Mittwoch | 30. Mai 2012 | 18:09 Uhr
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    Action, Science Fiction | USA 2007
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      • | Location

      • Location Manager Ilt Jones und sein Team arbeitete während der gesamten Produktion eng mit dem Department of Homeland Security zusammen. Nicht nur, wenn es um die Arbeit in Regierungsgebäuden oder auf staatlichen Geländen ging, sondern auch bei der Arbeit in touristischen Gebieten, bei der Abstimmung von Flugzonen für Hubschrauber und Kameraflugzeuge, sowie beim Transport von Waffenarsenalen für die großen Actionsequenzen an öffentlichen Plätzen. Sein Team arbeitete außerdem eng mit dem Verteidigungsministerium zusammen, um den Transport der Produktion auf die verschiedenen Militärstützpunkte zu organisieren – keine leichte Aufgabe, wie sich herausstellen sollte.

        Drehbeginn war am 9. April 2006 mit Aufnahmen für die Vorproduktion. Anschließend begann der Hauptdreh am 22. April auf dem Holloman Luftwaffenstützpunkt, Heimat der 49th Fighter Wing-Einheit in Alamogordo, New Mexico. Die Filmproduktion verbrachte die meiste Zeit auf dem White Sands Missile Range-Gelände, dem Gelände, auf dem der erste Atombombentest durchgeführt wurde. Dieses Areal grenzt an den Holloman-Stützpunkt und ist im Besitz der US Army. Seit Jahren wird Missile Range als Truppenübungsplatz der Army und der Air Force genutzt.

        Jones uns sein Assistent Burmeister, der die Holloman-Dreharbeiten betreute, sowie der DreamWorks Sicherheits- und Umweltberater Jim Economos heuerten mit UXB International eine der größten und anerkanntesten Firmen für Sprengkörper-Entsorgung an, um sie nach scharfen Minen und nicht explodierten Raketen und Granaten suchen zu lassen. „Sie haben 10 Hektar für uns durchkämmt“, so Jones, „und das bis in über einem Meter Tiefe, so dass wir unser Beduinencamp aufbauen – und ironischerweise auch wieder in die Luft jagen konnten – ohne dass wir Angst haben mussten, dass jemand auf eine Bombe tritt.“

        Jones arrangierte außerdem, dass sie ihre eigenen Sprengkörper für die Spezialeffekte mitbringen durften. „Wir mussten dafür sorgen, dass unsere bescheidenen Bomben getestet waren, bevor wir sie zum Stützpunkt bringen durften“, lacht er. „Und wenn wir etwas explodieren ließen, war ihr FOD [Foreign Object Debris]-Personal zur Stelle, um zu kontrollieren, dass wir nichts zurücklassen und alles gewissenhaft wieder räumen. Sie haben wirklich alles kontrolliert, von den Frequenzen unserer Funkgeräte bis zu den Crewmitgliedern. Wir mussten sicherstellen, dass unsere Filmarbeiten nicht den alltäglichen Ablauf ihrer Operationen beeinträchtigte.“

        Es ist wichtig anzumerken, dass die Produktion für alle Kosten aufkam, die der Armee durch ihre Unterstützung entstanden sind – Treibstoff, Wartung sowie Personalkosten aller Militärangehörigen, die am Film mitgearbeitet haben. Die Männer und Frauen, die freiwillig als Statisten dabei sein wollten, arbeiteten in ihrer Freizeit, und die Aufnahmen militärischer Gerätschaften und Einsätze wurden während Routineeinsätzen oder Testmissionen gedreht.
        „Wir haben die Aufnahmen bestimmter Sequenzen mit geplanten Manövern und Tests abgestimmt“, sagt Jones. „Es war eine Symbiose. Die Air Force führt ständig Manöver mit ihren Flugzeugen durch und wir haben sicher gestellt, dass wir im richtigen Moment dabei sind. Wir brauchten beispielsweise Aufnahmen von den C-130 und sind deshalb nach Kirtland gefahren, um dort die Transportflugzeuge beim Einladen zu filmen, so dass es im Film aussieht, als würden Truppen ausgesandt.“

        Die schiere Größe der Studiosets und erst recht die echten Locations versetzten die Schauspieler und das Team immer wieder in Erstaunen. Viele waren beispielsweise vor den Dreharbeiten noch nie am Hoover Damm gewesen, und auch für LeBeouf, Fox, Duhamel, Turturro und Taylor waren die Dreharbeiten ihr erster Kontakt mit dem architektonischen Wunder.

        Der zwischen 1931 und 1935 erbaute Hoover Damm wurde ursprünglich am 30. September 1935 von Präsident Franklin Roosevelt als Boulder Damm eingeweiht und bekam erst später seinen heutigen Namen. Der Damm liegt an der Grenze zwischen Arizona und Nevada, ungefähr 50 Kilometer von Las Vegas entfernt, und gehört zu beliebtesten Touristenattraktionen in den Vereinigten Staaten. Seit den Anschlägen vom 11. September durfte dort nicht mehr für Fernsehen oder Kino gedreht werden. Als die „TRANSFORMERS”–Crew anrückte, begann gleichzeitig die sommerliche Hauptsaison. Der nach Herbert C. Hoover benannte Damm, in dessen Amtszeit das Projekt angelegt wurde, spielt im Film eine geheimnisvollere Rolle als in seiner Kraftwerkswirklichkeit. Für die Autoren Kurtzman und Orci war der Damm die perfekte Struktur, um ein außerirdisches Wesen gefangen zu halten: die imposante Betonbarriere beherbergt nicht nur den eingefrorenen Megatron® (von der Regierung als „Iceman“ bezeichnet), sondern dient außerdem als geheimes Hauptquartier für die verdeckt arbeitende Militäreinheit Sector 7.

        Neben den allseits bekannten sieben Weltwundern gibt es noch weitere Listen mit Weltwundern. Der Hoover Damm findet sich neben Eifelturm, Big Ben und Mount Rushmore unter den „sieben vergessenen, modernen Wundern der Welt“.

        Auch wenn Jon Voight den Damm schon vorher besucht hatte, nutzte er genauso wie Turturro das eindrucksvolle Setting als Hilfestellung für die Rolle. „Es ist wie beim Spiel mit meinen Kindern“, erklärt Turturro. „Alles was um einen herum ist hilft einem, eine bestimmte Spielrealität zu schaffen.“

        Das dramatische Finale des Filmes wurde in verschiedenen Teilen auf dem Studiogelände von Universal gedreht und anschließend an sechs Wochenenden in der Innenstadt von Los Angeles, wo Woche für Woche bestimmte Straßenzüge hergerichtet wurden, als hätten sie gerade den Weltuntergang überstanden. Schutt, Asche, Krater, ausgebrannte Trümmer, Rauch und umgeschmissene Autowracks lockten jedes Wochenende neugierige Zuschauer an.
        „TRANSFORMERS” ist die erste Filmproduktion, die eine Drehgenehmigung für das neu gestaltete Griffith Park Observatory bekam. Das Planetarium, das im Januar 2002 für eine aufwändige, auf drei Jahre ausgelegte Renovierung geschlossen wurde, sollte weniger als einen Monat nach den Dreharbeiten wieder geöffnet werden. Weil die Bauarbeiten nicht rechtzeitig beendet waren, gab es Bedenken der Verantwortlichen, dass sich die Fertigstellung durch die Dreharbeiten noch mehr verzögern würde. Glücklicherweise beendete die Baufirma gerade ihre Arbeit, als die Produktion anrückte. Jones und die Filmproduktion sind dem Stadtrat Tom LaBonge und natürlich dem Direktor des Observatoriums Dr. E.C. Krupp unendlich dankbar, dass sie ihnen die Möglichkeit gaben, auf dem Gelände der Sehenswürdigkeit zu drehen.

        Weitere Locations der 83tägigen Dreharbeiten waren das Kreuzungen der Autobahnen 110 und 105 sowie der Adams Bezirk, einer der ältesten Stadtteile von Los Angeles, wo die Witwickys leben. Ein stillgelegtes Kraftwerk in Redondo Beach bildet den Hintergrund für die erste Decepticons®-Begegnung von Sam und Mikaela. Das Rathaus war Drehort für Szenen im Verteidigungsministerium, Bobby Bolivias Gebrauchtwagenhandel fand man in Pasadena, und Long Beach ist die Bühne für eine Roboter/Auto-Verfolgungsjagd. Eine kleinere Crew machte zudem wichtige Zusatzaufnahmen in Detroit, Washington, D.C. und Alaska.

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