Donnerstag | 31. Mai 2012 | 08:03 Uhr
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  • S.H.I.T. - Die Highschool GmbH

    Komödie | USA 2006
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      • | Das Bestreben, angenommen zu werden: Eine erschwin

      • „S.H.I.T. - Die Highschool GmbH” wurde bei Shady Acres, einer bei Universal Pictures ansässigen Produktionsfirma, aus der Wiege gehoben. Das Unternehmen wurde von Tom Shadyac gegründet und ist beschäftigt Michael Bostick. Shadyac und Bostick, die bereits bei Filme wie “Der Dummschwätzer”, “Bruce Allmächtig” und demnächst “Evan Almighty” zusammengearbeitet haben, gelangten über ihre Verbindungsleute bei der United Talent Agency an das Drehbuch. Über diesen Kanal lief auch der Kontakt mit Drehbuchautor Mark Perez. Shadyac und Bostick mochten an der Geschichte zu „S.H.I.T. - Die Highschool GmbH“, dass sie voller Herz steckte.

        Was Shadyac am Konzept besonders gefiel, „war die Art, wie die Story sich mit Fehlern im Bildungssystem auseinandersetzt, durch die jegliche Kreativität und letztendlich das gesamte Lernen erstickt werden.“

        „Ich glaube, Tom und ich sind am Besten bei Konzeptkomödien, besonders wenn dabei die Menschlichkeit angesprochen wird. Wir haben sofort auf das Drehbuch reagiert“, merkt Bostick an. „Wir hielten es für eine ausgezeichnete Grundlage. In „S.H.I.T. - Die Highschool GmbH” steckt ein bestimmter Optimismus, und es ist eine Komödie mit Herz.“

        Renommierte Filmemacher, die das Drehbuch ebenfalls gelesen hatten, bewarben sich bei Team Shady Acres als Regisseur für „S.H.I.T. - Die Highschool GmbH”. Die Produzenten sprachen mit über 30 Bewerbern, die Interesse an dem Stoff hatten. Schnell kristallisierte sich jedoch heraus, dass der angesehene Autor und Produzent Steve Pink der ideale Mann wäre. Pink war Drehbuchautor von zwei erfolgreichen John Cusack-Komödien: „Grosse Pointe Blank – Ein Mann, ein Mord“ (1997) und „High Fidelity“ (2000).

        Shadyac sah sich durch Pinks Interpretation über die Botschaft des Stoffes, das die herrschenden Zustände infrage gestellt werden und man sich seinen eigenen Weg bahnen muss, in seiner Meinung bestätigt, den richtigen Regisseur gefunden zu haben. „Steve hat uns sein Interesse für das Projekt dargelegt. Er glaubt daran, dass jeder für sich selbst sein bester Lehrer ist“, so der Produzent.

        Pink saß für „S.H.I.T. – Die Highschool GmbH“ zwar das erste Mal im Regiestuhl, sein Talent für Komödien hatte er jedoch schon als Drehbuchautor und Produzent unter Beweis gestellt. „Wir - das Studio und die Produzenten - waren uns einig, dass Steve der Richtige ist“, fährt Shadyac fort. „Wir waren große Fans seiner Bücher. Sowohl „Grosse Pointe Blank – Ein Mann, ein Mord“ als auch „High Fidelity“ zählen zu unseren Favoriten. Daher waren wir überzeugt, dass Steve Intelligenz und Integrität einfließen lassen würde und dabei nicht den Bezug zum Thema vergessen würde.“

        „Pink hatte zwar noch nie einen Film inszeniert, verfügte aber über seine Theaterarbeit über genügend Schauspiel- und Regieerfahrungen“, ergänzt Shadyac. „Wir wussten, dass er die Sprache der Schauspieler kennt und es sich zutrauen würde, sie auch für einen Film zu leiten. Da die Besetzung hauptsächlich aus unerfahrenen Schauspielern bestand, war dies ein entscheidender Punkt.“ Lachend fügt er hinzu: „All diese Gesichtspunkte waren für mich wichtiger als wenn mir jemand auf meiner Couch erklärt hätte, wie er eine bestimmte Szene drehen würde.“ Pink erinnert sich, dass er sich bei seinem ersten Treffen mit Shadyac und Bostick leidenschaftlich mit den Themen des Drehbuchs identifizieren konnte und den Kampf der einzelnen Figuren zwischen Anerkennung und Zurückweisung verstand. Daraus ergab sich schließlich auch die Komik, die ohne flache und pubertäre Witze auskommt.

        Der Regisseur ging mit der Vorstellung der Produzenten konform, „ein System in Frage zu stellen, das fälschlicherweise darauf beharrt, für ein Individuum innerhalb der Gesellschaft der sicherste Weg zum Erfolg zu sein, wenn es um die Ausbildung auf einem College geht. Wobei diese Ausbildung in vielen Bereichen eher einem industriellen Prozess ähnelt und weniger der Wertevermittlung dient. College-Absolventen werden wie am Fließband produziert, statt inspirierte und fantasievolle Menschen auszubilden.“ Pink wählte für sich das Projekt aus, weil er fand, dass „überall dort ein großes komödiantisches Potential steckt, wo Außenseiter zu Helden werden, wo jemand versucht, Dinge unkonventionell anzugehen und dabei noch Spaß hat. “

        Pink war davon begeistert, dass die im Drehbuch gezeichnete Geschichte „von Studenten handelt, die ihren Werdegang, ihre Hauptfächer und ihre Ziele selbst bestimmen. Es gibt weder Pflichtlektüren noch Pflichtveranstaltungen. Alles erfolgt aus eigener Motivation, und daraus entwickelt sich eine Eigendynamik.“

        Nach seiner Drehbucherfahrung mit unbequemen Themen über Generationskonflikte stellte die Regie kein Problem für Pink dar. Dank eines erfahrenen Teams konnte er sich in seiner neuen Rolle als Regisseur gut einleben. Seine Bescheidenheit wurde am Set gut aufgenommen. „Obwohl er keine Erfahrung als Filmregisseur hatte, wurde er vom gesamten Team sofort respektiert“, erzählt Bostick. „Das Team merkte schnell, dass Steve keine Scheu hatte, um Hilfe zu fragen.“

        „Es ist mein Regiedebüt, und ich hatte eine genaue Vorstellung davon, wie ich bestimmte Dinge umsetzen wollte“, so Pink. „Gelegentlich lag ich daneben, doch das Team hat mir dann stets aus der Patsche geholfen. Gelegentlich hatte ich aber auch Recht, und die Mitarbeiter wollten mir trotzdem aus der Patsche helfen.“

        Besonders in Produzent Shadyac fand Pink einen willkommenen Lehrer. „Toms Geduld, sein Wissen und sein Rat waren in nahezu allen Phasen entscheidend für meinen Erfolg als Regisseur. Er ist ein ausgezeichneter Regisseur, und ich kann mich wirklich glücklich schätzen, dass er mich bei meiner ersten Filmregie unterstützte. Immer wenn ich sprichwörtlich über Bord ging, waren Tom, Michael Bostick und Amanda Palmer da, um mich wieder ins Boot zu ziehen.“

        Nachdem nun Produzenten, Regisseur und ein fertiges Drehbuch an Bord waren, ging es darum, Erstsemestler zu finden, die sich für das erschwindelte College einschreiben würden.

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