Als Filmkomponisten und Soundtrack-Produzenten engagierte Co-Autor/Regisseur Snyder Tyler Bates, mit dem er bereits bei „Dawn of the Dead“ zusammengearbeitet hatte.
Snyder bat Bates um einen mitreißenden Sound, der die emotionale Reaktion auf das Opfer der heldenhaften Spartaner noch intensiviert. In diesem Sinne wob Bates einen groß angelegten Klangteppich mit Symphonieorchester und Chor, der im berühmten Abbey-Road-Studio der Beatles eingespielt wurde. Doch die Ton-Palette ist für einen Studiofilm mehr als ungewöhnlich: Die aus dem Iran stammende Sängerin Azam Ali – die mit ihrer exotischen Stimme schon verschiedene TV- und Filmsoundtracks geprägt hat (darunter aktuell „The Nativity Story“/Es begab sich aber zu der Zeit…) – gestaltet akustisch das spartanische Ambiente und die persische Bedrohung.
„Ich stelle mich auf die Buchvorlage des Films ein und konzentriere mich auf den unbändigen Freiheitswillen der Spartaner“, sagt Bates. „Kompliziert war besonders die Gestaltung einer trotz der ständig wechselnden Landschaft einheitlichen Musik, die eine Art roten Faden bildet und die epischen und emotionalen Eigenheiten des Films betont. Dazu muss ich einen Stil verwenden, der ebenso erfinderisch vorgeht wie der Film an sich.“
Snyder zeigt sich von Bates’ Score begeistert: „Dadurch bekommt der Film mythologische Züge. „Er ätzt sich beim Anschauen in die Bilder ein und verleiht ihnen eine Dimension, die sie allein nie erreicht hätten.“
Abschließend sagt Snyder: „Die Verfilmung dieses Buchs hat uns vor viele interessante und schwierige Aufgaben gestellt, aber keiner der Beteiligten ist auch nur einen Moment lang vor ihnen zurückgeschreckt. Nicht nur die Darsteller, auch die Produzenten und alle meine Mitarbeiter hinter der Kamera waren in jeder Phase für mich und den Film da – nicht nur physisch, sondern auch seelisch und kreativ. Ohne sie würde der Film ganz anders aussehen. Ein wirklich fantastisches Team.“