Mittwoch | 30. Mai 2012 | 21:54 Uhr
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  • Zaina: Königin der Pferde

    Abenteuer, Drama, Liebesfilm | Schweden 2004
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      • | Die Personen

      • Die Helden von ZAÏNA sind stolze, würdevolle Menschen. Edel und kämpferisch – wie aus einem Märchen. Regisseur Bourlem Guerdjou beschreibt die Figuren folgendermaßen: „Es sind Menschen, die sich gegenseitig herausfordern, die sich Auge in Auge gegenüberstehen, ohne den Blick voneinander abzuwenden. Menschen, die erhobenen Hauptes ihren Weg gehen. Sie richten sich auf, um ihre Freiheit zu behaupten, anstatt in Knechtschaft zu leben. Sie ertragen keine engen Horizonte.“

        Drehbuchautorin Juliette Sales verrät, dass sie sich von Erzählungen aus „Tausendundeine Nacht“ und alten Überlieferungen inspirieren ließ, beispielsweise durch die sagenhaften Berichte über die letzte Berberkönigin Kahena. Für die Autorin lag die Herausforderung darin, einen Kostümfilm zu schreiben, der gleichwohl modern war. Deswegen achtete sie mit großer Sorgfalt auf die Dialoge: „Sie sind kurz, alltäglich und zeitlos. Die Figuren, die fest in der Landschaft verwurzelt sind, teilen sich mehr durch Blicke und Gesten als durch Worte mit.“ Genauso wichtig war ihr, dass ZAÏNA nicht als marokkanische Geschichte in Erinnerung bleiben sollte: „Letztlich geht es um Regungen und Gefühle, die alle Menschen teilen, egal, woher sie stammen.“

        Neben der Auseinandersetzung inhaltlicher und psychologischer Natur mussten sich die Darsteller körperlich auf die Rollen vorbereiten, die Reiterangriffe und Säbelkämpfe beinhalteten. So mussten Simon Abkarian und Sami Bouajila vor Beginn der Dreharbeiten das Fechten lernen. Simon Abkarian: „Wir haben viel in Fechtsälen geprobt. Unter der Anleitung von Philippe Guègan haben wir die Brutalität dieser Kämpfe, aber auch ihre Eleganz eingeübt.“ Während bei den Proben Fechtanzüge getragen wurden, mussten die Schauspieler bei den Dreharbeiten in den Kampfszenen natürlich in die traditionellen orientalischen Gewänder schlüpfen. Simon Abkarian: „Unsere Kostümbildnerin Annais Romand hat wahre Wunder vollbracht. Sie hat viel zur Authentizität des Films beigetragen und großes Verständnis für die Arbeit von Schauspielern gezeigt. Denn Kostüme sind ja entscheidende Hilfsmittel für Schauspieler. Sie wirken sich auf unsere Gesten aus – und sei es nur dadurch, dass sie die Bewegungsfreiheit einschränken. Doch Annais Romand hat Kleider entworfen, die nicht nur wunderschön anzusehen, sondern überdies auch gut zu tragen waren. Vor allem für den bequemen Sitz unserer Schuhe danke ich ihr sehr!“

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