Donnerstag | 31. Mai 2012 | 02:27 Uhr
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  • FILMDETAILS | 28 Weeks Later
  • 28 Weeks Later

    Thriller, Science Fiction, Horror | Großbritannien 2007
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      • | Der "Was wäre wenn?" - Faktor ...

      • Wenn man sich an die Vogelgrippe erinnert, den Rinderwahn, an SARS oder auch den Virus vom westlichen Nil, dann scheint ein Virus, der eine ganze Stadt ausrottet, ja vielleicht sogar ein ganzes Land, gar nicht mehr so ungewöhnlich. In 28 WEEKS LATER wird der Fall durchgespielt, dass in London so ein Virus ausbricht - und was das Militär daraufhin tut, um ihn unter Kontrolle zu bekommen. Andrew Macdonald erklärt: „Wir steigen in den Film ein, als das US-Militär bei der Wiederbesiedlung von London hilft. Eine Quarantäne-Zone wird eingerichtet, der District One auf der Isle of Dogs. Und dann kehrt der Virus zurück. Doch im Gegensatz zum ersten Film sieht man wie er ausbricht, wie schnell er sich verbreitet und welch verheerende Wirkung er hat.“

        Produzent Allon Reich ergänzt: „Wir wollten möglichst logisch vorgehen. Also fragten wir uns: ’Was passiert wenn so ein Virus ausbricht?’. Ganz klar: Quarantäne. Und dann: Wiederaufbau, Wiederbesiedlung. Wahrscheinlich würde eine von den USA angeführte Truppe diese Wiederbesiedlung leiten. Wie würde sich das anfühlen? Wie würde die Bevölkerung reagieren? Na ja, sie würde wohl mit der Situation fertig werden, zupacken. Alles wieder aufbauen, das Unmögliche möglich machen. Den Dreck beseitigen. Ich glaube so wäre das. Die Leute würden alles daran setzen, ihr Land wieder aufzubauen.“

        Für die gebürtigen Londoner, die an diesem Projekt mitarbeiteten, war es ein merkwürdiges Gefühl, in den zerstörten, verwüsteten und leeren Straßen ihrer Stadt zu arbeiten. Reich: „Es ist schon merkwürdig, wenn du schreiend durch die leeren Straßen, die ’dir gehören’ und die du bestens kennst, rennen darfst. Aber alles ist weg. Niemand ist mehr da, den du kennst. Man kann sich auf nichts verlassen, hat keine Bezugspunkte bzw. -personen mehr. Wirklich erschreckend, wirklich merkwürdig.“

        Imogen Poots ergänzt Reichs Aussage: „In London tost immer das Leben. Rund um die Uhr, die Stadt schläft nie. So wirkt eine leere, ruhige Straße hier wirklich erschreckend. Man glaubt es einfach nicht, selbst wenn man es erlebt.“ Und, gefragt wie sie sich im entvölkerte London fühlen wurde, antwortet sie: „Ich glaube ich würde annehmen, vollkommen durchgedreht zu sein. … Unvorstellbar, so ohne Familie und Freunde. … Das alte Leben ist einfach weg. Man wird in eine neue Welt hineingeworfen und muss damit fertig werden.“

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