FILMDETAILS | Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
Action,
Abenteuer,
Fantasy
| Großbritannien / USA / Ungarn 2006
WERBUNG
| Vision & Triumph
Nach der Erstveröffentlichung als Hardcover bei dem amerikanischen Verlag Knopf im August 2003 wurde der Roman Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter zu einem weltweiten Phänomen. Das Buch wurde sofort zum Bestseller, stand 87 Wochen am Stück auf der „New York Times“-Bestsellerliste und 21 Monate hintereinander auf der Bestsellerliste für Young Adult Fiction von „Publisher’s Weekly“, davon neun Monate auf Platz 1. Von Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter wurden, als Hardcover und Taschenbuch, allein in Nordamerika 2,5 Millionen Exemplare verkauft. Der Roman wurde in 38 Ländern veröffentlicht.
Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter bildet den Auftakt zu einer Trilogie. Das zweite Buch, Eragon – Der Auftrag des Ältesten, wurde im August 2005 in den USA und Kanada veröffentlicht und wurde in den USA schnell zur Nummer 1 der Verkaufscharts. Vom Hardcover wurden bislang über eine Million Exemplare verkauft, der Band landete an der Spitze der „New York Times“-Bestsellerliste und gehörte zu den Top 50-Bestsellern von „USA Today“. Eragon – Der Auftrag des Ältesten gewann 2006 den Young Adult/Teen Quill Book Award.
Paolinis eigene Geschichte selbst klingt fantastisch. Die erste Ausgabe von Eragon brachte die Familie im Selbstverlag heraus. Ein Jahr später erfolgte die weltweite Veröffentlichung durch den Verlag Alfred A. Knopf, und der Roman wurde zu einem riesigen Erfolg.
Paolini, der mittlerweile 22 Jahre alt ist, wuchs in Paradise Valley, Montana auf – einer Gegend, die ihn zu vielen der fantastischen Gebiete aus dem Buch inspirierte. Seine Romane reflektieren die persönlichen Erfahrungen vom Erwachsenwerden in einem Tal nahe der Beartooth Mountains in Montana, das dem fiktionalen Tal, aus dem Eragon stammt, sehr ähnlich ist.
Drehbuch-Autor Peter Buchman, der zuvor unter anderem an JURASSIC PARK III („Jurassic Park III“, 2001) gearbeitet hatte, schrieb das Drehbuch. Buchman, ein großer Fan von Fantasy und Science Fiction, sagt, die Reife des jungen Autors, seine Beherrschung verschiedener Handlungsstränge und Charaktere und seine Fähigkeit, mehrere eigenständige Welten nur aus seiner Fantasie zu schaffen, hätte ihn wirklich umgeworfen. Buchman gab sich große Mühe, der Fülle von Paolinis Geschichte und seinen Figuren gerecht zu werden – genauso wie den Erwartungen der unzähligen Fans der Vorlage – und er achtete gleichzeitig darauf, auch Neueinsteiger für die Welt von ERAGON zu begeistern.
Sowohl im Roman als auch im Film steht die Verbindung von Eragon und Saphira im Mittelpunkt. „Christopher hatte die wunderbare Idee von einem jungen Mann, der ein sehr vertrautes Verhältnis zu einem Drachen entwickelt,“ sagt Buchman. „Diese Verbindung ist das Herz des Buches, und genau das mussten wir auf den Film übertragen.“
Auf Buchmans Drehbuch wurde Stefen Fangmeier aufmerksam. „Ich fand es sehr spannend zu lesen,“ sagt der Regisseur. „Aufgrund der fantastischen Aspekte im Buch würden sich viele für die Spezialeffekte interessieren. Meine erste Reaktion war aber, dass ich es mit einer großartigen Geschichte und einer Fülle an Emotionen zu tun hatte.“
In der Mythologie von ERAGON – DAS VERMÄCHTNIS DER DRACHENREITER hatten die Drachenreiter dem Land Alagaesia einst Frieden und Wohlstand gebracht. Die Drachen gaben ihren Reitern magische Kräfte, Unsterblichkeit gar. Kein Feind konnte sie bezwingen – bis einer der ihren, Galbatorix, alle Macht an sich riss und die Drachenreiter zur Bedeutungslosigkeit verdammte. Aber mit der Entdeckung eines glühenden, saphirblauen Eis, aus dem ein Drache namens Saphira schlüpft, scheint durch den jungen Eragon die Zeit der Drachenreiter wieder gekommen zu sein.
Nachdem er mit der Hilfe seines Mentors Brom zu seiner Bestimmung gefunden hat, ist Eragon entschlossen, das Zeitalter der Gerechtigkeit wieder einzuläuten, unter dem einst das ganze Land erblühte – falls er die Machenschaften von König Galbatorix überleben sollte. Eragon findet sich in einer Welt der Macht und Magie wieder, wird zu einem echten Helden und zur letzten Hoffnung für die Menschen von Alagaesia.
Die Hauptrolle erhielt der 18-jährige Newcomer Ed Speleers, nachdem 20th Century Fox und die Filmemacher einen weltweiten Casting-Marathon veranstalteten, der es mit der Suche nach dem „Harry Potter“-Darsteller aufnehmen konnte, und aus Hunderten von Vorsprechterminen und Dutzenden Probeaufnahmen bestand.
Neben Speleers spielen Oscar-Gewinner Jeremy Irons als Brom, ein ehemaliger Drachenreiter, der zu Eragons Mentor wird; der Oscar-nominierte John Malkovich als mächtiger und böser König Galbatorix; BAFTA-Gewinner Robert Carlyle als Zauberer Durza; der Oscar-nominierte Djimon Hounsou als Ajihad, Anführer der Rebellengruppe der Varden; Sienna Guillory als schöne Kriegerin Arya und Garrett Hedlund als junger Mann mit rätselhafter Vergangenheit.
Stattdessen tritt der Drache telepathisch mit ihrem Reiter in Kontakt, was den emotionalen, beinahe spirituellen Charakter der Verbindung dieser beiden Figuren kennzeichnet.
Regie bei ERAGON – DAS VERMÄCHTNIS DER DRACHENREITER führt Stefen Fangmeier, eines der wahren Spezialeffekte-Genies der Filmindustrie. Während seiner Zeit bei Industrial Light & Magic war Fangmeier für Filme wie SAVING PRIVATE RYAN („Der Soldat James Ryan“, 1998), TWISTER („Twister“, 1996), THE PERFECT STORM („Der Sturm“, 2000) und MASTER AND COMMANDER – THE FAR SIDE OF THE WORLD („Master and Commander: Bis ans Ende der Welt“, 2003) zuständig. Er gewann dreimal den BAFTA und war viermal für einen Oscar nominiert.
Für ERAGON – DAS VERMÄCHTNIS DER DRACHENREITER nutzten Fangmeiers Spezialeffekte-Teams den neuesten Stand der technischen Entwicklung, nicht um eine futuristische, nicht wiedererkennbare Umgebung zu kreieren sondern um Saphira zu erschaffen und die Zuschauer in die magische, zeitlose Welt von Alagaesia zu versetzen. Unter seiner Regie geben Wolf Kroegers Produktionsdesign, Hugh Johnsons Kameraaufnahmen und Kym Barretts geschmeidige Kostüme dem Film (s)eine zeitgenössische Note.