Es mag relativ einfach sein, die Form oder die Farbe eines Hauses zu verändern, aber es ist nicht so einfach darauf zu warten, dass sich ein Garten mit den Jahreszeiten entwickelt. Was man auf der Leinwand sieht, durfte sich natürlich nicht von einem Tag auf den nächsten verändern, weswegen der Lauf der Natur angehalten werden musste. Daher wurden falsche Bäume und Blumen unter die echten gemischt. Es wurde alle zwei Wochen neu bepflanzt, damit die Blumen regelmäßig blühten. Die gleiche Herangehensweise gab es auch beim Küchengarten und den Feldern rund um das Haus der Großmutter, das eigens neben einer großen Eiche gebaut wurde. Die Stammesleute der Bogo-Matasalaï waren auch keine authentischen Massaikrieger, sondern Schauspieler, die aufgrund ihrer Größe ausgewählt wurden. Der kleinste war 1,95 Meter und der größte 2,10 Meter. Sie waren in farbenfrohe Kostüme und Perlenketten gekleidet. Für die Szene in dem hohen Gras mussten sie sogar 20 cm hohe Plateausohlen tragen damit sie noch größer erschienen.