Thriller,
Action
| Frankreich / Großbritannien / USA 2006
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| Produktion: Drehort und Ausstattung
Die Dreharbeiten zu „Smokin’ Aces“ fanden tatsächlich in Lake Tahoe statt - der Ort, an dem sich Aces versteckt hält. Es ist eine Gegend, die für ihre unberührten Pinienwälder und für das kristallklare Wasser des Sees bekannt ist. Sowohl Naturliebhaber als auch Fanatiker, die sich am liebsten nur draußen aufhalten, werden das ganze Jahr über davon angezogen. Gleichzeitig berichtet die Geschichte des Ortes aber auch von einer dunklen und verbrecherischen Seite. So lebte beispielsweise Frank Sinatra mit seinem ‚Rat Pack’ auf der anderen Seite des Sees, in Crystal Bay. Und Francis Ford Coppola drehte in Tahoe seinen Film „Der Pate – Teil III“.
„Ich finde Tahoe einfach traumhaft,“ gibt Carnahan zu. „Ich wuchs ganz in der Nähe auf. Für mich ist es ein sehr spannender Ort, weil hier Gegensätze aufeinander stoßen. Unsere Geschichte wird in ihrer ganzen Wildheit und Verrücktheit geradezu gesteigert, indem sie dieser wunderbaren Natur gegenübergestellt wird.“
Carnahan weiter: „Es kommt selten vor, dass ich ein Drehbuch für einen ganz bestimmten Schauplatz verfasse. In diesem Fall wusste ich jedoch genau, wo ich meine Figuren agieren lassen wollte. Ich kannte die Stadt sehr gut und ließ das Geschehen daher im Horizon, einem Casino vor Ort, spielen. Genauso war es mit Laden Caesars auf der anderen Straßenseite, dass in meiner Geschichte das Nomad geworden ist.“
Der Produktionsdesigner Martin Whist hatte die Aufgabe, sich das Erscheinungsbild für „Smokin’ Aces“ auszudenken. Der Film sollte die Authentizität des Ortes widerspiegeln. Aus diesem Grund verbrachte der Stab acht Tage in Lake Tahoe, wo sie die Schönheit der Landschaft in Bildern vom Cave Rock in Zephyr Cove bis hin zum Lake Tahoe Boulevard entlang einfangen konnten. Außerdem wurden die ersten Aufnahmen von den Hotels und Casinos gemacht, wo sich das eigentliche Geschehen sowohl im Horizon Casino Resort als auch im Caesars Tahoe, für den Film in Nomad umbenannt, abspielt. Die Dreharbeiten in den Hotels müssen auf einige der ahnungslosen Touristen besonders verstörend gewesen sein.
Denn zum Leidwesen der Gäste des Horizons und Caesars wurde die Ruhe durch lärmende Schießereien an den Drehtagen gestört. In einem Schreiben an die Hotelgäste hieß es: „Auf der 7. Etage des Caesars und auf der 10. des Horizons werden ausgewählte Fensterscheiben durchschossen werden. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass diese Gewehrschüsse starken Lärm verursachen können.“
Inmitten dieses Tumults befand sich Taraji Henson: „Es hörte sich wie Donner an, wenn du die Kugeln abgefeuert hattest und es in dir genauso wie auf dem Fußboden zu Beben anfing. Ich bin mir ziemlich sicher, dass uns die Hotelgäste mochten.“
Glücklicherweise kamen bei den Drehs mit Luftaufnahmen, Verfolgungsjagden, Schießereien und Fensterscheiben, die durch Spezialeffekte in einer Höhe von mehr als 100 Fuß über den Straßen zerbarsten, niemand zu Schaden, und das gesamte Team kehrte heil nach Los Angeles zurück. Hier hatte Produktionsdesigner Whist bereits Aces Penthouse-Suite und die Hotelflure entworfen, in denen die heftigsten Schießereien stattfinden sollten. „Da die Suite ‚The Lynx’ (‚Der Luchs’) hieß, ließen wir uns bei der Ausstattung vom kanadischen Luchs inspirieren“, erklärt Whist. „Als ich das Drehbuch zum ersten Mal las und wusste, dass ein Penthouse gebraucht werden würde, kam mir sofort der Gedanke, dass es etwas mit dem kanadischen Luchs zu tun haben sollte. Und daran hielten wir uns bei der Ausstattung.“