Fünf Jahre lang hatte der renommierte Werbefilmregisseur Hans Horn in Hollywood Langfilmstoffe entwickelt, bis er im Jahr 2004 desillusioniert von der Schwerfälligkeit des dortigen Geschäftes wieder zurück nach Deutschland kehrte. Jedes Projekt war in den Schubladen der Hollyw...
Meine Frau Tina war die erste, die mir die „wahre“ Geschichte erzählt hat, der „Adrift“ zugrunde liegt. Ich konnte das Schicksal der sechs Freunde kaum glauben.
Das war für mich eine absolute Horror-Vorstellung. Ich mit Tina im Wasser und es führt kein Weg zurück auf da...
Das visuelle Konzept von „Adrift“ resultierte aus dem Anspruch heraus, den Zuschauer mitten in das Geschehen hineinzuversetzen. Er sollte Teil der Gruppe werden.
Um diesem Anspruch gerecht werden, sollte der Film sehr dynamisch gestaltet werden. Es sollte überwiegend mit Handkam...
In Vorgesprächen zwischen allen kreativen Schlüsselpositionen wurde der Look des Films manifestiert. Im Film sind, mit wenigen Ausnahmen, vor allem neutrale Farben wie zum Beispiel „blau“ vorherrschend. Knallige Farben wurden vermieden. Durch den Ausschluss von poppigen Akzenten wurde e...
Bei „Adrift“ lag die Herausforderung für die Kostümbildnerin Kissi Baumann nicht in der großen Anzahl von Kostümen. Vielmehr mussten in ein paar wenigen Szenen zu Beginn des Filmes alle sechs Hauptfiguren klar und unmissverständlich eingeführt werden.
Nachdem die Dreharbeiten beendet waren, kam der dem Regisseur Hans Horn sehr wichtige Schritt des Film-Editings. Das Zusammenfügen der Einstellungen zu einer funktionierenden Szene.
Aus der Sicht von Hans Horn wohl der kniffligste und kreativste Schritt bei der Erstellung eines ...
Bei der Arbeit am Sound Design zu „Adrift“ gab es viele Herausforderungen wie beispielsweise die klangliche Umsetzung der Isolation der Protagonisten auf hoher See oder die subjektive Wahrnehmung der Hauptfigur Amy.
Aufgrund der reduzierten Rahmenhandlung, die sich fast ausschlie&szl...