Thriller,
Action,
Abenteuer
| Deutschland / USA 2007
WERBUNG
| Action und Stunts in New York City
Als Drehort für den Abschluss der Reise, die Bourne in dieser dritten Episode unternimmt, war New York City die groß angelegte Kulisse zu „DAS BOURNE ULTIMATUM“. „Einer der Gründe, weshalb wir uns für New York entschieden, war, dass Jason Bourne nach Hause zurückkehren musste“, erklärt Produzent Crowley. „Es gibt meiner Meinung nach keine ande-re Stadt, die deutlicher sagt, ‚Er ist in Amerika.’“
Die Dreharbeiten in der komplizierten, geschäftigen Metropole von Manhattan stellten die Filmemacher vor etliche große Herausforderungen. Ohne die Kräne, Dolly-Gleise und die Beleuchtung, die normalerweise mit Filmproduktionen einhergeht, zog das Filmteam glückli-cherweise weniger Aufmerksamkeit auf sich. Der hautnahe und private Stil von Regisseur Greengrass bedeutete, dass die Schauspieler oft Seite an Seite mit echten Pendlern an der Straße standen, die gerade zur Arbeit oder nach Hause fuhren – und manchmal gar nicht be-merkten, dass unmittelbar neben ihnen ein großer Spielfilm gedreht wurde.
Das genaue Gegenteil traf auf die Second Unit zu, die für die Aufnahmen der Autoverfol-gungsjagd durch die Straßenschluchten von New York zuständig war, in denen sie Fahrzeuge einsetzten, die für die Hochgeschwindigkeitsszenen modifiziert worden waren. Die abschlie-ßende, epische Autoverfolgungsjagd in „DAS BOURNE ULTIMATUM“ – zwischen Bourne, Paz und etlichen CRI-Agenten sowie Polizisten des NYPD – beginnt auf dem Parkplatz der Hafenpolizei von New York und erstreckt sich dann über die Seventh Avenue durch die
Straßen des Big Apple, um schließlich am Seaport an der K-Rail der South Street mit einem bombastischen Crash zu enden – aber nicht ohne zuvor Tonnen von verkrümmtem Stahl, zer-splittertem Glas und zertrümmerten Autowracks zu hinterlassen.
Die Filmemacher konnten tatsächlich die Seventh Avenue sperren lassen, um einen Teil der Verfolgungsjagd zu drehen. „Wann kann man schon mal die Seventh Avenue absperren?“, lacht Damon. „Diese Straße zieht sich genau durch die Mitte der Insel. Es war unglaublich – die ganze Logistik, um so etwas hinzukriegen!“
In einer Lagerhalle mitten auf militärischem Sperrgebiet in Bayonne, New Jersey, am anderen Ufer des Flusses, hat das Team sechs Volkswagen Touareg für Paz hochgetuned und modifi-ziert, genau wie zehn CRI-Chrysler sowie etliche weitere Polizei- und Zivilistenfahrzeuge, die an der spannungsgeladenen Sequenz teilnehmen. Die Autos mussten für die Stunt-Fahrer si-cher sein, aber gleichzeitig wie ein Vorschlaghammer auf andere Fahrzeuge aufprallen können – ohne die Karosserie wie ein Akkordeon zusammenzufalten.
Bradley und sein Go Mobile – eine speziell für Stuntfahrten konzipierte Kamera-Plattform, die ein Fahrzeugunterbau ersetzt, Höchstgeschwindigkeiten erreicht, tiefer gelegt ist und von Go Stunts, Inc. hergestellt wird – mitsamt dem Team haben etliche Fahrzeuge mit dem unter-schiedlichsten Equipment ausgestattet, um so viele verschiedene Perspektiven wie möglich drehen zu können. Die ferngesteuerten Fahrzeuge, sogenannte RDV (remote-drive vehicles), ermöglichten es den Schauspielern so zu wirken, als würden sie selbst die gefährlichen Ma-növer fahren – doch eigentlich sitzt ein professioneller Stunt-Fahrer auf dem Dach des Fahr-zeuges hinter dem Steuer.
Während die abschließenden Unfall-Sequenzen meist von der Öffentlichkeit abgeschirmt ge-dreht wurden, waren die Verfolgungsszenen auf den Straßen wie eine Gratis-Stunt-Show für die begeisterten New Yorker Zuschauer. Am Wochenende – die einzigen Tage, an denen es den Filmemachern gestattet war, den Verkehr auf den Straßen von Manhattan zu sperren – versammelte sich eine recht große Menschenmenge, um die Aktivitäten der Spione in ihrer Mitte zu verfolgen.
Matt Damon war sehr beeindruckt vom Erfindungsreichtum, der mit diesen Szenen unter Be-weis gestellt wurde: „Wie kann es sein, dass Bourne im Vordergrund steht, und wir direkt bei ihm sind, mitten in einem Autounfall, unmittelbar an seiner rechten Stoßstange? Er muss das Auto einfach selber fahren! Die Antwort lautet, dass Dan das Go Mobile erfunden hat; also können die Menschen, die es lieben Filme zu machen, sich dafür unendlich begeistern und feststellen, was für ein technisches Niveau hier erreicht wurde.“
Nach Abschluss der Dreharbeiten warten nun ein erschöpfter Damon und Greengrass, genau wie hunderte von Mitarbeitern vor und hinter den Kameras mit Spannung auf den Tag, an dem Bourne endlich nach Amerika zurückkehrt. Ein nachdenklicher Greengrass meint abschließend, dieses Projekt sei über die vergangenen vier Jahre hinweg seine große Leidenschaft gewesen: „Diese Filme definieren das gesamte Genre neu und geben ihm einen menschlicheren, realistischeren Touch. Man hat diese packende Stimmung zusammen mit einer überzeugenden Story; es fühlt sich an, als würde sich die Geschichte direkt vor deinen Augen abspielen, also investiert man darin, beinahe so als wäre es ein Live-Event. Man sitzt direkt am Ring, während Jason Bourne in Action ist. Man lehnt sich nicht einfach zurück und beobachtet viele visuelle Effekte und Explosionen, sondern nimmt tatsächlich aktiv an den Ereignissen teil.“