Donnerstag | 31. Mai 2012 | 13:04 Uhr
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  • Borat

    Komödie | USA 2006
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      • | Die Anfänge

      • „Mein Beruf: Fernsehreporter. Ich zweit meist erfolgreich in ganz Kasachstan“, erklärt Borat. „Ich auch habe Arbeit in Vergangenheit als Zigeunerfänger, Eismacher und in Computerwartung. Ich strich die Außenseiten und entfernte tote Vögel aus den Röhren.“
        Seit diesen bescheidenen Anfängen ist Borat in den Rängen der kasachischen Fernsehindustrie aufgestiegen – bis er die große Chance bekam, seinen Ruhm zu mehren. „Vor ein Jahr kasachisches Ministerium von Information mich gesendet hat US und A, um zu machen Bericht, die würden helfen Kasachstan“, erinnert sich Borat. „Wir wollen sein wir ihr. Amerika hat schönste Frauen in Welt – z.B. Liza Minelli und Elisabeth Taylor. Es außerdem Zentrum von Demokratie und Porno. Ich mag! Also ich gespannt sein zu machen meine Film!“

        Filmemacher Jay Roach, der neben den AUSTIN POWERS-Filmen (1997 – 2002) auch den Mega-Hit MEINE BRAUT (2000), IHR VATER UND ICH und MEINE BRAUT, IHRE SCHWIEGERELTEN UND ICH (2004) gedreht hat, war fasziniert von Baron Cohens Arbeit als Borat und sah die Chance, einen Film mit dieser Kunstfigur zu realisieren.
        „Ich denke, dass was Sacha in diesem Film tut, ist revolutionär,“ sagt Roach, „er hat eine vollkommen glaubwürdige, witzige Figur erschaffen, die zugleich völlig fehl am Platz ist. Und dann führt Sacha Borat in oft gefährliche Auseinandersetzungen mit realen Personen, die glauben müssen, Borat sei authentisch – andernfalls hätte Sacha selbst ernsthafte Konsequenzen fürchten müssen. Das ergibt einen großartigen Spannungsbogen!“
        „Sasha nimmt Risiken auf sich, zu denen kein anderer Künstler, den ich kenne, bereit wäre“, fährt Roach fort, „er ist wirklich ein komödiantischer Hochseilartist. Hinzu kommt, dass jegliche Reaktion der Leute nicht nur die einzelnen Szenen, sondern die gesamte Richtung der Geschichte bestimmt. Alles ist wahnsinnig komisch, obwohl jede Szene nur einen hat. Er tut all das, während er gleichzeitig schwindelt und Rassismus, Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit, Chauvinismus und Heuchelei einen Spiegel vorhält. Ohne Übertreibung glaube ich daran, dass Sasha mit dieser Performance einen ganz neuen Standard gesetzt hat.“

        Es ist diese Kombination aus explosivem Humor, Rohheit und Satire, die Roach zu der Annahme führte, dass ein Borat-Film ganz besonders sein könnte und anders als die traditionellen Hollywoodkomödien. „Wir hatten die Chance, einen Film zu machen, der mutig, subversiv und frech ist“, erklärt Roach. „Wir wollten das ‚Reality-Format’ der [„Da Ali G“] TV-Show, in der Sasha eine Rolle hat, übernehmen und ihn mit echten Personen interagieren lassen. Davon ausgehend entwickelten wir eine Geschichte für einen Spielfilm.“

        Peter Baynham, Anthony Hines und Dan Mazer wurden engagiert, um ein Konzept für den Film zu schreiben. Es gab kein Drehbuch. Der Film ist ein Experiment – eine neue Form des Filmemachens, für ein Zeitalter, in dem Realität und Unterhaltung untrennbar miteinander verbunden sind. Reale Geschehnisse mit echten Menschen treiben die fiktionale Story des Films voran und wenn sich Szenen in ganz unerwartete Richtungen entwickelten, mussten Baron Cohen und seine Kollegen ihr Konzept immer wieder anpassen.

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