Der Look von DEJA VU ist so innovativ wie seine Geschichte. Jerry Bruckheimer sagt: „Tony Scotts Filme haben einen ganz eigenen Look mit ihren schnellen Schnitten und ungewöhnlichen Kamerawinkeln. In DEJA VU setzt er viele seiner einzigartigen visuellen Techniken ein, um die Geschichte noch eindringlicher erzählen zu können.“
DEJA VU hält sich nicht an eine Form von Kameraausrüstung. Vielmehr kommt eine Hightech-Fusion von verschiedenen Kameras zum Einsatz, darunter eine High-Definition-Genesis-Kamera, mit der es möglich ist, auch bei wenig Licht qualitativ hochwertige Bilder zu liefern, und gleichzeitig ungewöhnlich mobil zu bleiben. Kameramann Paul Cameron war begeistert, dass er sie einsetzen konnte. „Ohne die Genesis-Kameras hätten wir DEJA VU überhaupt nicht drehen können, weil sie uns ungewöhnlich große Flexibilität gestattete“, meint er. „Rein konzeptionell ist der Hauptgrund für den Einsatz der Genesis in DEJA VU unser Zeitfenster-Labor-Set, das einen Blick in die Vergangenheit wirft und in einem Studio mit Rückprojektion gefilmt werden musste. Wir wollten das absolut schärfste und klarste Bild. Wenn wir dann das Zeitfenster mit den Schauspielern davor noch einmal drehten, waren die Bilder so scharf und dreidimensional wie nur eben möglich.“
Die visionäre Time-Track-Kamera von Digital Air, die in Filmen bislang immer eingesetzt wurde, um einen eingefrorenen Stopmotion-Look zu erzielen, wurde erstmals in einem Film als Effekt benutzt. Bei den Innenaufnahmen in Claires Haus wurden Paula Pattons Bewegungen „mit Schlieren versehen“. Dadurch wurde ein beeindruckender Geistereffekt erzielt, indem 160 kleine Kameraobjektive gleichzeitig filmten. Eine ursprünglich für das Militär entwickelte Lydar-Kamera kam zum Einsatz, um Bauten wie Claires Haus zu scannen und Diagramme zu zeigen und auf diese Weise ein Gefühl für Räume im Zeitfenster zu erzielen. Mit der Lydar-Technologie lassen sich Menschen nicht scannen, also bat Tony Scott die Effektfirma Asylum, mithilfe eines Computers eine Lydar-Version eines Menschen zu erschaffen. Weitere 100 Effektaufnahmen wurden ebenfalls von Asylum abgewickelt.
Zusätzlich verließ man sich auf verschiedene Militärtechniken wie Infrarot, Thermal Imaging und Heat-Impulse-Visual-Imagery, um den Realismus des Films noch zu erhöhen.
Für Tony Scott bedeutete der Einsatz verschiedener Kameras lediglich, dem Kern der Geschichte auf die Spur zu kommen, in der es darum geht, wie Liebe und Action im Bruchteil einer Sekunde geschehen können, unabhängig von den üblichen Beschränkungen der Zeit. „Für mich sind die verschiedenen Kameras eigentlich nur Werkzeuge, die man beim Lösen eines Falls braucht“, fasst er zusammen. „All die Bilder in DEJA VU sollen nur dazu beitragen, die ungewöhnliche Mischung aus Romanze, Krimi und Zeitreise überzeugender zu gestalten.“