Mittwoch | 30. Mai 2012 | 18:09 Uhr
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    Action, Science Fiction | USA 2007
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      • | Transformers: Die Story

      • In vieler Hinsicht ist Sam Witwicky (LaBeouf) ein völlig normaler Teenager. Er interessiert sich für Mädchen und Autos, und die Schule langweilt ihn. Nichts ahnend jedoch hat er größere Aufgaben als seine Schulkameraden zu bewältigen. Sein erstes Auto, ein lädierter 1976 Chevy Camaro® entpuppt sich zunächst als enttäuschender Fehlkauf, aber als das süßeste Mädchen der Schule eine Mitfahrgelegenheit braucht, bewährt sich der Camaro® auf seine störrische Art als durchaus erfolgreicher Kuppler.

        Am nächsten Morgen erwacht Sam durch ein röhrendes Motorengeräusch und dem Kreischen durchdrehender Reifen. Irgendwer hat sein Auto gestohlen. Tapfer versucht er den Dieb zu stellen und jagt dem Camaro® hinterher, bis er von einem Polizeiauto überwältigt wird, das sich zu seinem großen Erstaunen in einen 7 Meter großen Roboter verwandelt. Hoch über ihm aufragend fragt ihn der Roboter aus, aber bevor Sam die Schrecken erregende Situation voll erfassen kann, taucht Mikaela auf und den beiden gelingt die Flucht. Als sie zu Fuß versuchen, dem geheimnisvollen Angreifer zu entkommen, kommt ihnen Sams Camaro® zur Hilfe und er verwandelt sich vor ihren Augen in einen weiteren, gigantischen Roboter.

        Gerettet durch den gelben Riesen, versuchen Sam und Mikaela mit ihrem neuen Freund zu kommunizieren, der sich durch Songs aus seinem Radio verständlich macht. Bald darauf erscheinen weitere Fahrzeuge, die sich nacheinander in gigantische Roboterwesen verwandeln und erklären, sie wären die Autobots® vom Planeten Cybertron, und auf der Suche nach dem so genannten „Allspark“ – einer geheimnisvollen Energiequelle, die sie unbedingt vor ihren Feinden, den bösen Decepticons® finden müssen.

        Doch bevor Sam und Mikaela den Autobots® helfen können, werden sie von einem seltsamen, dienstbeflissenen Regierungsagent (John Turturro) verhaftet und in eine geheime Kommandozentrale gebracht.

        Am anderen Ende der Welt gehören Army Captain (Josh Duhamel), Leiter einer Spezialeinheit, und der Air Force Sergeant Epps (Tyrese Gibson), zu den einzigen Überlebenden eines verheerenden Angriffs auf ihre Militärbasis in Katar. Die Soldaten sind die ersten Menschen, die es mit einem übermächtigen außerirdischen Wesen zu tun bekommen, das sich in einen gigantischen metallischen Skorpion verwandeln kann, aber in Wirklichkeit ein machtvolles Projektil und ein Roboter ist, dem scheinbar nicht mal Raketen und Granaten etwas anhaben können.

        Lennox und die Männer seiner Einheit wissen, dass sie etwas welterschütterndes gesehen und erlebt haben, und werden unter größter Geheimhaltung nach Amerika gebracht, wo sie sich einer geheimen Gruppe anschließen, die sich mit dem Angriff der Roboter befasst. Zu diesem Team gehören der amerikanische Verteidigungsminister (Jon Voight), Mitglieder einer geheimen Militärabteilung namens Sector 7 (Turturro und Michael O’Neill), eine hübsche Computeranalytikerin und ihr Kollege, ein smarter, aber verklemmter Hacker (Anthony Anderson), sowie zwei Teenager (LaBeouf und Fox), die sich mit einigen der Roboter angefreundet haben – sie alle wissen von den Außerirdischen, die auf der Erde verzweifelt nach dem „Allspark” suchen.

        Es entsteht ein Angriffsplan, um die Erde vor den Transformern™ zu retten, aber als Sam und Mikaela klar wird, dass die Regierung alle Roboter – auch ihre neuen Freunde, die Autobots® - zerstören will, entwerfen sie ihren eigenen Plan.

        Als Spielberg die Story des Films das erste Mal für Bay umschrieb, war es eine simple Idee. Ein Junge und sein Auto, das ein außerirdischer Roboter ist. Sicherlich ein toller Storykern, aber eine unterhaltsame, mitreißende Story braucht noch etwas mehr als einen Kern, und es brauchte talentierte und einfallsreiche Autoren, um daraus die fertige Filmgeschichte zu machen.

        John Rogers, der selbst Comics geschrieben hat, versuchte sich als erster an der Story. Um die Nerven der inbrünstigen Transformers™-Fans zu beruhigen, ging er Online, um die Begeisterung und Hingabe zu verstehen, die das Franchise solange am Leben erhalten haben. Mit Respekt näherte er sich der Story und folgte der DreamWorks-Vorgabe, eine menschliche Geschichte zu erzählen.

        „Ich musste mit menschlichen Charakteren anfangen, deren Rollen ausgeweitet werden konnten“, erklärt Rogers, „und gleichzeitig musste ich das globale Ausmaß der Story in drei oder vier verschiedenen Plotlinien zeigen, die sich irgendwann schließlich treffen. Die Idee war eine weltweite Verschwörung im Actionfilm-Format. Und die Leben all dieser Leute sollten sich in der Mitte des Filmes begegnen. Ich begann also mit Sam Witwicky und seiner Hassliebe für sein lädiertes Auto, mit einer Gruppe von Soldaten, die auf eine seltsame Technologie treffen, und mit ein paar Wissenschaftlern, die diese Technologie erforschen. Das war das Rückgrat der Story.“

        Als nächstes kümmerte sich das Autorenteam Alex Kurtzman und Roberto Orci um das Drehbuch, beide im perfekten Alter, um sich an die Spielzeuge ihrer Kindheit, an die Fernsehserie, die von 1984 bis 1987 das erste Mal ausgestrahlt wurde, sowie an den Film von 1986 „Transformers - Der Kampf um Cybertron” erinnern zu können.

        Orci sieht das Spielen mit Transformern® als „ultimatives Kuckuckspiel“ für 8-Jährige. „Was ist das? Ein Laster?“, fragt er. „Nein, es ist kein Laster. Oh mein Gott, es kann sprechen! Es ist ein Roboter. Es ist der ultimative Schachtelteufel und immer für eine Überraschung gut. Aus einer etwas anspruchsvolleren Perspektive kann man sich vorstellen, dass alle Spielzeuge zum Leben erwachen könnten, dass man sich mit all der Technik um einen herum anfreunden könnte. Das war 1984 ein cooles Konzept und ist es auch noch heute.“

        Kurtzman stimmt zu. „Die Idee hinter dieser Story ist, das unsere Autos und unsere Technologie Empfindungen haben“, erklärt er. „Alles um uns herum hat Gefühle, nur wissen wir das nicht, weil sie sich in einer Verkleidung verstecken. Das war ein ziemlich guter Ausgangspunkt für einen Film.“
        „Alex und Roberto sind sehr begabt, was die Charakterzeichnung starker Filmfiguren angeht“, sagt di Bonaventura. „Als sie an Bord kamen, nahm das Projekt schnell konkretere Formen an.“

        „Die Transformers™ mögen äußerlich Roboter sein, aber sie haben sehr menschliche Seelen“, so DeSanto. „Es war wichtig, das nicht in der Übersetzung auf die Leinwand zu verlieren. Und wie so häufig läuft alles auf die klassische Auseinandersetzung zwischen Gut (Autobots®) und Böse (Decepticons®) hinaus – und das Schicksal der gesamten Menschheit steht auf dem Spiel.“

        „Die Autoren waren eine große Hilfe bei der Auswahl der Roboter für den Film“, sagt Bay. „Am Anfang hatte ich ein paar sehr ausgefeilte Pläne mit diesen neueren Robotern, so genannten ‚Combiners’, die sich in verschiedene Gestalten verwandeln können, aber letztlich wären sie unerschwinglich gewesen – weder die Manpower, noch die Technologie hätte gereicht, sie realistisch zu erschaffen.“

        „Steven wollte fünf Decepticons® gegen fünf Autobots®“, führt Bay weiter aus, „also fingen wir damit an.“

        Die Filmemacher schauten sich die Transformers-Serie und den Zeichentrickfilm an und bekamen so einen sehr guten Überblick über die erste Generation der Roboter.

        „Es wurde deutlich, dass wir keinen Film ohne Bumblebee™, Optimus Prime® und Megatron® machen konnten“, sagt di Bonaventura. „Danach fragten wir uns erst selbst, wer unsere Lieblinge sind und gaben zudem eine Umfrage an die Fans raus. Daraus haben wir eine Liste mit Lieblings-Transformern® zusammengestellt. Uns ist klar, dass der eine oder andere gerne noch andere Roboter im Film gehabt hätte, aber wir konnten einfach nur eine bestimmte Anzahl dieser komplexen Wesen im Film bewältigen.“

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