Wer eine legendäre biblische Geschichte wie die Arche Noah für unsere moderne Zeit adaptiert, benötigt ein relevantes und spannendes Thema. Eine Erzählung, die den Menschen so viel bedeutet, darf nicht bagatellisiert wird. Die Filmemacher entschieden sich nicht nur bei ihrer Story für das Thema Ökologie, sondern auch die gesamte Produktion sollte nach dem Willen von Shadyac und den Produzenten umweltverträglich gestalten werden.
In Zusammenarbeit mit dem Conservation Fund of Washington, D.C., wurde das Ziel „Null Emission“ für „Evan Allmächtig“ erreicht. Der gesamte Kohlendioxidausstoß, der bei der Produktion entstand, wurde durch die Pflanzung von 2050 Bäumen wieder ausgeglichen. Das Spektrum der Neupflanzungen reichte von Harthölzern wie Eichen bis zu Weichhölzern wie Pappeln und Weiden. Sie wurden im Rappahannock River Valley National Wildlife Refuge in Warsaw, Virginia und im San Joaquin River National Wildlife Refuge, nahe bei Modesto in Kalifornien, gepflanzt.
Produzent Bostick erklärt: „Wir arbeiteten eng mit dem Conservation Fund zusammen, um unseren Kohlendioxidausstoß für die gesamte Produktion zu berechnen. Natürlich bezogen wir auch alle Fahrzeuge und das Konstruktionsmaterial mit ein. Als unser Kohlendioxidausstoß berechnet war, pflanzten wir so viel Bäume, sodass unser klimaschädlicher Einfluss komplett ausgeglichen war.“
„Unser Ziel war es immer, einen umweltverträglichen Film zu machen“, fährt Shadyac fort. „Während der Dreharbeiten haben wir Bretter, Fenster, Türen, Bodenbeläge und sonstiges Material recycelt, wiederverwendet oder verschenkt, anstatt es einfach auf die Mülldeponie zu werfen. Wir haben den Stahl für den Bau der Arche anschließend einschmelzen lassen und den Erlös für Habitat for Humanity gespendet.“
Shadyac betont, dass ein Filmprojekt dieser Größe die Umwelt belastet und die verursachten Schäden möglichst reduziert werden müssen. „Weil wir unsere Crew im Flugzeug transportierten, haben wir Bäume gepflanzt, um die CO2-Bilanz wieder auszugleichen. Dadurch kann man die angerichteten Schäden begrenzen.“
Nicht nur für die Produzenten, auch für die Schauspieler hatte das Umweltbewusstsein einen großen Stellenwert: Morgan Freeman sagt dazu: „Wir sind die neuen Dinosaurier. Und wenn wir nicht aufpassen, werden wir enden wie sie.“
In Zusammenarbeit mir dem Conservation Fund wurden während der Produktion von „Evan Allmächtig“ weitere Umweltschutzmaßnahmen durchgeführt:
Das Material der Studiokulissen wurde dem Habitat for Humanity gespendet. Darunter waren 300 Bäume und Sträucher sowie sonstiges Material wie Fenster und Türen.
Die Internetseite www.getonboardnow.org wurde eingerichtet, um umfassend über den Filmpartner The Conservation Fund zu informieren. Die Besucher werden dort im „Almighty Forest“ für das Ziel „Null Emission“ begeistert. Die Leute können online Bäume kaufen und pflanzen, um die globale Erwärmung zu bremsen.
Es wurde Umwelt-Papier verwendet. Plastik, Aluminium und Glas wurden recycelt.
Die Crew arbeitete mit beidseitig bedruckten Drehbuchseiten.
Die Mitarbeiter bekamen von Tom Shadyac Fahrräder geschenkt, um bei den Dreharbeiten die Autofahrten zu reduzieren.
Neben dem Baugelände der Arche in Crozet, Virginia, wurden als Dankeschön an die Gemeinde Bäume gepflanzt.
Es wurde Mineralwasser der HtoO-Gesellschaft (Hope to Others) getrunken. Die Gesellschaft wurde von Shadyac selbst gegründet. Sie spendet 100 % des Gewinns nach Steuern an Wohlfahrtsverbände auf der ganzen Welt.