FILMDETAILS | Couchgeflüster - Die erste therapeutische Liebeskomödie
Couchgeflüster - Die erste therapeutische Liebeskomödie
Komödie,
Liebesfilm
| USA 2005
WERBUNG
| Die Schauplätze
Abgesehen von den Therapieszenen, entstanden alle Aufnahmen für COUCHGEFLÜSTER an Originalschauplätzen in New York. Darauf legte Regisseur Younger, der die genauen Drehorte schon Monate vor Drehbeginn in seinem Skript festgelegt hatte, großen Wert. So zog die Crew mitsamt ihres Equipments kreuz und quer durch die Stadt, von den Chelsea Piers in die Bronx und von dort nach Greenpoint, Brooklyn, wo man in Youngers ehemaligem Apartment drehte. Die Innenaufnahmen fanden in verschiedenen Wohnungen und in ausgewählten New Yorker Institutionen wie Dean & Deluca oder Magnolia Bakery statt. „Aufnahmen an Originalschauplätzen sind denen, die im Studio entstanden sind, immer überlegen“, erklärt Younger. „Es gibt da etwas, das man nicht nachmachen kann, eine bestimmte Atmosphäre. Für unseren Film, der ja ganz typische New Yorker Charaktere und Probleme beschreibt, war es besonders wichtig, die Atmosphäre der Stadt so authentisch wie möglich einzufangen.“
William Rexer, Kameramann und langjähriger Mitarbeiter Ben Youngers, unterstreicht die Wichtigkeit authentischer Drehorte. Als gebürtiger New Yorker behauptet er, dass er „sofort sagen kann, ob ein Film wirklich in New York gedreht wurde oder dies nur von sich behauptet. Man erkennt es“, so erläutert er, „an der Art der Architektur, an der Größe der Straßen, an der Qualität des Herbstlichtes und an der Kleidung der Statisten.“ „Ben, Mark und ich“, so Rexer weiter, „suchten Schauplätze in der Stadt aus, an denen sich auch die wirklichen New Yorker wohlfühlen, die aber nicht immer ideale Bedingungen für einen Dreh boten. Aber unsere Crew konnte mit diesen Schwierigkeiten fertig werden. Ben und ich wollten den Zuschauern durch den Film ein wenig auch unser New York nahe bringen, wir wollten, dass auch sie sich in unsere Stadt verlieben.“
Dadurch, dass sich das Filmteam zum allergrößten Teil aus New Yorkern zusammensetzte, entstand auf dem Set eine geradezu nachbarschaftliche Atmosphäre. Freunde, Verwandte und Bekannte der Mitarbeiter kamen gelegentlich vorbei und sahen dem bunten Treiben zu. An einem Drehtag filmte man in unmittelbarer Nähe zu Meryl Streeps Apartment, so dass diese einfach ihren Hund mitbrachte, dem sofort ein Cameo-Auftritt zugestanden wurde. Leider fiel die Szene später dem Schnitt zum Opfer, obwohl, wie Streep anmerkt „mein kleiner Schatz damit sicher seinen internationalen Durchbruch geschafft hätte.“ Auch Uma Thurman, die im Alter von fünfzehn Jahren nach New York zog, hat die Dreharbeiten mitten in der Stadt sehr genossen: „Es war toll vor meinem Lieblings-Coffee-Shop auf der Straße zu stehen und eine Szene zu spielen. Normalerweise agiert man in irgendwelchen Settings, zu denen man überhaupt keine Beziehung hat. Dort fühlt man sich wie in einem Vakuum.“
Dreharbeiten an Originalschauplätzen, in diesem Fall an Orten innerhalb einer extrem lebhaften Riesenmetropole, bereiten allerdings auch enorme Probleme, wie Ben Younger bemerkt: „Es ist vor allem sehr schwierig, die Geräuschkulisse unter Kontrolle zu bekommen. Wir hatten sehr mit Straßenlärm, schimpfenden Passanten, freundlich hupenden Taxifahrern und sonstigen akustischen Erscheinungen zu kämpfen. Außerdem spielte das Wetter oft nicht mit. Abgesehen davon, ist es nicht immer einfach, die schweren, sperrigen und oft äußerst empfindlichen technischen Geräte in Aufzügen zu verstauen oder über viele Treppenstufen zu bugsieren. Aber der Film war uns diese Anstrengungen wert.“