FILMDETAILS | The Chumscrubber - Glück in kleinen Dosen
The Chumscrubber - Glück in kleinen Dosen
Drama
| USA 2005
WERBUNG
| James Horner
James Horner ist einer der berühmtesten Filmmusikkomponisten. Er ist bekannt für seine Scores für epische Blockbuster, vielfach Oscar®-nominiert, ein regelmäßiger Wegbegleiter von Filmemachern wie Ron Howard oder James Cameron. Unter anderem schrieb er die Musik für Klassiker wie TITANIC („Titanic“, 1997), ALIENS („Aliens – Die Rückkehr“, 1986), DIE HARD („Stirb langsam“, 1988), GLORY („Glory“, 1989), BRAVEHEART („Braveheart“, 1995), APOLLO 13 („Apollo 13“, 1995), RANSOM („Kopfgeld – Ransom“, 1996), THE PERFECT STORM („Der Sturm“, 2000), A BEAUTIFUL MIND („A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn“, 2001) oder TROY („Troja“, 2004).
Wie kam Produzentin Bonnie Curtis darauf, dass ausgerechnet diese Ikone der Filmmusik Interesse haben könnte, ein Lowbudget-Projekt wie THE CHUMSCRUBBER zu unterstützen? „Man weiß es nie, wenn man nicht fragt“, gibt sie schulterzuckend zur Antwort und lobt Horners Beitrag zum Film im gleichen Atemzug über alle Maßen. „James sah sich den ersten Schnitt des Films an. Er war nicht einfach nur begeistert, er verstand auch sofort, worauf der Film hinauswollte. Er verstand die verschiedenen Ebenen, was vor allem Arie ungemein wichtig war. Und als er den Auftrag angenommen hatte, steckte er sein gesamtes Herzblut in den Film.“
Curtis berichtet, dass Horner und Posen sich fünf Tage in eine Studiohalle zurückzogen, wo der Komponist mit dem Regisseur daran feilte, die richtigen musikalischen Arrangements für THE CHUMSCRUBBER zu finden. Dabei spielte er das Keyboard selbst. Das Ergebnis ist ein Gänsehaut machender Score, der völlig anders ist als alles, was Horner bisher komponiert hat.
„Die Musik für THE CHUMSCRUBBER ist sehr hip und merkwürdig und schön“, erklärt Curtis. „Ich würde sagen, die Balance zwischen Schönheit und Merkwürdigkeit ist perfekt.“ Posin selbst beschreibt die Musik als „dramatisch mit einem gewissen Augenzwinkern und gewinnenden Lächeln“, während Lawrence Bender anführt, dass eines der musikalischen Hauptthemen, der CHUMSCRUBBER-Walzer, ihn an Musik erinnert, „die eine Post-Brecht-Qualität hat und die man im Berlin vor dem Zweiten Weltkrieg gehört hätte“.
Eine besondere musikalische Überraschung erwartet den Zuschauer während der Schlusstitel: Elliot Smiths unvergessliche (und bislang unveröffentlichte) Coverversion von „Figure Eight“ aus dem in den USA legendären 70er-Jahre-Lehrcartoon „Schoolhouse Rock“. „Es hat was, wenn ein Erwachsener ein Kinderlied spielt, es aber mit einer traurigen Schwere interpretiert. Das war genau richtig für unseren Film“, sagt Posin.