FILMDETAILS | Alien Autopsy - Das All zu Gast bei Freunden
Alien Autopsy - Das All zu Gast bei Freunden
Science Fiction,
Komödie
| Großbritannien 2006
WERBUNG
| Das Team
Der britische Produzent Barnaby Thompson war genau wie Kuhn und Davies sofort von Rays und Garys Geschichte fasziniert. „Als Will das Drehbuch geschrieben hatte, holten sie mich mit an Bord, um bei der Produktion zu helfen, und wieder passierte das Gleiche: Wer die Story hört, ist sofort mit dabei! All die unerwarteten Wendungen, die unsere Helden durch die Handlung katapultieren, sind einfach überwältigend. Fast wirkt das wie die fantastische Geschichte des Mannes, der sich in einen Hund verwandelt, und jede Szene ist unglaublicher als die anderen.“
Mithilfe von Thompson suchte das Team nach einem geeigneten Regisseur, der das entscheidende Potenzial der Story umsetzen und die unglaubliche Geschichte glaubhaft erzählen konnte. Jonny Campbell kam sehr schnell ins Spiel, wie Thompson erklärt: „Jonny kann bereits eine makellose TV-Karriere vorweisen: Er hat die gefeierten Filme ,Shameless‘ und ,Phoenix Nights‘ gedreht. Wir suchten einen Regisseur, der die Story nicht nur realistisch anpackt, sondern auch mit Humor. ,Shameless‘ ist sehr komisch, weil uns die Hauptfiguren und ihre Welt überzeugen.“
Campbell machte gerade Urlaub, als Davies ihn anrief. „Das Angebot war äußerst vielversprechend“, erinnert sich Campbell. „Normalerweise bekommt man ein Drehbuch geschickt und reagiert darauf. In diesem Fall rief Will an und sagte, dass er an einer unglaublichen Story arbeitet, aber am Telefon wollte er nicht darüber reden. Ich sollte sogar eine Vertraulichkeitsvereinbarung unterschreiben, bevor er mir mehr erzählen könnte! Das hat meine Neugier sofort geweckt. Dann gab Will mir das Skript, das mich regelrecht umhaute. Die Story wirkt im buchstäblichen Sinne ,unglaublich‘, aber trotzdem ist jedes Wort darin wahr! ,Alien Autopsy‘ ist ein Projekt, wie man es nicht jeden Tag angeboten bekommt. So etwas konnte ich unmöglich ablehnen.“
„Bei der Dynamik, mit der die Story ständig die Richtung wechselt, konnte ich wirklich nicht vorhersehen, was als Nächstes geschieht“, fährt Campbell fort. „Ich las also zu Ende und dachte: ,Das kann doch nicht wahr sein!‘ Und ich las es gleich noch einmal. Wenn man eine Story vor sich hat, die von Anfang an völlig unvorhersehbar ist, ist das eine hervorragende Voraussetzung. Denn die heutigen Zuschauer kennen sich bestens aus: Sie ahnen schon frühzeitig, wohin der Hase läuft. Bestimmte Situationen werden meist so angelegt, dass die Figuren auf ganz bestimmte Art eingeführt werden – daraus schließt der Zuschauer, was später passieren wird. Doch in diesem Fall bekam ich keinerlei Hinweise in dieser Richtung. Wir hatten also einen guten Ausgangspunkt, auf dem wir aufbauen konnten.“
„Jonny ist ungewöhnlich begabt“, sagt Produzent Thompson. „Mit seinem Sinn für Humor kreiert er ein Denkmal des Absurden.“