Mittwoch | 30. Mai 2012 | 18:20 Uhr
Sie befinden sich hier: KINO | Startseite > Datenbank > Filmdetails > Filminfos
  • FILMDETAILS | Terminator: Die Erlösung
  • Terminator: Die Erlösung

    Action, Science Fiction | USA 2009
    WERBUNG
      • | Produktion: Das Ende beginnt

      • Das menschliche Drama von TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG entfaltet sich in einem ausgebombten, postapokalyptischen Amerika, das an den Folgen des „Tags der Abrechnung“ leidet.

        „Wir erzählen die Geschichte der Welt nach dem Tag der Abrechnung“, sagt McG. „Es ist die Geschichte von John Connor, Kyle Reese, der Stärkung von Skynet und der Frage, wo die Menschheit letztendlich steht. Es ist der Moment, an dem die Menschheit sich gegen die Maschinen erhebt.“

        Bei der Umsetzung der lange versprochenen Zukunft des Terminator wollte McG eine Vision erschaffen, die nichts weniger als real ist. „Ich wollte nicht einfach Schauspieler vor einer Green Screen filmen, ich wollte, dass sie auf wahrhaftige Terminatoren reagieren“, sagt der Regisseur. „Ich wollte den verwüsteten amerikanischen Westen – eine weite Fläche, die ein Leben voller Härte suggeriert, das man fühlen und schmecken kann. Weil die Bomben explodiert sind und die Ozonschicht geschädigt haben, hat der Himmel eine andere Farbe bekommen. Die Erde hat sich verändert und man bemerkt sofort, dass etwas nicht stimmt.“

        Der Produzent Derek Anderson, der zusammen mit seinem Partner Victor Kubicek und der gemeinsamen Firma Halcyon Company die Terminator-Rechte besitzt, erinnert sich: „Als wir uns mit McG trafen, war seine Vision so klar, dass wir sie vor unserem inneren Auge erkennen konnten.“

        „Er hat das Talent, den Enthusiasmus und die Leidenschaft der Geschichte – es war klar, dass er der richtige Regisseur für diesen Film ist“, pflichtet ihm Kubicek bei. „Wir wussten von Anfang an, dass er es schaffen würde.“

        McG führte bei TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG die Regie, nachdem er sein halbes Leben lang ein Fan der Kinoserie war. The Terminator (Terminator, 1984), geschrieben und inszeniert von James Cameron, kam 1984 in die Kinos und machte die Welt mit dem Cyberdyne-Systems- Modell 101 T-800 bekannt – das von Arnold Schwarzenegger verkörpert wurde. Der T-800 wird von seinem Schöpfer, dem künstlich intelligenten Netzwerk Skynet, in der Zeit zurückgesandt, um zu verhindern, dass der zukünftige Anführer des Widerstands überhaupt zur Welt kommt. Aber genau dieser Anführer sendet einen menschlichen Soldaten zurück in der Zeit: Kyle Reese (Michael Biehn). Er soll Sarah Connor (Linda Hamilton) schützen und wird schließlich der Vater ihres Kindes – ein Kind, das zum größten Feind von Skynet heranwachsen wird.

        „Das, was man in dem ersten Film über den Terminator erfährt, ist, dass er ein unaufhaltsames Biest ist – er steht immer wieder auf“, erklärt McG. „Er ist eine Maschine, die ihr Opfer bis zum Ende jagt. Und selbst, wenn er schon in Stücke geschossen ist: Er wird nicht aufhören, bis sein Opfer tot ist.“

        James Camerons Fortsetzung Terminator 2: Judgment Day (Terminator 2 – Tag der Abrechnung, 1991) avancierte weltweit zu einem Box-Office-Phänomen. Die Geschichte setzt ein, nachdem Sarah Connor in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen wurde und ihr halbwüchsiger Sohn John (Edward Furlong) sich gegen einen hochentwickelten T-1000- Terminator (Robert Patrick) verteidigen muss, den Skynet aus der Zukunft geschickt hat, um John zu töten. Aber der zukünftige Connor schickt ein reprogrammiertes Modell des T-800 (Schwarzenegger) zurück, um sein jüngeres Selbst zu schützen. Zusammen versuchen Sarah, John und ihr neuer Verbündeter, dem T-1000 zu entkommen und den Tag der Abrechnung zu verhindern.

        „Ich war 17 Jahre alt und gerade in den USA angekommen, als T2 in die Kinos kam“, erinnert sich Christian Bale, der nun in TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG die Rolle des John Connor übernimmt. „Diese Begeisterung im Kino - so etwas hatte ich noch nie vorher erlebt. Man konnte den ganzen Film über nichts verstehen, weil die Zuschauer alle so laut schrieen.“

        Der Regisseur Jonathan Mostow schloss mit Terminator 3: Rise of the Machines (Terminator 3 – Rebellion der Maschinen, 2003) die erste Trilogie: Am Ende geschieht das Schreckliche – der Tag der Abrechnung, den John Connor (Nick Stahl) und seine Mutter ein Leben lang verhindern wollten, bringt auf das Kommando von Skynet den nuklearen Krieg über die Welt.

        Terminator 3 wurde von John Brancato und Michael Ferris geschrieben, die mit ihrem Drehbuch für TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG nun zu der Serie zurückkehren. „Seitdem wir die erste Terminator-Trilogie beendet und die Erde verwüstet hatten, wussten wir, dass die zeitreisenden Terminatoren ausgedient hatten“, bemerkt Brancato. „Der neue Film musste von den Ereignissen nach dem Fall der Bomben handeln.“

        „Wir wollten über den lange vorhergesagten Kampf zwischen Mensch und Maschine schreiben“, ergänzt Ferris. „Das gab uns die Möglichkeit, den gesamten Ansatz der Serie zu verändern. Die ersten drei Filme spielen in einer bekannten, zeitgenössischen Welt. Dieser Film ist ein Kriegsfilm – er spielt in einer düsteren, postapokalyptischen Zukunft.“

        TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG findet im Jahr 2018 statt, vierzehn Jahre nach der nuklearen Attacke am Ende der ersten Terminator-Trilogie. Produzent Moritz Borman, der schon als Ausführender Produzent an Terminator 3 beteiligt war, erläutert: „Am Anfang haben wir die bewusste Entscheidung getroffen, dass – so, wie die ersten drei Filme in einem uns bekannten Zeitfenster spielen – TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG eine Zukunft enthüllen sollte, von der wir in den ersten Filmen immer nur eine kleine Ahnung bekommen haben. Also springen wir in die Zeit, in der Kyle Reese noch ein Teenager war und die Menschen noch nicht herausgefunden haben, was geschehen wird – vor allem die Zeitreisen, die die Geschichte in Bewegung gebracht haben. Mit diesem Film befinden wir uns mitten in jenem Krieg, vor dem so lange gewarnt wurde und wir werden Zeugen von John Connors Aufstieg zum Anführer des Widerstands.“

        „In TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG ist Skynet bereits dominant, aber noch in einem Zustand der Evolution“, fährt Christian Bale fort. „Die Menschen sind definitiv in der Falle. Sie stehen mit dem Rücken zur Wand und ihre Lage ist verzweifelt. Dies ist der letzte, ultimative Kampf um das Überleben der Menschheit.“

        „Alles ist schwierig geworden für die Menschen“, stellt auch McG fest. „Es ist schwierig, an Lebensmittel zu gelangen, es ist schwierig, Energie zu bekommen. Alles ist aufgebraucht. Und die Menschen werden ständig gejagt.“
        „Aber dennoch besteht Hoffnung für die Menschheit“, bemerkt Borman. „Es gibt etwas in ihrer neuen Lebensweise, das ihren Glauben an die Zukunft nach den Maschinen zeigt – dass sich die Welt wieder aus der Asche erhebt. Und diese Hoffnung wird – natürlich – verkörpert von John Connor.“

      • | Userwertung

      Wertung: 8.1/10 (18 votes)

      • | Cinefacts bei Facebook
      Facebook Logo
        • | WEITERE INFOS
            •   AKTIONEN
              • | SAMMLUNG
              • 1 User hat den Film gesehen
              •   xxxxxx