Als Produzent Ashok Amritraj von Hyde Park Entertainment die erste Fassung des Drehbuchs zu DIE VORAHNUNG vorlag, verfügte es in seinen Augen bereits über alle Zutaten eines fesselnden Kinofilms. Amritraj reizte dabei nicht nur, ein emotionales Familiendrama mit einem Thriller zu mischen, der auf verschiedenen Zeitebenen spielt.
Er sah außerdem die Möglichkeit, das Publikum in Hochspannung zu halten, ohne dabei jene thrillertypische Gewalt zeigen zu müssen. „Wahrhaft spannende Filme sind ja weniger blutig als vielmehr psychologisch orientiert. Sie erschrecken ihre Zuschauer auf der intellektuellen Ebene – wie zum Beispiel die alten Hitchcockfilme. Deshalb fand ich das Drehbuch zu DIE VORAHNUNG sehr originell.“ Wie viele gute Geschichten begann DIE VORAHNUNG mit einer simplen Grundidee: Was fühlt jemand, der plötzlich den wichtigsten Menschen in seinem Leben verliert, nur um ihn am nächsten Morgen wieder lebendig vorzufinden? Wird man das für einen schlechten Traum halten oder eher für die Vorhersehung einer kommenden Tragödie?
Als Produzent Sunil Perkash den Drehbuchautoren Bill Kelly mit diesen Fragen konfrontierte, spannte Kelly den Bogen sogar noch weiter: „Was wäre, wenn sich die Tage dieser verhängnisvollen Woche wie die Karten eines Kartenspiels verhielten? Man wirft sie in die Luft und je nachdem wie das Kartenblatt landet, so muss man es ausspielen.“ Nimmt man also einen schmerzlichen Verlust als Ausgangspunkt und fügt diese Komponente hinzu, dann berührt man schnell auch universelle Themen wie Treue, Liebe und Schicksal. „Ist Linda vielleicht so selbstzufrieden in ihrem Leben, dass sich jeder Tag für sie gleich anfühlt?“, geht Bill Kelly noch einen Schritt weiter. „Dann hilft ihr die Vorahnung, sich darüber klar zu werden, was ihr wirklich wichtig im Leben ist.“ Im Mittelpunkt steht eine starke Protagonistin, die sich in einer außergewöhnlichen Situation wiederfindet – hin- und hergerissen zwischen der völligen Kontrolle, die sie über ihr bisheriges Leben hatte und der Ergebenheit in ihr jetziges Schicksal. Sie muss selbst eine Lösung finden, um ihre Welt wieder ins Lot zu bringen. Ashok Amritraj ergänzt: „Was für eine wunderbare Ausgangssituation: Eine normale Hausfrau sieht sich mit dem möglichen Tod ihres Ehemannes konfrontiert und gleichzeitig mit der Macht, genau das zu verhindern. Wir waren der Meinung, dass könnten sowohl Männer als auch Frauen nachvollziehen.“