Thriller,
Action,
Abenteuer
| Deutschland / USA 2007
WERBUNG
| Dreharbeiten rund um den Globus
Für Greengrass war es notwendig, den Stab von Filmemachern aus den vergangenen Episoden wieder zusammenzubringen, um auch dem dritten Teil die richtige Filmtextur zu verleihen. „Es ist ein spannender, mitreißender Thriller, und bietet eine Menge toller Action“, meint Regisseur Greengrass. „Aber der Film muss einfach diese labyrinthische, verschwörerische Story aufbauen, die sich an europäischen Schauplätzen abspielt. Dazu braucht man oft die Handkamera und praktische Erfahrungen aus anderen Dreharbeiten, denn nur so wird diese typische Dringlichkeit vermittelt. Genau diese Stimmung wird erzeugt durch die Leute, die zusammengekommen sind, um diesen Film zu verwirklichen.“
Wieder mit an Bord sind kreative Mitarbeiter wie Oliver Wood, der für alle drei „Bourne“-Filme hinter der Kamera stand, und Cutter Christopher Rouse, der bereits bei „Die Bourne Verschwörung“ für den Schnitt verantwortlich zeichnete. „Auf visueller Ebene gibt es eine klare Kontinuität innerhalb der Bourne-Filme“, meint Produzent Crowley. „Die Zuschauer sollen das Gefühl haben, diese Orte noch nie zuvor auf eine solche Weise gesehen zu haben, wie wir sie ihnen zeigen – mit dem Bewusstsein, dass es, ganz egal wo man sich befindet, überall gefährlich ist.“
„Die Kamera ist anwesend um aufzuzeichnen und zu beobachten“, fährt Crowley fort. „Bei Bourne dreht sich vieles um Paranoia. Die schwebende Kamera ist subjektiv und vermittelt eine eingeschränkte Wahrnehmung. Es gibt immer Leute, die Jason Bourne umbringen wollen – sie sind überall, seit er im ersten Film von den italienischen Fischern aus dem Wasser gezogen wurde.“
Für die Dreharbeiten zu „DAS BOURNE ULTIMATUM“ wurden mehr Kilometer zurück-gelegt als in den beiden vorherigen Filmen der Serie zusammen. Ganz ähnlich wie die Blackbriar-Agenten mussten auch die Filmemacher flexibel und anpassungsfähig sein, um sich unmittelbar in unterschiedlichen Kulturen, Klimazonen und Ländern zurechtzufinden – ohne dabei im Laufe der Ereignisse allzu viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. „Zu den Elementen, die ich in Ludlums Romanen immer mochte, gehören auch die Schauplätze“, sagt Marshall. „Das haben wir auf die Filme übertragen, indem wir die Zuschauer auf eine Reise mitnehmen und ihnen zeigen, wie es dort wirklich aussieht – denn sie bekommen nicht nur die Touristenattraktionen zu sehen.“
Für die verschiedenen Schauplätze mussten die Schauspieler und Filmemacher lange Strecken zurücklegen; gedreht wurde an Flughäfen wie Heathrow und JFK, in Bahnhöfen wie Gare du Nord und Waterloo, man fuhr mit Nicky durch die Straßen von Madrid und raste mit Paz in seinem Touareg durch die Straßen von New York. Zum Stab von über 250 Personen, die hinter der Kamera und den Kulissen arbeiteten, mussten erfahrene Mitarbeiter gehören, die den Drehort absperren und sichern, die Ausrüstung bereitstellen, mit ortsansässigen Filmteams zusammenarbeiten und sich in mehreren Sprachen verständigen konnten – all das, um die Dreharbeiten in sieben Ländern und auf drei Kontinenten erfolgreich zu bewerkstelligen.