FILMDETAILS | Couchgeflüster - Die erste therapeutische Liebeskomödie
Couchgeflüster - Die erste therapeutische Liebeskomödie
Komödie,
Liebesfilm
| USA 2005
WERBUNG
| Nur in New York City
„Dir geht es bestens ... bis zu plötzlich kollabierst“ - Großmutter Blanch
New York und Liebesgeschichten gehören einfach zusammen. Liebesgeschichten passen zu New York. Von DIE GROSSE LIEBE MEINES LEBENS (An Affair to Remember, 1957) über DIE STADTNEUROTIKERIN (Annie Hall, 1977) bis zu MONDSÜCHTIG (Moonstruck, 1987), jedes Mal, wenn eine romantische Komödie sich im Big Apple abspielt, verlieben sich die Kinozuschauer auch in diese Stadt. Das Kino, so kann man sagen, pflegt selbst eine lange Liebesaffäre mit der Stadt New York. Deshalb bilden die Ansichten und der Sound Manhattans auch den idealen Hintergrund für COUCHGEFLÜSTER. „Die Stadt hat mich wesentlich zu dieser Geschichte inspiriert“, sagt Ben Younger. „New York ist faszinierend, ein multinationaler und multikultureller Schmelztiegel. Die Unterschiede, die in der Geschichte eine so große Rolle spielen, spiegeln sich im Stadtbild wieder. New York besteht eigentlich nur aus Gegensätzen.“ In diesem Sinne spielt die Riesenstadt am Hudson River im Film die vierte Hauptrolle. „Ich liebe es, mitten in New York zu drehen“, begeistert sich der Regisseur, der in Brooklyn geboren wurde und aufwuchs. „Schon bei meinem ersten Film RI$IKO – DER SCHNELLSTE WEG ZUM REICHTUM (Boiler Room, 2000) habe ich sehr dafür gekämpft, die Aufnahmen ausschließlich an Originalschauplätzen in der Stadt stattfinden zulassen. Und das galt genauso für COUCHGEFLÜSTER, denn auch diese Geschichte gehört hierher. Hier habe ich sie ja auch geschrieben.“
„New York ist ein Charakter des Films“, bestätigt Jennifer Todd. „Diese Stadt ist ein Ort für Zufälle, ein Ort der Überraschungen. Außerdem ist New York sehr fotogen, besonders im Herbst, zu der Jahreszeit, in der sich auch unsere Geschichte abspielt.“ Und Meryl Streep ergänzt: „New York ist der beste Ort auf der Welt, um einen Film zu drehen. Zuweilen wirkt die Stadt imposant und urban, manchmal geht es hier auf den Straßen aber auch zu wie in einer Kleinstadt.“
In der Absicht ein stimmiges Bild des New Yorker Milieus zu zeichnen, engagierte Ben Younger für sämtliche Nebenrollen ausschließlich hier beheimatete Schauspieler. Dazu zählen auch Annie Parisse und Jon Abrahams, die Darsteller Katherines und Morris’, der besten Freunde Rafis und Davids. „Die beiden sind wirklich sehr komisch“, findet Ben Younger. „Sie machen ihren Job, der darin besteht Umas und Bryans Charaktere zu unterstützen und dem Film dieses typische New Yorker Lebensgefühl einzuhauchen, wirklich ausgezeichnet.“ Annie Parisse, die Rafis beste Freundin Katherine spielt, bemühte sich sehr darum, die Beziehung zwischen den beiden Frauen möglichst authentisch wirken zu lassen. „Katherine ist für Rafi eine große Stütze“, meint Parisse. „Sie denkt sehr viel über Rafi nach und macht sich große Sorgen um sie. Sie fragt sich, wohin führt diese Beziehung? Was für ein Typ ist dieser David eigentlich? Tut er Rafi gut?“ Morris hingegen trägt deutliche Züge eines „kleinen Soziopathen“, wie sein Darsteller Jon Abrahams formuliert. Dieser Charakterisierung darf man getrost zustimmen, wenn man bedenkt, dass Morris die irritierende Angewohnheit pflegt, jeder Frau, die ihn zurückweist, an ihrer Haustür eine Sahnetorte ins Gesicht zu werfen. „Morris“, so Abrahams weiter, „hat eigentlich keine Probleme damit, Frauen kennen zu lernen, aber beim ersten Date sagt oder macht er etwas so Unmögliches, dass keine von ihnen ein zweites Mal mit ihm ausgehen will. Die einzige Möglichkeit, mit diesen – selbst verschuldeten – Zurückweisungen umzugehen, besteht für Morris im Tortenwerfen.“