Die spannende und einfallsreiche Geschichte von JUMPER zeigt laut Co-Autor und Produzent Simon Kinberg „einen Helden im Anfangsstadium – ein zufälliger, widerwilliger Held, der gerade erst beginnt, sich darüber Gedanken zu machen, wie es wäre, mit seinen außergewöhnlichen Kräften Menschen in Gefahr zu helfen.“ Regisseur Doug Liman, Kinberg und Produzent Lucas Foster entwickelten die letzten Jahre nicht nur das Drehbuch zu JUMPER. Sie arbeiteten ebenso akribisch an der Mythologie und Hintergrundgeschichte des epischen Abenteuers, in dem ein junger Mann versucht, sich trotz seiner verlockenden Fähigkeit im Bruchteil einer Sekunde an jeden Ort der Welt teleporten zu können, ein ganz normales Leben aufzubauen.
Doug Liman, der sich durch die Thriller Die Bourne Identität (2002) und Mr. & Mrs. Smith (2005) einen Ruf als Fachmann für Hochgeschwindigkeits-Action mit großartigen Figuren zulegte, fand das Potential von JUMPER unwiderstehlich. Mit JUMPER sah er die Chance gekommen, auch dem Genre des Superhelden-Films seinen ganz eigenen, modernen Stempel aufzudrücken. „Die Superhelden- Geschichten, die wir zu sehen bekommen, wurden mindestens vor zehn Jahren geschrieben“, erläutert Liman. „Was mir an JUMPER so gut gefallen hat, war, dass alles so frisch und modern wirkt. Letztlich hat sich das ganze Projekt dann als größte kreative Herausforderung meiner Karriere entpuppt.“ Die Geschichte begann mit zwei Science-Fiction-Romanen für Jugendliche von Steven Gould – „Jumper“ und „Reflex“ – in deren Mittelpunkt David Rice steht, ein junger Mann, dem scheinbar unerklärliche Teleportfähigkeiten helfen, ein wunderbares Leben weit weg von Problemen derVergangenheit zu führen. Die Bücher wurden von Kritikern und Lesern hochgelobt und Goulds Serie gewann viele Fans, aber es war schnell klar, dass die Geschichte noch viel mehr Potential hatte als bisher genutzt wurde.
Als die ausführenden Produzenten Vince Gerardis und Ralph M. Vicinanza die Bücher entdeckten, wussten sie augenblicklich, dass sie ein großartiges, potentielles Filmabenteuer in den Händen hielten.Etwa zu der Zeit stieß David Goyer alsDrehbuchautor dazu, der sich mit klassischen Superhelden undSchurken in Actionthrillern wie Blade (1998) und Batman Begins (2005) profiliert hatte. Er adaptierte Goulds Geschichte nicht nur für die Leinwand, sondern erweiterte sie ganz entschieden: Er erfand Griffin, einen anderen mysteriösen „Jumper“, der sich seit seiner Kindheit auf der Flucht befindet.
Zusätzlich gab Goyer der Story einen viel größeren Handlungsrahmen. Und ganz nebenbei sprengte er die üblichen Genre-Konventionen von Superhelden-Filmen, indem er zeigte, wie sehr die Figuren mit ihrem inneren Schweinehund zu kämpfen haben, der sie ständig in Versuchung führt, die Superkräfte schamlos auszunutzen. Er setzte dem pausenlosen Nervenkitzel der Story die ungewöhnliche Geschichte eines jungen Mannes entgegen, der lernen muss, mit den Konsequenzen uneingeschränkter Freiheit umzugehen. „Was mir an David Goyers Drehbuch am besten gefallen hat, war, dass es von jemandem handelte, der Superkräfte erlangt und nichts besseres zu tun hat, als mit ihnen erstmal eine Bank auszurauben. Das fand ich erfrischend ehrlich“, sagt Doug Liman. „So etwas hatte ich vorher noch nicht gesehen und als Regisseur, dem Charakterzeichnung extrem wichtig ist, weckte es sofort mein Interesse. Ich war natürlich auch ganz angetan davon, was ich mir zu dem Thema alles Verrücktes einfallen lassen konnte. Nach zwei Actionfilmen hintereinander kamen mir diese zutiefst menschlichen, komplexen Figuren gerade recht.“
Produzent Lucas Foster wurde von Goyers Ansatz auch sehr angesprochen, besonders sein Ziel, die menschliche Seite von jemandem mit übermenschlichen Kräften zu betonen. „Das Jumpen ermöglicht David Rice, dem unglücklichen Leben zu Hause zu entkommen. Aber es katapultiert ihn auch in eine Welt, in der er ganz auf sich allein gestellt ist, lernen muss, sich wie ein Erwachsener zu benehmen und sich mutig dem Ernst seines Lebens zu stellen“, sagt Foster. „Wie David lernt, seinen Dämonen gegenüberzutreten, ist etwas, mit dem sich jeder identifizieren kann. Seine Geschichte hat etwas Universelles, so einzigartig seine Situation als ‚Jumper’ auch sein mag.