Mittwoch | 30. Mai 2012 | 21:25 Uhr
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  • Der Goldene Kompass

    Abenteuer, Fantasy | Großbritannien / USA 2007
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      • | Anmerkungen von Chris Weitz (Autor und Regie)

      • Für Lyra, das Kind im Zentrum von „Der Goldene Kompass“, beginnt die Reise in der relativen Sicherheit ihrer Heimat in Oxford und führt sie bis ans Ende der Welt. Meine Reise mit dieser Story begann vor sieben Jahren in London, als mir ein Freund die Romane von Philip Pullman empfahl, während ich in relativer Sicherheit einen Films namens „About a Boy“ inszenierte.

        Sofort war mir klar, dass ich diese Bücher auf die Leinwand bringen wollte. Die Romane begeisterten mich mit ihrer fantasievollen und waghalsigen Intelligenz. Pullmans Ideen beziehen sich auf Alltägliches ebenso wie auf Metaphysisches – seine großartige Trilogie ist nichts Geringeres als ein Manifest für die Freiheit und das Potenzial der menschlichen Seele. „Der Goldene Kompass“, das erste Buch der Reihe, bietet alles, was sich ein Filmemacher nur wünschen kann: eine mitreißende Story, faszinierende Figuren, psychologische und philosophische Substanz und im Zentrum ein fundamentales Wunder. Ich hätte mich in den vergangenen Jahren keiner besseren Herausforderung stellen können.

        Der Autor eines literarischen Werks muss sehr stark sein, um zu ertragen, wie jemand sein Buch in ein anderes Medium übersetzt – deshalb stehe ich tief in Mr. Pullmans Schuld. Denn er vertraute mir eines der fantasievollsten Werke des 20. Jahrhunderts an und unterstützte das Projekt immer wieder mit Rat und Tat.

        Ewig dankbar bin ich auch New Line für die Chance, „Der Goldene Kompass“ zu drehen, für das Vertrauen, das man während des langen Entwicklungsprozesses in mich setzte, und für die Unterstützung beim Zusammenstellen der außergewöhnlichen Besetzung und Crew. Ich bin nur einer der vielen Mitwirkenden in diesem Team, die sich von den Büchern inspirieren ließen, und immer wieder staunte ich über das Engagement, die Mühe und Kreativität, die sie in dieses Projekt investierten. Angesichts der gigantischen Dimensionen des Films, die uns tagtäglich und oft genug auch nachts in Atem hielten, erweist sich diese Produktion wahrhaftig als Liebesarbeit.

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