Action,
Komödie,
Western,
Krimi
| Frankreich / Mexiko / USA 2006
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| Legendärer Ort: Durango
Was mystische Landschaften betrifft, ging das Team von BANDIDAS aufs Ganze: ein großer Teil des Films entstand im Gebiet um Durango, bekannt als Drehort zahlreicher Kult-Western.
Im Schatten der Giganten
Auf den Pisten von Durango wandelten Penélope Cruz und Salma Hayek auf den Spuren von mehr als 150 Filmteams. Der magische Ort mit den vielen felsigen Canyons war das natürliche Umfeld, das bereits viele Western-Regisseure wählten. 1954 gab Robert Wagner als erster seinem Team die Sporen im Herzen von Durango in „Die weiße Feder“, gefolgt von John Wayne („Dreckiges Gold“, 1973; „Das war der Wilde Westen“, 1963), Kirk Douglas („Die Gewaltigen“, 1967), Burt Lancaster („Denen man nicht vergibt“, 1960) und Bob Dylan in „Pat Garrett jagt Billy the Kid“ (1973). Auch der Schatten von Charlton Heston liegt noch über Durango, mehr als vierzig Jahre nach den Dreharbeiten zu „Major Dundee“ („Sierra Charriba“, 1965) unter der Regie von Sam Peckinpah.
Einige Gebäude, darunter eine Bank und ein Saloon, sind nach den Goldenen Zeiten des Western auf dem Gelände geblieben, bereit für eine neue Generation von Regisseuren. Vor Espen Sandberg und Joachim Roenning hat auch Jan Kounen den Ort Durango ausgewählt, um dort einen Teil von „Blueberry und der Fluch der Dämonen“ zu drehen.
Auf den Spuren von John Wayne
Unter den für BANDIDAS neu errichteten Bauten ist auch das Dorf Santa Rita, das sich auf dem viel besuchten Boden einer Western-Legende erhebt: 1969 kaufte John Wayne die Ranch La Joya, ein wunderbares Gebäude aus Backstein, um auf diesem Anwesen eine Stadt aus dem Wilden Westen wieder auferstehen zu lassen. Dort drehte er 1973 auch einen seiner letzten Western, „Geier kennen kein Erbarmen“.
Durch die Entscheidung entlang der nicht mehr benutzten Eisenbahnlinie zu drehen, konnte das BANDIDAS-Team auf eine echte Dampflok zurückgreifen, die in der letzten Szene des Films zum Einsatz kommt. Das Drehbuch handelt auch von der Schlüsselperiode, die das Auftauchen des Zuges (und mit ihm der Modernität) im alten Westen bedeutet. Am Eingang der Ranch La Joya künden zwei verlassene Wagons noch heute von dieser Schienen-Schlacht, die so oft auf die Leinwand gebracht wurde.
Phantom-Städte und Zonen des Schweigens
Weiter im Norden, im Herzen der Sierra Madre, liegen eine größere Anzahl verlassener Minen-Städtchen. Das BANDIDAS-Team wählte die alte Stadt Real De Catorce, die im Herzen der Berge liegt. Um dorthin zu gelangen, gibt es nur eine Möglichkeit: die Passage durch den Tunnel Ogarrio, der in das Bassin der Silberminen mündet, die diese alte Phantom-Stadt umgeben. Hier wurde bereits „Mexican – Eine heiße Liebe“ (2001) mit Brad Pitt und Julia Roberts gedreht.
Real De Catorce ist ein Ort, der, wie es die Legende will, von Geistern heimgesucht wird. Er ist ebenso berühmt wie die „Zone des Schweigens“, durch die die BANDIDAS ebenfalls zogen. Die Zone ist ein wüstenartiges Dreieck, ein Land der Steine und Seen, durch das keine Straße führt und in dem jede Funkverbindung sofort abbricht ...