Mittwoch | 30. Mai 2012 | 18:09 Uhr
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    Action, Science Fiction | USA 2007
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      • | Beteiligung des Militärs

      • „Ich wollte, dass die Story eine globale Größe hat“, sagt Bay, „also war ich darauf angewiesen, mit dem Militär zusammenzuarbeiten. Ich habe mit dem Verteidigungsministerium schon bei einigen Projekten zusammengearbeitet und es gibt eine hervorragende Arbeitsbeziehung. Ich kannte also die wichtigsten Vorgaben. Ich hatte anfangs aber Sorgen, dass es diesmal nicht so reibungslos laufen würde. Amerika befindet sich im Krieg gegen den Terrorismus und darauf liegt völlig selbstverständlich das Hauptaugenmerk der Armee.“

        Das Militär wurde eingeladen, sich zu beteiligen, und brachte zudem einige eigene Ideen mit an den Tisch. Die Militäreinrichtungen, die man im Film zu sehen bekommt, sind die Holloman, Kirtland und Edwards Luftwaffenstützpunkte und das Pentagon.

        In der Zusammenarbeit mit verschiedenen Militärabteilungen konnte die Produktion Highend-Militärgerät ‚ausborgen’, das es nirgendwo sonst gibt: die CV-22 Hubschrauber-Flugzeuge, die F-117 Bomber, die C-130 Transportflugzeuge und die C-17, die Bay in „Spooky Gun Ship” umbenannte.

        „Wir hätten diesen Film nicht ohne die Unterstützung des DOD machen können“, sagt Bryce. „Denn obwohl es eine Fantasie ist, haben sie verstanden, dass unsere Darstellung des Militärapparates ein reales Fundament haben muss, und sie wollten eine akkurate Darstellung ihrer Soldaten und ihrer Technik. Die Unterstützung, die wir erhielten war außergewöhnlich. Wir sind stolz auf die Tatsachte, das fast jede Militär-Rolle – inklusive Statistenrollen – von einem Militär oder einem Ex-Militär gespielt wurde.“

        „Der CV-22 ist phänomenal”, sagt Assistant Location Manager Mike Burmeister. „Er ist wie eine Kombination aus einem Hubschrauber und einem Flugzeug. Die Propeller werden um 90 Grad gedreht und dann wird aus dem Hubschrauber ein Jet, der 800 km/h fliegen kann. Die Air Force hat drei davon in ihrem Arsenal und als sie in Holloman landeten, kamen sogar die Stutzpunkt-Kommandanten raus, um zuzuschauen.”

        Während der mehrwöchigen Dreharbeiten auf dem Luftwaffenstützpunkt Holloman wurde Major Daniel Ferris zu einem beliebten Mitglied der Crew. Als leitender Air Boss für das Set stand er in ständigem Kontakt mit Bay und seinem Regieassistenten Simon Warnock sowie mit seinen Air Force-Piloten. Ferris kam an das Set und koordinierte die Bombenabwürfe einer Warthog-Staffel mühelos mit der Action, die am Boden von den Kameras aufgenommen wurde. Außerdem assistierte er entscheidend bei den Luft-Luft-Dreharbeiten und war eine große Hilfe für Luftaufnahmen-Koordinator Alan Purwin und Luftaufnahmen-Kameramann David Nowell.

        „TRANSFORMERS” ist das erste Filmprojekt, das nach den Anschlägen vom 11. September wieder im Pentagon und in seiner Umgebung drehen durfte. Die Schauspieler und Crewmitglieder waren sich der Verantwortung bewusst, die sie damit übernommen hatten, und hielten sich wortgetreu an jede Vorgabe. Als die Dreharbeiten beendet waren, wurden Team und Darsteller in die private 9/11 Memorial Chapel des Pentagon eingeladen.

        „Das Militär ist ein unvermeidlicher Bestandteil dieses Filmes. Es greift ein, sobald eine Bedrohung von außen auftritt“, sagt di Bonaventura. „So ist der Film zwar nicht als Militärfilm gedacht, aber es ist eben kaum vorstellbar, dass sich das Militär nicht ziemlich schnell einmischt, wenn 10 Meter hohe Roboter anfangen unsere Städte zu zerstören?“

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