FILMDETAILS | The Chumscrubber - Glück in kleinen Dosen
The Chumscrubber - Glück in kleinen Dosen
Drama
| USA 2005
WERBUNG
| Über die Produktion
THE CHUMSCRUBBER ist ein Film von beachtlicher epischer Größe und thematischer Komplexität: die Geschichte über das Ende der Kommunikation in den amerikanischen Vorstädten, erdacht von einem Drehbuchdebütanten und einem eingewanderten Regisseur, der aufgrund einer Empfehlung von Billy Wilder in die Filmschule der USC aufgenommen wurde.
„Wir denken einfach groß“, sagt Erstlingsregisseur Arie Posin, wenn er auf die erfolgreiche Orchestrierung eines Ensemblefilms mit einer Vielzahl von ineinander greifenden Handlungssträngen und den Wagemut, sich im Ton zwischen absurder Komödie und großem Pathos zu bewegen, angesprochen wird. „Wenn man sich mit Ideen wie Verdrängung in den Vorstädten und der unüberbrückbaren Distanz zwischen Jugendlichen und Erwachsenen befasst, dann muss man zwangsläufig auf einer entsprechend großen Leinwand malen.“
THE CHUMSCRUBBER wurde in 30 Tagen an einem halben Dutzend verschiedener Locations und zwei Studiobühnen in der Gegend von Stevenson Ranch, Valencia, eine halbe Stunde nördlich von Los Angeles, gedreht. Das Projekt hatte das Glück, unter der Obhut von zwei der talentiertesten Produzenten von Hollywood zu entstehen: Lawrence Bender und Bonnie Curtis.
Curtis ist eine langjährige Weggefährtin von Steven Spielberg und war Koproduzentin von SAVING PRIVATE RYAN („Der Soldat James Ryan“, 1998) sowie Produzentin von A.I. ARTIFICIAL INTELLIGENCE („A. I. Künstliche Intelligenz“, 2001) und MINORITY REPORT („Minority Report“, 2001). Bender ist Produzent aller Filme von Quentin Tarantino, zuletzt KILL BILL VOL. 1 & 2 („Kill Bill Vol. 1 & 2“, 2003/2004). Außerdem zeichnet er verantwortlich für die Herstellung von Erfolgsfilmen wie GOOD WILL HUNTING („Good Will Hunting“, 1997), THE MEXICAN („Mexican“, 2001).
„Wir haben unser beider Arbeit gegenseitig schon seit langem bewundert, aber hatten niemals die Gelegenheit, gemeinsam einen Film zu produzieren“, erinnert sich Curtis, die gerade einen auf zwei Jahre angelegten First-Look-Deal mit DreamWorks unterzeichnet hatte und auf der Suche nach Stoffen mit niedrigerem Budget für junge Regisseure war, als das Drehbuch von THE CHUMSCRUBBER auf ihrem Schreibtisch landete. „Sie schickten das Skript vorbei, das ich mit nach Hause nahm. Als ich es las, konnte ich nicht mehr aufhören zu kichern. Es hatte einen Humor, der einen nicht lauthals loslachen lässt – man muss eher still in sich hineinlachen.“
Curtis meint weiter: „Ich habe 14 Jahre lang mit Steven Spielberg gearbeitet. Er war der einzige Filmemacher, mit dem ich bisher zu tun hatte. Ich bin also etwas verwöhnt, was das anbetrifft. Bei unserem ersten Treffen mit Arie gefiel mir, dass er nicht nur darüber redete, wie sein Film werden sollte, sondern auch eine Vorstellung davon hatte, welche Art von Filmemacher er werden will. Er denkt wie ein echter Filmemacher und verfügt über ein umfassendes Wissen über die Geschichte des Kinos. Am Set wirkte er wie ein erfahrener Regisseur.“
Bender erinnert sich noch an seine erste Reaktion auf das Drehbuch: „Als erstes sollte man über das Drehbuch sagen, dass die Qualität der Schreibe außergewöhnlich hoch ist. Die Figuren sind ausgesprochen komplex und interessant. Es handelt sich um eine Ensemblegeschichte aus den amerikanischen Vorstädten, die aber absolut ungewöhnlich erzählt ist. Die Figuren in dem Film sind weder gut noch böse, hier werden keine einfachen Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens gegeben. Zac und Arie sind beeindruckende Entdeckungen.“