Mittwoch | 30. Mai 2012 | 19:09 Uhr
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  • Hellboy 2: Die goldene Armee

    Action, Abenteuer, Fantasy | USA 2008
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      • | Produktion: Die Schlacht einer Roboter-Armee

      • Der Showdown in der Kammer der Goldenen Armee gehört, direkt nach dem Auftritt des Angel of Death, zum dramatischen Höhepunkt von „Hellboy – Die Goldene Armee“. An der spektakulären Choreografie dieser Szene war jede Abteilung der Produktion beteiligt.

        Das Stunt-Team arbeitete für die Planung von Hellboys Schlacht gegen die computergenerierten Soldaten der Goldenen Armee eng mit der visual effects-Abteilung zusammen. Einer besonders sorgfältigen Planung bedurfte der Kampf von Hellboy mit dem Prinzen, bei dem Stunts und Spezialeffekte mit den Schauspielern Ron Perlman und Luke Goss präzise koordiniert werden mussten.
        Durch das aufregende Design der Kammer der Goldenen Armee wird die Heftigkeit des Kampfes noch verstärkt. Die großen, goldenen Zahnräder werden zur Kampfarena der beiden Gegner. Die Bewegung der Zahnräder ist zugleich der Auslöser, der die Goldene Armee zum Leben erweckt.

        Die Action begann mit dem Ausruf „Startet die Zahnräder“ des ersten Regieassistenten Cliff Lanning. „Jeder Film hat ein unterschiedliches Spektrum von Effekten. Bei diesem Film machen die Zahnräder den großen Unterschied“, sagt assistant SFX supervisor Manex Efrem, der für Konstruktion und Bewegung der Räder verantwortlich war. „Wegen dieser Zahnräder ist dieser Kampf einzigartig und ohne Vorbild. Die Räder drehen sich, einige bewegen sich vertikal, andere sind konisch verzahnt. Es wirkt wie ein Kampf-Ballett.“

        Die Zahnräder inspirierten auch Stunt-Koordinator Brad Allan. „Wir sahen hier eine Möglichkeit für Komödie und Spannung: Wir nahmen ein bisschen von Charlie Chaplin und ‚Moderne Zeiten’ sowie etwas Jackie Chan und versahen das alles mit unserem eigenen ‚Hellboy’-Geschmack.“

        Den unterschiedlichen Kampfstil der beiden Gegner beschreibt Allan so: „Hellboy ist der starke Typ mit einer steinernen Faust. Der Prinz setzt auf Geschwindigkeit und sein Schwert, er ist schnell wie ein Blitz.“

        Wenngleich der gut trainierte Luke Goss viele der Schwert- und Speerkämpfe selbst absolvierte, engagierte Allan als Verstärkung einige chinesische Spitzenkämpfer. So wie Allen selbst gehörten auch sie schon zum Stunt-Team von Jackie Chan. Weil die Kampftechnik des Prinzen auf vielen Ausweichmanövern beruht, bauten del Toro und Allan viele Saltos in seine Bewegungen ein.
        „Ich war überrascht, dass ich mit dem groß gebauten Luke Goss einen derart guten Bodenturner fand, denn diese Athleten sind gemeinhin klein und kompakt“, sagt Allan. „Mit Damien Walters, einem großen, dünnen, blonden Sportler mit blauen Augen fanden wir einen weiteren Spitzensportler von Weltklasseformat. Er ist kein Stunt-Profi, aber er lieferte genau das, was wir brauchten. Seine Leistung ist so atemberaubend, dass die gesamte Crew nach jeder Szene applaudierte.“

        Den Umgang mit dem historischen Schwert von Bethmoora beherrscht Prinz Nuada wie kein anderer. Tatsächlich konnte er Hellboy in einem früheren Kampf damit fast besiegen, bevor es nun zur Revanche kommt. Konzeptkünstler Velasco erläutert die Zeichnungen von Pablo Angeles: „Die Idee war, dass das Schwert wie ein Teleskop funktioniert. In der kurzen Version ist es ein Schwert mit Doppelklinge, ausgefahren ist es wie ein Speer. Alle Waffen der Elfen-Herrscher sind reichhaltig verziert. Wir haben bewusst auf Kelten-Motive verzichtet und wollten lieber unsere eigenen Muster entwerfen. Am Ende entwickelte sich unser Design in die Richtung von orientalischen und islamischen Ornamenten.“

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