FILMDETAILS | The Chumscrubber - Glück in kleinen Dosen
The Chumscrubber - Glück in kleinen Dosen
Drama
| USA 2005
WERBUNG
| Auf ewig verdorben
„Es liegt in der Natur eines Ensemblestoffs, dass man bei der Besetzung eine beachtliche Tiefe erzielen kann“, sagt Posin über den phänomenalen Cast von THE CHUMSCRUBBER. „Keiner der Schauspieler muss den Film tragen, niemand muss erschütternd viel Zeit auf die Arbeit verwenden. Wenn es also eine Kleinigkeit gibt, das sie an der Geschichte oder den Figuren anspricht, dann fällt es ihnen recht leicht, ja zu sagen.“
„Lawrence und ich machten es möglich, mit gewissen Agenten, gewissen Schauspielern und gewissen Produktionsleuten in Kontakt zu treten“, berichtet Curtis über den Prozess, eine Besetzung auf die Beine zu stellen, die der eines Films von Robert Altman in nichts nachsteht. Bender stimmt der Kollegin zu: „Bonnie und ich öffneten Arie sozusagen die Tür. Aber er war es, der durch sie schreiten musste. Er war es, der alles möglich machte. Um es ganz einfach zu sagen: So eine tolle Besetzung kriegt man nicht zusammen, wenn man kein ausgezeichnetes Drehbuch vorweisen kann.“
Besonders auffällig an THE CHUMSCRUBBER ist, wie selbst die bekanntesten Darsteller komplett gegen den Strich besetzt wurden. Das Publikum wird Ralph Fiennes noch nie in einer derartig sanftmütigen und beseelten Rolle gesehen haben. Als sexy Mom, die sich im stetigen Wettstreit mit ihrer Teenager-Tochter befindet, zeigt Carrie-Anne Moss ein gewaltiges Verlangen und großes Pathos, obwohl ihre Performance zunächst sehr komisch angelegt ist. Und Glenn Close verwandelt eine Figur, die zunächst so wirkt, als könnte sie auch in Stepford leben, mit einer einzigen wunderbaren Szene mit Jamie Bell in das emotionale Zentrum des gesamten Films.“
„Ein bisschen ist es, als hätte man den Hauptpreis in der Lotterie gewonnen“, gesteht Drehbuchautor Stanford im Hinblick auf die Besetzung. „Ich hatte nie gedacht, dass es mir gelingen würde, einen Weg in die Filmindustrie zu finden. Also habe ich THE CHUMSCRUBBER einfach nur für mich geschrieben. Als ich dann am ersten Mal auf dem Set stand und Ralph Fiennes über Delphine reden hörte, war das gleichzeitig surreal und wunderbar.“
„Mein größtes Problem mit dieser Besetzung ist“, lacht Posin, „dass ich auf immer und ewig verdorben bin.“