Cassavetes arbeitete mit den Casting-Agenten Nancy Green Keyes und Matthew Barry zusammen, die nach Schauspielern mit der für diese Rollen geeigneten Ausstrahlung suchten. Glücklicherweise war es kein langwieriger Prozess. Die Drehbücher wurden versandt und – abgesehen von kleinen Terminschwierigkeiten - es gab keinen einzigen Darsteller, der bei dieser Produktion nicht sofort mit von der Partie sein wollte.
Cassavetes erklärt seine Vorgehensweise beim Casting: „Ich lasse die Leute nicht vorsprechen, denn ich glaube nicht an diese Methode. Meines Erachtens sind manche Schauspieler beim Vorsprechen großartig, bei der Arbeit selbst dann aber eher mittelmäßig – andere wiederum wirken beim Vorsprechen nur mittelmäßig, erweisen sich bei der Arbeit dann aber als großartige Darsteller. Wenn ich nach einer Besetzung für eine bestimmte Rolle suche, fahnde ich nach jemandem, der sich für die Figur interessiert, der vermitteln kann, wie die betreffende Figur tickt, und mit dem ich eine gemeinsame Grundlage für die Zusammenarbeit schaffen kann.“
„Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Arten von Schauspielern“, fährt Cassavetes fort. „Diejenigen, die es können - und diejenigen, die es nicht können. Und wenn es einer kann, dann schaffen wir das auch. Ich habe zuvor einige Fehler gemacht, und sicher haben manche Menschen mit mir gemeinsam einige Fehler gemacht. Meine Arbeitsweise funktioniert aber nicht unbedingt mit jedem. Es gibt sogar einen Spruch über mich – man sollte einer der ersten Schauspieler sein, die ich treffe, denn ich kann es nicht ertragen, jemanden abzulehnen. Doch bei der Besetzung von ALPHA DOG hatte ich wirklich großes Glück, denn fast alle Schauspieler, die ich anfangs traf, waren die perfekten Besetzungen für die jeweiligen Rollen.“
Die Rolle des egomanischen Anführers Johnny Truelove ging an den jungen Newcomer Emile Hirsch, der u.a. in „Dogtown Boys“ zu sehen war. „Emile las das Drehbuch und war begeistert“, erinnert sich Cassavetes. „Er sagte, er müsse diese Rolle einfach haben. Nachdem ich ihn kennen gelernt hatte, war ich davon überzeugt, dass er ein großartiger Johnny Truelove sein würde.“
„Meine erste Reaktion auf dieses Drehbuch war das Gefühl für die Größe dieses Dramas“, berichtet Hirsch. „Dieses Drehbuch brachte mein Herz zum Rasen. Es warf mich in die Welt dieser Kids hinein und zwang mich dazu, mich selbst zu fragen, was ich in ihrer Situation wohl getan hätte. Es ist ein kraftvolles Drehbuch, das einen in diesen dunklen, Furcht einflößenden Abgrund hineinsaugt und dazu zwingt, selbst einen Weg hinaus zu finden.“
Hirsch war sich dessen bewusst, dass es eine großartige Aufgabe für einen Schauspieler darstellen würde, die Rolle mit solcher Tiefe anzugehen. „Meine Figur durchläuft einen beeindruckenden Spannungsbogen“, erklärt Hirsch. „Anfangs ist Johnny ziemlich vorlaut und hat alles im Griff; gegen Ende hat er absolut alles verloren. Diese Veränderung bricht ihm das Rückgrat und verwandelt ihn in ein Kleinkind; deshalb birgt diese Figur auch viel Demut in sich.“
Für die Rolle als Johnnys Vater, den geheimnisvollen, am Rande der Legalität operierenden Geschäftsmann Sonny Truelove, konnten die Filmemacher den erfahrenen Schauspieler Bruce Willis an Bord holen.
Cassavetes hatte gehofft, dass Bruce Willis verfügbar und an der Rolle des Sonny interessiert sein würde; daher schickte er Willis Agenten eine Kopie des Drehbuchs. „Wir waren noch nicht einmal sicher, ob unser Budget ausreichen würde – trotzdem haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben.“ Willis nahm die Rolle an und erwies sich sowohl am Set als auch außerhalb als extrem engagierte und präsent. Der Drehbuchautor und Regisseur erinnert sich: „Während der Vorproduktion hat Bruce schließlich genauso viel recherchiert wie eigentlich jeder andere in diesem Film – und das für eine Rolle, die er ohne viel Aufwand gemeistert hätte. Er hat seine Figur extrem gut verstanden; er war der Champion in diesem Film.“
Sidney Kimmel dazu: „Ein solches Schauspiel-Ensemble versammeln zu können, darunter einige der größten jungen Talente sowie erfahrene Superstars wie Bruce Willis und Sharon Stone – das ist ein Beweis für die mitreißende Kraft dieser Geschichte.“
Für Willis war die Mischung aus Filmemacher, Thema und Besetzung ausschlaggebend: „Die Rolle des Sonny hat mich wirklich interessiert. Er hat diese eigentümliche Lebensphilosophie und Weltanschauung entwickelt und ist felsenfest von seinen Ansichten überzeugt. Eigentlich hat er, durch seine Tätigkeit und durch die Werte, die er seinem Sohn vermittelt hat, entscheidend zu diesen Ereignissen beigetragen. Wenn ein Alpha-Rüde einen Sohn hat, erzieht er ihn dazu, ebenfalls ein Alpha-Männchen zu sein – es entspricht dieser Rudelmentalität. Nicks Drehbuch hat diese Story mit rasiermesserscharfer Klarheit erzählt und beinhaltet gleichzeitig unglaublich eindringliche Beobachtungen.“
Die Vater-Sohn-Beziehung zwischen Sonny und Johnny zeichnet den moralischen Hintergrund, vor dem sich die Entscheidungen abspielen, die Johnny bezüglich seiner Lebensführung und Ansichten trifft – und wirft die Frage auf, inwieweit der Einfluss der Eltern mit diesen tragischen Ereignissen zusammenhängen. „Sonny ist der ultimative Alpha-Typ, und Johnny hat alles von ihm gelernt“, meint Hirsch. „Was sein Elternhaus angeht, so ist Johnny bestimmt nicht vernachlässigt, sondern vielmehr mit Raketenwerfern ausgestattet worden - was andere Kinder nicht unbedingt kriegen.“
Nachdem Hirsch und Willis in den Rollen als Johnny und Sonny Truelove besetzt waren, machten sich die Filmemacher auf die Suche nach einer Gruppe talentierter junger Schauspieler, um Johnnys Clique darzustellen. Nachdem er Justin Timberlake bereits für seinen vorherigen Film „Wie ein einziger Tag“ kennen gelernt hatte, wusste Cassavetes genau, dass der Musiker und Schauspieler für die Rolle des charismatischen Frankie Ballenbacher die perfekte Besetzung sein würde. „Meiner Meinung nach ist Frankie die schwierigste Rolle in diesem Film, denn er schließt mit Zack richtig Freundschaft – und lässt trotzdem zu, dass die Dinge ihren Lauf nehmen“, erklärt Cassavetes. „Ich habe zu Justin gesagt, dass ich ihn für diese Rolle haben wollte – und Sekunden später hat er zurückgerufen und zugesagt.“
„Nick ist ein herausragender Autor. Nachdem ich das Drehbuch gelesen hatte, war ich überzeugt, dass die Menschen diese Geschichte hören müssen“, sagt Timberlake. „Es geht nicht nur um Cliquen, Drogen oder böse Jungs, sondern um Familie, um elterliche Obhut – oder eben um den Mangel an solcher Fürsorge. Grundsätzlich geht es darum, wie eine harmlose Situation eskalieren kann, wenn man nichts über alternative Möglichkeiten oder die möglichen Folgen weiß.“
Timberlake fühlte sich nicht nur von der interessanten Rolle und der humorvollen Seite von Frankie angesprochen, sondern auch von den ethischen Fragen, die durch die Situation aufgeworfen werden: „Frankie ist wahrscheinlich der größte bekiffte Schwafler in der Gruppe - wenn eine solche Rolle keinen Spaß bringt, was dann?“, erklärt Timberlake. „Ich denke auch, dass unter allen Typen in Johnnys Freundeskreis Frankie wohl derjenige mit dem größten Herzen ist. Er glaubt einfach nicht, dass die Dinge wirklich so weit gehen können, und das hat mich überzeugt.“
Für die Rolle als Elvis Schmidt, der als Mitglied von Johnnys Truppe eher ein Außenseiter ist und den Befehl ausführt, Zack Mazursky umzubringen, wählte Cassavetes den Schauspieler Shawn Hatosy aus, mit dem er bereits in „John Q. - Verzweifelte Wut“ zusammengearbeitet hatte. „Elvis zu spielen ist eine extreme Herausforderung, und ich wusste, dass ich für diese Rolle jemanden benötigen würde, der nicht nur ein guter, sondern ein sensationeller Schauspieler ist“, sagt Cassavetes.
„Nick ist ein guter Freund und außergewöhnlich begabt – ich wollte jede Gelegenheit nutzen, um mit ihm zusammenzuarbeiten“, meint Hatosy. „Und als wäre das nicht genug, hat er hier auch ein fantastisches Drehbuch geschrieben – ich bin davon überzeugt, dass diese Geschichte einfach erzählt werden muss.“
Sein Filmpart als Elvis steht am unteren Ende der Hierarchie in Johnnys Freundeskreis; er muss sich allen unterordnen, Spott und Übergriffe erdulden, denn aufgrund einer Schuld steht er Johnny uneingeschränkt zu Diensten. Mehrere von Elvis Geschwistern sitzen im Gefängnis; er ist selbst ohne eine Vaterfigur aufgewachsen und betrachtet Johnny als Bruder und Sonny als Vater. „Ich glaube nicht, dass Elvis sich selbst so sieht, wie die anderen ihn sehen“, erklärt Hatosy. „Wenn es ein Problem gibt und Johnny ihn braucht, dann hat Elvis das Gefühl, er arbeite nicht nur seine Schuld ab, sondern sei auch ein wahrer Held.“
Schauspieler Ben Foster wurde von den Casting-Agenten für die Rolle des Jake Mazursky vorgeschlagen; er spielt eine – um es milde zu formulieren – sehr intensive Persönlichkeit, die mit Johnny aneinander gerät und die destruktive Spirale der Geschichte in Gang setzt. „Ich habe Ben einmal getroffen und ihm gleich gesagt, dass diese Rolle ihm gehört“, sagt der Regisseur. „Er fragte mich, ob er vorsprechen sollte, und ich meinte, das sei nicht nötig. Von Bens vorherigen Rollen wusste ich, dass er sogar mehr in die Figur des Ben einbringen würde, als ich dafür vorgesehen hatte.“
„An Nicks Drehbuch hat mich am meisten die Tatsache angesprochen, dass ich echte Gefühle für die Figuren entwickelt habe“, erinnert sich Foster. „Sie sind nicht gerade nette Leute, aber sie sind nun mal Heranwachsende, und das vergisst man leicht. Sie versuchen sich darüber klar zu werden, was es bedeutet, einen Gangster zu spielen oder ein Mann zu sein – und sie bemerken nicht, dass die Grenzlinie zwischen beiden Welten zunehmend schmaler wird.“
„Typischerweise hätte man einen kräftigeren Kerl für diese Art von Rolle besetzt“, meint Cassavetes. „Ben ist eher zierlich, und außerdem ist er ein großartiger Schauspieler. Ich fand es aber toll, gegen die stereotype Besetzung zu arbeiten – und das Ergebnis ist ziemlich Angst einflößend. Das ganze Lob gebührt Ben, denn er wusste genau, welche Rolle er spielen und wie er diese Figur angehen wollte; es hat großartig funktioniert.“
Foster wusste, dass der Wiederholungstäter Jake eine fantastische Rolle und einen starken Kontrast zur Rolle des Johnny mit dessen recht oberflächlichem Gangster-Gehabe bilden würde. „Die Rolle als Jake hat riesigen Spaß gemacht – es ist sehr düster, aber faszinierend“, erklärt Foster. „Er ist süchtig nach Crystal Meth und wenn er sagt, dass er dir den Schädel einschlagen wird, dann wird er das wahrscheinlich auch tun. Während die Mitglieder von Johnnys Bande hauptsächlich vorgeben, harte Jungs zu sein, ist Jakes Lebensstil wirklich davon geprägt – er tut nicht nur so, sondern ist tatsächlich der harte Kerl, den man vor einem sieht. Wenn sich Johnny und Jake treffen und in Streit geraten, dann stoßen da zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander.“
Als beide Egos kollidieren, eskaliert die Situation sehr schnell – und weder Johnny noch Jake wollen nachgeben. Auf eine Herausforderung durch ein anderes Bandenmitglied würde Johnny normalerweise nicht so extrem reagieren; er weiß aber sehr gut, dass Jake ihn gnadenlos fertigmachen wird, sollte er auch nur einen Zoll breit nachgeben. „Als Jake Ärger zu machen beginnt, überlegt sich Johnny einen Moment lang, mit wem es er da zu tun hat“, erklärt Hirsch. „Er unterscheidet zwischen Jake und den anderen Jungs – und geht anders, also viel strenger und seriöser, mit der Situation um.“
Der Zusammenstoß löst eine Kettenreaktion von Ereignissen aus und setzt einen Teufelskreis aus ungezügeltem Streben nach Dominanz und Profilierung in Gang. Nach Jakes letzter Strafaktion bekommt Johnny eine fatale Gelegenheit und trifft eine Entscheidung, die langfristige Folgen nach sich ziehen wird. Während sie auf dem Weg zu einer Party in der Wüste sind, entdecken Johnny, Frankie und ihr Freund Tiko Jakes jüngeren Bruder Zack – der von zuhause abgehauen ist, um sich vor einem erneuten Streit mit seinen Eltern zu schonen – und beschließen spontan, ihn als Geisel zu kidnappen, bis Jake das geschuldete Geld bezahlt.
Für die Rolle des jungen und beeinflussbaren Zack wählte Nick Cassavetes den Newcomer Anton Yelchin aus, der mit 17 Jahren bereits viel Erfahrung in TV- und Kinofilmen gesammelt hat. „Anton kann all die widersprüchlichen Emotionen in Zack vermitteln – sein Bedürfnis zu Gefallen, seine Sehnsucht nach Unabhängigkeit, seine Ablehnung der eigenen Erziehung, seine Zuneigung für den Bruder. Viele der weiblichen Figuren neigen dazu, ihn wie einen hilflosen Welpen zu behandeln, aber so einfach gestrickt ist er nicht. Er hat Biss, ist jedoch zurzeit orientierungslos, verwirrt durch die Tatsache, dass er kein Kind mehr, aber trotzdem noch kein Mann ist. Anton versteht es wunderbar, all das sichtbar zu machen“, erklärt Cassavetes.
Während er unter der Obhut von Frankie ist, kommt Zack einige Tage lang in den Genuss des Lebensstils von Johnnys Clique. Ungezwungen trifft er sich mit deren Freunden, lernt die Mädchen der Truppe näher kennen und konsumiert Alkohol und Drogen. Ohne zu glauben, dass er wirklich in Gefahr ist, versucht Zack von seinen Entführern akzeptiert zu werden und hat sogar bald das Gefühl, zu ihrem inneren Kreis zu gehören. „Als Zack entführt wird, will er von diesen Jungs anerkannt werden, denn er will seinem Elternhaus entkommen und seinem Bruder helfen; es macht Zack gar nichts aus, mit diesen Typen abzuhängen“, sagt Yelchin. „Da er eigentlich ein netter Kerl ist, vertraut er darauf, dass die ihm schon nicht wehtun werden – irgendwann ist er sogar davon überzeugt, dass er mit der Gang Freundschaft geschlossen hat.“
Oberflächlich betrachtet scheint Zack tatsächlich ein stabiles Elternhaus mit liebevollen und fürsorglichen Eltern zu haben – doch ihre ständige Einmischung in sein Leben und ihr Wunsch, er möge nicht in die Fußstapfen seines älteren Bruders treten, haben genau den gegenteiligen Effekt: sie verstärken seine Neigung zur Aufsässigkeit. „Zacks Mutter will das Richtige für ihren Sohn tun, aber sie benimmt sich wie ein Kontroll-Freak – und man kann ihm nicht wirklich vorwerfen, dass er mehr Freiraum verlangt“, sagt Yelchin. „Zu sagen, dass Eltern, die am Leben ihrer Kinder nicht teilhaben, schlechte Eltern sind, ist leicht – schwierig und genauso wichtig ist aber die Art und Weise, wie man teilnimmt.“
Regisseur Cassavetes war sich bewusst, dass er für die Rolle von Zacks Mutter Olivia Mazursky eine Darstellerin engagieren musste, die deren große emotionale Verwundbarkeit und Verzweiflung darstellen kann; all dies fand er in der versierten Schauspielerin Sharon Stone. „Während ich das Drehbuch schrieb, dachte ich noch nicht an die Besetzung. Diese Rolle ist die einer bodenständigen Mutter, die es mit ihrer Fürsorge einfach übertreibt – und ich wusste, dass das für Sharon vielleicht interessant sein könnte. Nachdem sie zugesagt hatte, waren alle Grundsteine unseres Fundaments gelegt.“
Sharon Stone berichtet, sie kenne die Arbeit von Cassavetes, da beide „innerhalb der Hollywood-Gemeinde aufgewachsen sind“; sie sieht ihn als extrem interessanten und „überaus talentierten Filmemacher. Er schickte mir das Drehbuch mit einem Brief und bat mich, mir die Rolle der Mutter genau anzusehen, die zwar nicht sehr groß, aber ein „fulcrum“ – genau dieses Wort hat er benutzt –, also der Dreh- und Angelpunkt in diesem Film sei.“
„Sharon Stone hat als eine der ersten für dieses Projekt unterzeichnet“, erinnert sich Produzent Sidney Kimmel. „Sie trägt mit ihrer unverwechselbaren Intensität, ihrer Professionalität und ihrer Hingabe sehr viel zur Rolle dieser verstörten Mutter bei, die mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat.“ Tatsächlich musste Sharon Stone für eine besondere Sequenz etliche Stunden lang in der Maske ausharren - ein weiterer Beleg für ihr großes Engagement für diesen Film.
Für die Schauspielerin erwies sich die Darstellung der nuancenreichen und vielseitigen Rolle der Olivia als wahrer Genuss. „Von dem Augenblick an, als ich das Drehbuch gelesen hatte, betrachtete ich diese Rolle aus zwei Blickwinkeln: durch die Augen einer erwachsenen Frau, die auch Mutter ist, und durch die Augen eines Teenagers, der während seiner Zeit als Heranwachsender solche Menschen gekannt und auch Erfahrungen mit schwierigen Situationen gemacht hat. Außerdem ist es eine große Ehre, diese Reise unternehmen zu können und jemanden wie Olivia zu verkörpern, um eine solche Geschichte zu erzählen. Ich wusste, dass wir bei Nick in guten Händen sind und er eine große Portion Integrität einbringen würde.“
Sharon Stone über ihre Rolle der verstörten Mutter: „Während der Recherche für die Rolle der Olivia habe ich mir selbst all die schrecklichen, harten Fragen gestellt, die ich dafür brauchen würde.“
Die Filmemacher rundeten das vielköpfige Schauspiel-Ensemble mit weiteren Talenten ab, darunter Christopher Marquette als gutmütiger Faulenzer Keith, Olivia Wilde als Johnnys Freundin Angela, Lukas Haas in der Rolle von Johnnys altem Schulfreund Buzz, Amanda Seyfried als Julie, mit der Zack seine ersten sexuellen Erfahrungen macht, Harry Dean Stanton als Sonnys Landsmann Cosmo, Dominique Swain als Susan, deren Gewissen sie zum Einschreiten zwingt, Alan Thicke als Angelas Vater Douglas, David Thornton als Ben und Zacks Vater, Butch, sowie Heather Wahlquist als Bens Freundin Wanda.