Eines Tages wird seine freche, rebellische Natur Anakin Skywalker in dunkle Gefilde führen, doch in dieser Phase seines Lebens ist er ein idealistischer Jedi-Ritter – ein Führer und Held der Galaktischen Republik. Seine Selbstsicherheit grenzt an Arroganz, er ist mutig und aggressiv, aber er ist auch reifer geworden, und er hat begriffen, dass man mit Strategie und Zurückhaltung manchmal mehr erreichen kann als mit dem Lichtschwert in der Hand. Dennoch: Weil Anakin so rücksichtslos und impulsiv ist, stellt ihm Meister Yoda eine neue Schülerin zur Seite, die die Zügellosigkeit des jungen Jedi nach Möglichkeit etwas eindämmen soll. Als Anakin somit die Rolle des Lehrers übernimmt, lernt er die Beziehung Meister/Padawan von der anderen Seite kennen und begreift die Schwierigkeiten, die er seinem eigenen ehemaligen Meister Obi-Wan Kenobi gemacht hat. Also weiß Anakin seine eigenen Erfahrungen als dickköpfiger Schüler zu nutzen und nimmt sich vor, seiner Auszubildenden ein gutes Vorbild zu sein – doch in brenzligen Situationen verlässt er sich weiterhin auf seine Tollkühnheit und seinen Instinkt.
Obi-Wan Kenobi
Obwohl er das Lichtschwert mit todbringender Präzision zu führen weiß und in der Kriegskunst bewandert ist, wohnt in Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi eine friedliebende Seele, die sich sogar in der gewalttätigen Epoche der verheerenden Klonkriege ihr Mitgefühl bewahrt. Er erkennt sehr wohl, dass es oft Alternativen zum Kampf gibt, und er greift nur zur Waffe, wenn es die Werte und Ideale der Galaktischen Republik zu verteidigen gilt. In krassem Gegensatz zu seinem unberechenbaren ehemaligen Padawan Anakin bleibt Obi-Wan selbst in den gefährlichsten Situationen stets besonnen und bewahrt einen klaren Kopf. Er setzt auf Mäßigung, Disziplin und trockenen Humor, wo Anakin längst zugeschlagen hätte. Seit Anakin vor Kurzem in den Stand der Jedi-Ritter aufgenommen wurde, freut sich Obi-Wan diebisch darüber, dass sich sein Freund und ehemaliger Schüler nun selbst mit einer eigensinnigen Schülerin, Padawan Ahsoka Tano, auseinandersetzen muss.
Ahsoka Tano
Das jugendliche Togruta-Mädchen Ahsoka Tano ist ein Neuzugang im „STAR WARS“-Universum. Ahsoka wird von Yoda Anakin Skywalker als Padawan-Auszubildende zugeteilt.
Sie wurde als Kind von Jedi-Meister Plo Koon entdeckt und im Jedi-Tempel aufgezogen. Sie studiert eifrig die Lebensart der Jedi und will ihrem Meister Anakin Skywalker beweisen, was in ihr steckt. In ihrem Eigensinn und Enthusiasmus, der mit reichlich Naivität und Optimismus gepaart ist, zögert sie selten, ihrem jugendlichen Überschwang Ausdruck zu verleihen… in Bezug auf subtile Umgangsformen und Gespür für das richtige Timing hat sie noch viel zu lernen. Sie weiß ihr Schwert zu führen, bewährt sich als Taktikerin und besitzt einen unbestechlichen logischen Verstand, aber sie ist mit ihren 14 Jahren eben sehr jung und muss noch zwei Jahre warten, bis sie alt genug ist, um ihre Ausbildung abzuschließen. Doch im ständig eskalierenden galaktischen Konflikt brauchen die Jedi-Ritter dringend Nachwuchs – deshalb wird Ahsoka aufgrund ihrer Fähigkeiten vorzeitig befördert. Meister Yoda entschließt sich, die junge Padawan mit Anakin im Team arbeiten zu lassen, um dem frechen älteren Jedi ein größeres Gefühl für persönliche Verantwortung zu vermitteln. Denn Yoda ist nicht nur von der Haltung des Mädchens und seinen Macht-Fähigkeiten beeindruckt, sondern er hofft auch, dass Anakin durch seine Verantwortung für eine Padawan dazulernt – vor allem Reife und Geduld, wie sie einem Jedi angemessen sind.
Ahsoka schafft den Spagat zwischen Anakins Impulsivität und Obi-Wans reflektierter Zurückhaltung und bringt persönlich entwaffnenden Mutterwitz in die Auseinandersetzungen ein – oft lockert sie das Elend des Krieges mit einem passenden Spruch oder klugen verbalen Seitenhieben auf. Aufgrund ihrer rigorosen Ausbildung hält sich Ahsoka in der jeweiligen Situation viel eher an die Regeln als ihr Meister, aber sehr bald bekommt sie mit, dass nichts über ein gesundes Quäntchen Improvisation und Unerschrockenheit geht. Obwohl sie unerfahren ist, stellt sie Befehle gern infrage und hält mit ihrer Meinung nie hinterm Berg – was Anakin manchmal zur Weißglut treibt.
Asajj Ventress
Die schlanke, tödliche Asajj Ventress ist als Killerin die rechte Hand des schurkischen Grafen Dooku. Sie mischt im Verborgenen mit und bildet im Lauf der Klonkriege einen integralen Teil in Dookus Netz aus Täuschung, Lug und Trug.
Offiziell ist sie zwar keine Sith-Auszubildende, aber sie ist in den Methoden der Dunklen Seite bestens bewandert und schwingt ihre beiden Lichtschwerter mit chirurgischer Präzision und tödlicher Kraft. Außerdem werden ihr schlangenhafter Charme und ihre doppelzüngige Durchtriebenheit zur Lebensgefahr selbst für die hartgesottensten Jedi-Ritter.
Seit frühester Jugend war ihre Existenz von einer Brutalität geprägt, die ihr jedes Mitgefühl aus dem schwarzen Herzen getrieben hat. Die Hölle ihrer blutigen Heimat schürt ihren unbändigen Hass, ihre schwelende Verbitterung stachelt sie immer wieder an und führt sie rücksichtslos auf den Weg des Unheils.
Die Klon-Truppen
Das beeindruckende genetische Vorbild der Klone war Jango Fett, der als skrupelloser, tödlich effektiver Kopfgeldjäger bekannt war. Dennoch bilden sie in der Galaxis eine gute Macht. Sie werden auf dem überschwemmten Planeten Kamino am äußeren Rand der Galaxis gezüchtet und ausgebildet, um der Republik mit bedingungsloser Loyalität zu dienen. Obwohl sie Jango Fetts Gene und denselben Auftrag haben, sind die Klone durchaus keine hirnlosen Drohnen oder einfach nur Fetts Kopien. Jeder Soldat ist auf seine Individualität stolz und gibt sich oft unendliche Mühe, seine eigene Persönlichkeit auszudrücken. Üblicherweise wählen die Klone einen Namen und setzen sich von ihren Genossen ab, indem sie eigenwillige Frisuren bevorzugen oder sich tätowieren lassen. Durch ihre intensive Ausbildung sind die Klone darauf getrimmt, ihre Rolle im galaktischen Konflikt nicht zu hinterfragen, aber sie sind trotzdem menschliche Wesen, die manchmal unter Zweifeln und Gewissensbissen leiden.