Mittwoch | 30. Mai 2012 | 21:41 Uhr
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  • FILMDETAILS | Saw 3
  • Saw 3

    Thriller, Horror | USA 2006
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      • Im flackernden Licht einer Taschenlampe kriecht ein Mann keuchend auf dem Boden rum. Es ist Detective Eric Matthews (Donnie Wahlberg), der einstige Jäger des Jigsaw-Killers. Jetzt ist er offensichtlich selbst in eines von dessen tödlichen Spielen geraten. Der Bulle greift sich die Taschenlampe und leuchtet die Umgebung ab: Vor ihm tut sich eine marode Toilette mit kaputten Kacheln auf, neben sich entdeckt er eine angekettete Leiche mit abgesägtem Bein. Auch Matthews ist angekettet, in Griffweite liegt eine Säge. Die Eisenkette lässt sich damit allerdings nicht durchtrennen – soll er sich etwa selbst sein Bein amputieren, um sich aus dem Verlies zu schleppen? Matthews kann sich dazu einfach nicht überwinden. Stattdessen greift er sich ein schweres scharfkantiges Stück Keramik, zertrümmert sich unter markerschütternden Schreien das Fußgelenk und reißt sich die blutige Extremität ab. Wird er in die Freiheit entkommen?

        Kollegin Kerry (Dina Meyer) ist derweil auf der Suche nach Matthews. Doch statt des Cops findet sie in einem verwüsteten Appartement nur die sterblichen Überreste eines Ex-Knackis. Auch dieser Mann kam bei einer der grausamen Prüfungen von Jigsaw ums Leben– er musste sich unter unmenschlichen Schmerzen von einigen an seiner Haut befestigten Ketten befreien, um aus der Wohnung zu entkommen. Doch eine Bombe hat ihn zerfetzt, bevor er fertig werden konnte.

        Als Kerry abends zuhause noch einmal das Jigsaw-Video begutachtet, das sie am Tatort vorgefunden hat, wird sie von einem Unbekannten mit Schweinemaske überwältigt und verschleppt. Wieder bei Bewusstsein, sieht sie sich in einem stählernen Korsett gefangen. Dann ertönt die bekannte Stimme von Jigsaw: „Hallo Kerry, ich will ein Spiel mit dir spielen.“ Die Regeln sind einfach: Die Ermittlerin muss einen Schlüssel aus einem Gefäß mit Säure fischen, um sich damit aus dem Stahlkorsett befreien zu können. Gelingt ihr das nicht, wird ihr vom Korsett der Brustkorb auseinander gerissen. Kerry greift sich den Schlüssel, obwohl ihr die Säure die Haut von der Hand ätzt. Sie kann sich fast befreien, als eine zweite Person in das Todesspiel eingreift. „Sie?“ kann Kerry noch fassungslos fragen, bevor die Apparatur ihr mörderisches Werk verrichtet.

        Zur gleichen Zeit haben der schwerkranke Jigsaw (Tobin Bell) und seine Helferin Amanda (Shawnee Smith) zwei weitere Menschen in ihre Gewalt gebracht und in ein mit allerlei Folterinstrumenten und technischen Gerätschaften voll gestellten Lagerhaus verfrachtet. Da ist zum einen die hochbegabte Hirnchirurgin Dr. Lynn Denlon (Bahar Soomekh), die ihr Leben nicht mehr im Griff hat und Mitmenschen und Patienten mit Apathie straft. Und da ist der junge Familienvater Jeff (Angus Macfayden), der in Hass und Selbstmitleid ertrinkt, seit sein Sohn bei einem Autounfall mit Fahrerflucht ums Leben gekommen ist.

        Jigsaw liegt mit Atemmaske auf seinem Krankenbett, er ist an verschiedene Instrumente angeschlossen. Der Krebstumor in seinem Kopf ist zu bedrohlicher Größe angeschwollen. Seine grausamen Pläne werden seit einiger Zeit von Amanda ausgeführt, jener ehemaligen Drogenabhängigen, die er vor zwei Jahren selbst durch eine grausame Übung den Wert des Lebens erkennen ließ.

        Da fiebert, röchelt und philosophiert Jigsaw also todkrank auf dem Bett – und hält doch weiterhin alle Fäden in der Hand. „Mein und dein Leben werden zugleich enden!“ raunt er zur Hirnchirurgin Lynn. Denn um ihren Hals ist eine mörderische Apparatur befestigt, ein Ring mit schweren, großen Gewehrpatronen, die in direkter Verbindung mit dem Herzmessgerät des todgeweihten Masterminds steht. Stirbt er, wird auch Lynn sterben. Die Medizinerin muss Jigsaw deshalb um ihrer selbst willen am Leben erhalten. All ihr Flehen, man möge ihn doch ins Krankenhaus bringen, wo man über die nötige Technik verfügt, bleibt ungehört.

        In der Zwischenzeit ist der entführte Jeff in einem anderen Teil des Lagerhauses erwacht. Nachdem er sich aus einem Holzkäfig befreit hat, streift er durch ein düsteres Gängesystem, in dem er verschiedene barbarische Tests überstehen muss: In einem Kühlraum sieht er sich zum Beispiel mit einer Frau konfrontiert, die man splitterfasernackt gefesselt hat. Sie wird nicht mehr lange leben, denn durch eine hinterhältige Vorrichtung wird ihr Eiswasser auf den Körper gespritzt, das sie allmählich mit einer zentimeterdicken Eisschicht umhüllt. Jeff könnte sie mit einem Schlüssel, der hinter einem Gitter befestigt ist, befreien und retten. Wenn er denn wollte – denn die Frau war in den Unfall involviert, bei dem sein Sohn ums Leben kam und oft genug hatte sich Jeff ausgemalt, wie er sie genüsslich umbringt. Doch dem Rachsüchtigen stehen noch weitere Aufgaben bevor.

        Am Krankenbett des dahinsiechenden Jigsaw steht indes Lynn vor der größten Prüfung ihres Lebens. Sie muss dem kurz vor dem Exitus stehenden Psychopathen unter lokaler Betäubung die Schädeldecke aufsägen, um ihn vom Druck des Tumors zu befreien – in dem Wissen, dass sein Tod auch den ihren bedeuten würde. Doch Jigsaw wäre nicht Jigsaw, wenn hinter diesem grausamen Spiel nicht noch ein viel grausameres im Gang wäre...

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