Mittwoch | 30. Mai 2012 | 18:09 Uhr
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    Action, Science Fiction | USA 2007
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      • | Die Transformers werden erweckt

      • Ein Transformer™ besteht aus tausenden einzelnen Teilen, die in ihrer Kombination eine lebende Maschine entstehen lassen. Diese Beschreibung eines Transformers trifft auch für Michaels Bays Film „TRANSFORMERS” zu. Der für seine Sorgfalt berühmte Regisseur begutachtete jedes Teil, das im Laufe der Entwicklungsphase durch die Hände von hunderten Spezialisten ging, behielt es im Auge und sorgte dafür, dass es genau nach seinen Vorstellungen gestaltet wurde.

        Als er seine Produktionsfabrik aufgestellt hatte, führte er seine Truppen in einen ultimativen Actionangriff auf ein Filmprojekt von Schwindel erregender und epischer Größe.

        Die Nachricht, dass Michael Bay ein Realfilm-Epos aus den Ideen der berühmten 80er Jahre-Actionfiguren macht, verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Ganze Legionen von langjährigen Fans und heutigen FX-Arbeitern wanderte zu ILM ab, um bei der Entstehung dieses Filmes mitarbeiten zu können. Es gab verschiedene Divisionen in Bays Armee, und die Animatoren kamen ungefähr auf halber Streck zum Zug. Zuerst war da die Phalanx der konzeptionellen Zeichner, die das Aussehen und Funktionieren dieser ‚Charaktere’ ersinnten. Dann gab es ‚virtuelle Mechaniker’, die die einzelnen Teile der Roboter herstellten und ihr Zusammenspiel erarbeiteten. Und schließlich kamen die Animatoren, die „Gepettos“ der Computergeneration, die den Wesen ihr Leben einhauchten.

        Nur wie spielt man einen gigantischen Roboter und wie bewegt man ihn glaubhaft durch die eindringlichen Actionszenen des Films? Nun, man folgt Bays Vorstellungen und macht sich klar, welcher Roboter welche Persönlichkeit hat. Seine Idee machte Bay deutlich, indem er auf Charaktere oder Schauspieler anderer Filme verwies, die bestimmte Charakteristika haben, die er für seine Transformers™-Wesen wollte.

        Laut Benza war „Michael J. Fox in ‚Zurück in die Zukunft’ Michaels Vorlage für Bumblebee™. Liam Neeson – in verschiedenen seiner Rollen – passte gut als Inspiration für Optimus Prime®.“
        Als sie die Bewegungsfähigkeiten der Charaktere festlegten, achteten die Animatoren zwar darauf, die Gesetze der Physik nicht zu sehr zu strapazieren – was Masse und Gewicht angeht – doch dann wurden diese Gesetze zum Teil wieder über Bord geworfen. Michael Bays Vision war, dass sich diese 15 Meter-Giganten mit der Eleganz und Kraft von Martial Arts-Meistern bewegen – wendige Krieger, die sich elegant und fließend bewegen. Bay war es sehr wichtig, dass die Roboter Krieger sind, die in keiner Weise durch ihre Größe eingeschränkt werden.

        Das Maß an Realismus, das Bays Team erreichen konnte, wäre vor drei Jahren noch nicht möglich gewesen, nicht ohne das Aufkommen der modernsten Generation von 64-bit Supercomputern.
        Der Vollkommenheitsgrad, den Bays technische Crew erreichte – changierende Autolackierungen, kolossale Explosionsszenen, Roboter, die sich in Umgebungen wie Sandstürmen bewegen und gigantische Maschinen, die so mit Menschen interagieren als hätten beide eine echte Persönlichkeit — das ist die neue Richtgröße, was in Sachen Filmeffekte möglich ist. Und das macht natürlich auch einen der größten Reizes des Filmes aus.

        „Die Spezialeffekt-Gemeinde hat aufgehorcht“, so Farrar. „Unsere Kollegen haben uns sehr geschmeichelt und gesagt, dass dieser Film für die technologische Entwicklung heute Ähnliches bedeutet wie ‚Jurassic Park’ zu seiner Zeit. Wir haben sehr viel darüber nachgedacht, wie sich die Roboter bewegen würden, wenn sie real wären. Wie würden sie aussehen? Was müssen sie tun können? Michael ist jemand, der unbedingt will, dass es toll aussieht. Und ich bin absolut seiner Ansicht. Du fängst vielleicht mit schwerfälligen Robotern an, aber schwerfällige Roboter haben wir zur Genüge gesehen. Wir wollten etwas sehr viel Eleganteres erschaffen und das bedeutet, dass man nicht immer darauf Rücksicht nehmen kann, wie sich ein extrem schweres Objekt dieser Größe eigentlich verhalten müsste. Wir wollten Kämpfer, die sich so bewegen, wie man es noch nie zuvor gesehen hat.
        Riesige, tonnenschwere Roboter, die agieren wie Helden in einem Hongkong-Actionfilm. Wir haben uns Schauspieler an Drähten vorgestellt, die durch die Luft jagen können, und das im Prinzip auf die Roboter übertragen.“

        Ein weiterer unterhaltsamer Aspekt eines Michael Bay-Films ist die Tatsache, dass man kleine, aufwändig entworfene und akribisch zusammen gefügte Modelle in tausende kleine Stücke explodieren lassen kann. Bay will, dass diese Modelle so realistisch wie möglich aussehen. Deswegen schickt er nach dem Aufbauen und vor dem Explodieren solcher Modelle seine Legionen ins Feld, die Ruß auf den Lack malen, Staub auf dem Chassis verteilen und ein wenig Dreck hier und da platzieren.“

        „Für einen Film dieser Größe und Komplexität, haben wir ‚TRANSFORMERS’ mit einem sehr engen Zeitplan fertig gestellt“, so Ian Bryce, „ohne dass das den opulenten Eindruck des Filmes geschmälert hätte. Zwischen den Sets, den Fahrzeugen und der außergewöhnlichen und wegweisenden Effekttechnologie wird dieser Film zu einem aufregenden Abenteuer für die Zuschauer.“
        „Ich bin etwas nervös bei der Vorstellung, dass sich meine Großmutter den Film anschaut”, witzelt LaBeouf. „Ich hoffe, sie bekommt keinen epileptischen Anfall im Kino, weil ihr das, was im Film alles passiert, einfach zu viel ist. Aber neben der ‚Hardware’ geht es um die Story. ‚TRANSFORMERS’ ist wirklich ein klassisches amerikanisches Märchen.”

        „Michael Bay macht keine kleinen Filme”, sagt Spielberg. „Hier steckt meiner Ansicht nach sogar noch mehr Produktionsaufwand im Film als in ‚Armageddon’ und ‚Pearl Harbor’. Der Film ist aufregend und düster, wenn es sein muss - und an genau den richtigen Stellen überraschend witzig.”
        Was Spielbergs Lieblings-Transformer angeht, stehen für ihn nur zwei in der engeren Wahl: “Meine Vaterfigur Optimus Prime® und Bumblebee™, aber Bumbleebee™ gewinnt, weil man ihn fahren kann – sich und manchmal auch von ihm fahren lassen kann.”

        „Ich bin wirklich stolz auf ‚TRANSFORMERS’ und darauf, was alle, die an diesem Film gearbeitet haben, dazu beigetragen haben”, sagt Spielberg. “Ich hoffe, dass ‚TRANSFORMERS’ nur der erste Teil eines dauerhaften Franchises ist.”

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