Mittwoch | 30. Mai 2012 | 18:20 Uhr
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  • The Hills Have Eyes: Hügel der blutigen Augen

    Horror | USA 2006
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      • | Auf der Suche nach den richtigen Hügeln

      • Wenn der Ort des Horrors im Filmtitel auftaucht, dann kommt ihm natürlich eine ganz besondere Bedeutung zu. Deshalb wurde mit Akribie nach einer hügeligen Wüstenlandschaft Ausschau gehalten, die per se Gruselstimmung erzeugt. Dazu Regisseur Alexandre Aja: "Wir betrachten die Hügel als Drohkulisse, um dem Film vom ersten Moment an, eine finstere Aura zu verleihen. Deshalb haben wir auch nach einem wahrlich Angst einflößenden Ort Ausschau gehalten."
        Gesucht wurde auf der ganzen Welt, in Namibia, Südafrika, Mexiko, Kalifornien ... bis man schließlich in Marokko landete und dort die perfekte Mischung aus zerklüfteter Landschaft und erhabener Schönheit fand. Das Wüstengebiet heißt Ouarzazate und ist das Tor zur Sahara. "Eine tolle Location", schwärmt Aja, " mit einem 360 Grad Panorama, nichts weiter als Sand und monumentale Gesteinsbrocken. Bereits bei unserer Ankunft wussten wir: Das ist es!" Im Anschluss wurden noch einige Szenen im kalifornischen Victorville gedreht, jenem Schauplatz, an dem Wes Cravens Originalversion von THE HILLS HAVE EYES ("Hügel der blutigen Augen", 1977) entstand.

        Schauspieler und Drehteam waren begeistert, in einem exotischen Wüstengebiet in Marokko arbeiten zu können. Aber nicht lange, denn während der 45-tägigen Dreharbeiten machten ihnen extreme Hitze und heftige Sandstürme arg zu schaffen und schon bald waren alle dem Wahnsinn nahe. Wie sich herausstellen sollte, beste Voraussetzungen, um einen Horrorfilm zu drehen. Schweiß, Wut und Tränen führten nämlich dazu, dass die Darsteller den Überlebenskampf im Film hautnah spürten.

        Kathleen Quinlan erinnert sich: "Die meisten Tag war es unerträglich heiß und der Wind pfiff uns um die Ohren. In jede Ritze kroch feiner roter Wüstensand. Wir brauchten uns gar nicht mehr in unsere Filmcharaktere hineinzuversetzen, wir waren bereits in Panik." Aaron Standford ergänzt. "Die schwierigen Drehbedingungen in Ouarzazate halfen uns enorm, um realistisch eine Familie darstellen zu können, die im Niemandsland strandet, völlig auf sich selbst gestellt ist und dann auch noch von Mutanten attackiert wird."

        Menschen aus sechzehn verschiedenen Nationen kamen zusammen, um THE HILLS HAVE EYES - HÜGEL DER BLUTIGEN AUGEN zu realisieren. Sprachbarrieren und kulturelle Differenzen gehörten da zur Tagesordnung, setzen am Ende aber erstaunliche Kreativität frei. Dazu Produzentin Marianne Maddalena: "Trotz aller Unterschiedlichkeit hatten wir doch eines gemeinsam: Den Anspruch, einen tollen Film zu machen. Alex und Gregory ist es gelungen, jeden einzelnen zu begeistern."

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