FILMDETAILS | Things We lost in the Fire - Eine neue Chance
Things We lost in the Fire - Eine neue Chance
Drama
| Großbritannien / USA 2007
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| Hintergrund: Das Leben nach dem Tod eines geliebte
Wie Audrey Burkes (Halle Berry) im Film THINGS WE LOST IN THE FIRE müssen viele Menschen den Tod eines geliebten Menschen verwinden. Experten entscheiden dabei vier Phasen der Bewältigung:
1. Phase des Nicht-Wahr-Haben Wollens und der Verleugnung: Man wehrt sich gegen die Veränderung und will nicht wahrhaben, dass das Leben nicht mehr so ist, wie es einmal war.
2. Phase der aufbrechenden Gefühle: Der Hinterbliebene fühlt sich hoffnungslos und machtlos, hadert mit dem Schicksal, verspürt Ängste und Unsicherheit, Wut, Schuldgefühle und Selbstzweifel.
3. Phase der Neuorientierung: Man beginnt, nach Lösungsmöglichkeiten und Auswegen zu suchen.
4. Phase: Neues Gleichgewicht: Die neue Situation wird akzeptiert, man hat sich arrangiert.
Wer sich einsam fühlt, der leidet. Man fühlt sich verlassen und auch hilflos, gelähmt, wie ein Opfer. Und so sitzen dann gerade einsame Menschen allein zu Hause, womöglich noch in der stillen Hoffnung, jemand würde kommen, um sie aus ihrer Einsamkeit zu retten. Ein Teufelskreis, der krank machen kann.
Das Wichtigste zur Überwindung der Einsamkeit ist, dass man sich klar machen sollte, dass sie kein Makel ist und nichts, wofür man sich schämen müsste. Sehr viele Menschen fühlen sich einsam – insofern befindet man sich ironischerweise sogar in guter Gesellschaft. Einsamkeit ist aber auch kein Schicksal, das hingenommen werden muss. Es gibt viele Möglichkeiten, die Einsamkeit zu überwinden: Soziales Engagement, die Wiederaufnahme des Kontakts zu alten Freunden und Bekannten oder auch das langsame Öffnen für einen neuen Partner.
So versucht es auch Audrey Burkes in THINGS WE LOST IN THE FIRE: Allein mit ihrem Schmerz und zwei Kindern, formt sie eine ungewöhnliche Allianz mit Jerry Sunborne (Benicio Del Toro), dem besten und ältesten Freund ihres Mannes. In der Hoffnung, dass er ihr über den Schmerz hinweghelfen kann, bittet sie den Heroinabhängigen Jerry, ihr beizustehen, und lädt ihn ein, bei ihr zu wohnen. So beginnt für sie ein tägliches Ringen mit dem Aufgeben, eine fortwährende Auseinandersetzung mit dem Schicksal. Und während er die klaffende Lücke in ihrem Herzen füllt, helfen ihm das Vertrauen, das sie in ihn setzt, und die ungewohnte Verantwortung als Ersatzvater bei seinem Kampf gegen die Sucht.