Während des Drehs zu „Ocean’s 13“ wollte Jerry Weintraub vermeiden, dass sich die Schauspieler in den Drehpausen in ihre eigenen Wohnwagen zurückzogen – also dachte er sich den so genannten Ocean’s Club aus: „Ich wollte einen Aufenthaltsort für alle schaffen, denn in unserem Film geht es ja um Kameradschaft. Ich dachte mir das aus, Executive Producer Susie Ekins hat das auf die Beine gestellt, und Phil Messina steuerte das Design bei.“
Weintraub fand einen unbenutzten Konferenzraum im Anbau einer der Studiohallen, in denen gedreht wurde. Dort ließ er einen regelrechten Club einrichten – mit Fernseher, Tischfußball, Spieltischen und Lesestoff. Frühstück, Lunch und – an langen Drehtagen – auch Abendessen standen im Club jederzeit zur Verfügung.
Steven Soderbergh fühlte sich dort derart wohl, dass er seinen tragbaren Avid-Schnittcomputer im Club aufstellen ließ und dort während des Drehs seinen Schneideraum einrichtete. „Mit dem Ocean’s Club hatte Jerry eine wirklich tolle Idee“, bestätigt der Regisseur. „Ich wäre nie auf so etwas gekommen, aber wie sich herausstellte, konnten dort alle wunderbar entspannen. Als der Film abgedreht war, hat wohl jeder vermisst, all die Kollegen zu treffen, die zufällig dort auftauchten. Das hat wirklich sehr positiv zur Stimmung am Set beigetragen.“
Zwar wurde der Ocean’s Club mit dem Ende des Drehs endgültig geschlossen, aber Weintraub legt Wert darauf, dass die Darsteller und Filmemacher ihn nie vergessen: Jedem überreichte er eine Ocean’s-Club-Mitgliedskarte mit der Aufschrift: „Du bist lebenslanges Mitglied. Aber wenn du irgendwo in der Welt ein anderes Mitglied triffst und deine Mitgliedskarte nicht dabei hast, musst du einen ausgeben.“