliches wollten. „Am liebsten würde ich einen ganzen Film mit Cameron als Fiona machen, denn sie ist einfach wahnsinnig komisch“, sagt Warner. „Sie ist der Felsen in SHREKS Welt. Sie bringt einfach eine großartige Stimmung in diese Filme“.

        „Diese Filme berühren die Leute. Trotz all diesem Spaß haben sie auch eine Message“, sagt Diaz. „Es ist wirklich ein Privileg, Teil dieses SHREK-Vermächtnisses zu sein.“

        Diese Empfindungen teilt Rupert Everett, der, wie Warner sagt, die richtige Balance von Bosheit, Melodram und Komik dem egozentrischen Prinz Charming eingibt. „Es ist der beste Job, den ein Schauspieler haben kann, denn das sind wirklich sorgfältig durchdachte Filme“, sagt Everett. „Es macht wirklich wahnsinnigen Spaß, dabei zu sein. Du bist einfach mittendrin. Ich finde es eigentlich mehr erheiternd als bei einem normalen Film.“

        Auch Eddie Murphy, der dem Liebling aller, dem nervenden Esel, seine Stimme gibt, knüpft an Everetts Worte an. „Wenn man einen Animationsfilm macht, hat man mehr das Gefühl, Teil eines Ganzen zu sein. Du bist nur ein Stück des Films, der Blick ist nicht auf dich als Schauspieler gerichtet. So fühlt man sich wirklich als Teil des Teams. Es sind nicht nur die Schauspieler, nicht nur die Produktion, nicht nur die Animatoren. Es ist alles zusammen, was diesen Film ausmacht.“

        „Eddie gibt dem Charakter des Esels eine ganze Menge – er bringt ihn zum Strahlen“, schwärmt Warner. „Da ist Feuer und Einfalt und Freude – und Eddie setzt das alles bestens um. Es ist außerdem hilfreich, dass er improvisieren kann und so manchen Satz noch lustiger bringt.“

        Die Stimme hinter dem allseits beliebten Gestiefelten Kater wusste, dass er auch bei „SHREK DER DRITTE“ dabei sein würde. „Jeffrey (Katzenberg) sprach mich an und sagte, dass der Charakter in der Geschichte weitergeführt werden würde“, erklärt Antonio Banderas. „Jetzt habe ich das Gefühl, Teil der Gruppe zu sein. Meine Beziehung zu dem Esel wird immer auf gewisse Weise konkurrenzbetont bleiben. Aber tiefst im Inneren lieben die beiden sich.“

        „Antonio ist ein Filmemacher, der genau weiß, was zu tun ist“, sagt Warner. Er ziert sich nicht, alles zu tun, was wir von ihm möchten. Wenn er kommt, singt er und tanzt und hustet einen Haarbüschel aus. Und all das macht er mit voller Hingabe und Liebe“.

        Julie Andrews, die Stimme der Königin Lillian, war ebenso begierig, wieder bei der SHREK-Familie dabei sein zu können. „Sie fragten – und mehr mussten sie auch nicht tun“, sagt sie mit einem Lächeln. „Es hat zuvor so viel Spaß bereitet, dass ich mich auf eine Fortsetzung freute.“

        Für die Newcomer entlockte die Tatsache, sich selbst in einem animierten Film zu sehen, verschiedene Arten der Entzückung aus. Selbst Fan der ersten beiden SHREK-Filme, konnte Justin Timberlake es kaum erwarten, bei „SHREK DER DRITTE“ dabei sein zu können. „Dabei zu sein und seinen eigenen Charakter mitgestalten zu können, ist wirklich ein besonderes Vergnügen. Ich hatte eine tolle Zeit“, sagt er. „Nur mit seiner Stimme zu spielen, ist ein großer Unterschied zum eigentlichen Schauspielen. Du siehst genau, wie dein Charakter, den du verkörperst, aussieht und klingen soll und so ist deine Energie viel größer, als sie normalerweise ist.“

        Miller, war in dem Moment, als er ihn als Gastgeber in „Saturday Night Live“ sah, überzeugt, dass die Rolle unbedingt von Timberlake gesprochen werden musste. „Justin hat einen bestimmten Charme. Er hat ein natürliches komödiantisches Talent, und je länger wir mit ihm zusammen arbeiteten, umso mehr glich der Charakter von Artie dem von Justin.“

        Warner stimmt dem zu: „Er verfügt über eine großartige Seele und er bringt dies in Artie ein. Sogar wenn Artie dummes Zeug redet, kann man sagen, er ist halt ein Teenager, der so redet, um seine eigene Unsicherheit zu verbergen.“

        Autorin und Komödiantin Amy Sedaris war anfangs etwas skeptisch, aber bald darauf von der Idee überzeugt, einen neuen Charakter in „SHREK DER DRITTE“ verkörpern zu wollen. „Niemand zuvor hat mich je gefragt, eine Prinzessin zu spielen, so dachte ich, dass dies eine Herausforderung sein würde. Als ich erfuhr, wer die anderen Prinzessinnen sein sollten, konnte ich es auf keinen Fall ablehnen“. Und es gab noch einen weiteren Grund. Genau wie auch Timberlake fand sie es aufregend, die Action mitzubestimmen.
        „Beim Fernsehen und beim Film heißt es immer: `Nimm dich zurück, trag nicht so auf, mach es kleiner`. Ich habe das niemals bei einem Animationsfilm gehört. Da heißt es eher: `Kannst du noch mehr geben, einen draufsetzen?`. Und das höre ich lieber – das ist mein Traum. `Größer`und `ein take`- das sind meine Lieblingswörter.“

        Dass „Saturday Night Live“-Star Maya Rudolph zur Gruppe der Prinzessinnen gerufen wurde, konnte sie kaum fassen. „Ihre wundervolle Stimme hat mich einfach umgehauen“, sagt Warner. „Es war fast zu schön um wahr zu sein, zu der wirklich coolen Gruppe dieser Ladies zu gehören“, strahlt Rudolph. „All diese Prinzessinnen werden von wirklich großartigen Comic-Ladies gesprochen, und ich fühlte mich einfach geehrt, dabei sein zu können. Es ist einfach fantastisch!“.

        Eine weitere großartige Comedian-Kollegin Mayas ist „SNL“-Star Amy Poehler. „Für meine jungen Cousins und die Kinder meiner Freunde bin ich jetzt eine ziemlich coole Lady. Dieser Film umspannt wirklich alle Altersklassen. Ob jung oder alt – jeder liebt Shrek. So war ich ziemlich aufgedreht, als ich die Rolle sprach und ich kann es nicht abstreiten, dass ich auch sehr stolz darauf war.“

        Das „SNL“-Trio wurde abgerundet durch die ehemalige Studentin Cheri Oteri, die völlig aufgeregt war, in die Schuhe von Dornröschen zu schlüpfen. „Ich war so glücklich und stolz, ein Teil von SHREK DER DRITTE zu sein. Der Humor ist einfach wundervoll und es gibt so viele Feinheiten in den Charakteren, die man entdecken kann und die so viel Spaß machen.“

        „Diese Frauen sind einfach eine super Truppe von Darstellerinnen und Komödiantinnen“, schwärmt Miller. „Sie sind unglaublich in ihrem Improvisationstalent. Du brauchst sie nur ein wenig anzustoßen und schon sprudelt es aus ihnen heraus.“

        Für John Krasinski, der den Lancelot spricht, war es ein Lebenstraum. „Einmal bei einem Animationsfilm dabei zu sein, war schon mein Wunsch, als ich gerade mal sechs Jahre alt war. Das ist mir richtig peinlich, das zuzugeben ...“ulkt er. „Aber ernsthaft – ich war wirklich begeistert, dabei sein zu dürfen. Ich liebe die Shrek-Filme, und jetzt ein Teil dessen zu sein, ist mir wirlich eine große Ehre.“

        Für Warner ist Krasinski ein Star von morgen. „Er hat ein großartiges Talent für das richtige Timing, das man als Komödiant haben muss. Er hat anfangs zwar keinen großen Part im Film, aber als wir mit ihm zusammen arbeiteten, merkten wir, wie großartig er ist und wie er diese Rolle vergrößern könnte.“

        Jemand, der bestens über das richtige Timing Bescheid weiß, ist der legendäre britische Comedian Eric Idle. „Er ist ein großartiger Schauspieler und Drehbuchautor“, sagt Miller. „Es ist wirklich toll, ihn im Film dabei zu haben, ebenso wie auch John Cleese. Diese beiden Schauspieler gehörten immer schon zu meinen Idolen und sie haben Comedy-Geschichte geschrieben.“

        Idle, der Merlin spricht, sieht die Dinge ein wenig differenzierter. „Ich glaube, Jeffrey Katzenberg hat einige alte Fotos aus den 70er Jahren von mir“, juxt er. „Und er hat gedroht, sie an die Boulevardpresse zu schicken. Deshalb habe ich zugesagt.“

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