Der Traum vom Eigenheim – in der Geschichte des amerikanischen Kinos verkehrte er sich immer wieder in einen Alptraum. Das nur scheinbar sichere Refugium wird gestürmt, der Schrecken bricht in die Idylle ein: Das Genre des Home-Invasion-Movie ist so was wie ein Western ohne Pferde. Die Gefah...
Düsteres Amerika: THE STRANGERS hat einen traurigen gesellschaftlichen Hintergrund: Nach einer Statistik des FBI soll es alleine im Jahr 2006 1,4 Millionen Gewaltverbrechen und 17.034 Morde gegeben haben.
Hochspannung und Charakterschärfe schließen einander nicht aus. Im Gegenteil, für Regie- und Drehbuch-Debütant Bryan Bertino bietet das Genre des Thrillers den schnellsten und effizientesten Weg, eine Verbindung mit dem Publikum aufzubauen und Figuren in ihrer ganzen Komplexi...
Um die Vision von Autor Bertino so präzise wie möglich umzusetzen, schwebte den Produzenten eine Hauptdarstellerin vor, die man nicht mit Horrorfilmen in Verbindung bringt. „Liv Tyler ist eine Schauspielerin, die zugleich wunderschön und sehr zugänglich ist“, begründet Be...
Als das Drehbuch und die Besetzung fest stand, konnte dann endlich mit der Vorproduktion begonnen werden. In Anbetracht dessen, dass sich etwa 90 Prozent der Handlung mitten in der Nacht in und um ein dasselbe Haus ereignet, mussten Ausstattung und die Kulissen besonders genau ausgearbeitet werde...
So wichtig wie das Design des Hoyt-Ferienhauses war auch das Design der Masken. Bertino hatte diesbezüglich klare Vorstellungen: „Ich wollte, dass jede einzelne so einfach wie möglich ist und ein Bild übermittelt, zu dem wir alle einen Bezug herstellen können. Wenn wir in eine...
Als der Dreh abgeschlossen war, machten sich Darsteller und Crew noch einmal Gedanken über den außergewöhnlichen Thriller, an dessen nervenaufreibender Herstellung sie beteiligt gewesen sind. „Wie gesagt: THE STRANGERS ist Lovestory, Drama und Terror-Thriller in einem“, analysiert...